Es gibt Menschen auf dieser Erde – und es hat sie schon immer gegeben – die mit der vorsorglichen LIEBE und HILFE GOTTES nicht zufrieden sind. Ih­re Unverschämtheit in der Forderung geht so weit, dass sie mit dem Stellvertreter GOTTES, also mit CHRISTUS, nicht zufrieden sind. Nein, ihre Unver­schämtheit verlangt, dass GOTT selbst auf diese Erde herabsteigt. Diese Unverschämtheit haben einige Medien unterbewusst, unbewusst und bewusst in Wor­ten niedergeschrieben, die sie für Göttliche In­spirationen ausgege­ben haben.

Ich sage euch, dass jene Fanatiker, die an solchen, in Gottes­worte gekleideten Unsinn glauben, nicht wis­sen, was sie tun. Bevor ihr nicht selbst den Anfang macht, kann euch kaum gehol­fen werden. Doch ihr fordert viel und gebt sehr wenig.

Nur eine Intelligenz kann ermessen und planen, was für die Erhaltung des menschlichen Organismus notwendig ist! Der ganzen Schöpfung liegt eine ge­naue Berechnung zu Grunde. Wer aber sollte diese Berechnung aufgestellt haben? Nun, ich weiß, was euer falsches Denken dazu sagt. Ihr nennt es ein­fach: Das Wir­ken der Natur. Gewiss, die Natur wirkt, aber wer steht als In­telligenz über dieser Natur, da eine Natur ja bekanntlich kein Supergehirn dar­stellt?

Der Sowjet-Mensch behauptet, dass das Bewusstsein unbedingt eine Folgeerscheinung des Hirns sei, also eine Tätigkeit der Hirn­zellen. Nun frage ich diese Schlauberger, wo sind denn die Hirn­zellen der Na­tur, die als Bewusstsein fähig sind, die ganze Schöpfung bis ins Kleinste und Allerkleinste auszu­klügeln? Nur ein falsches und oberflächliches Den­ken macht sich dieses Problem so kindisch einfach.

Ihr nehmt das Vorhandensein der Natur mit allen ihren Funktio­nen zu selbstverständlich. So selbst­verständlich ist dieses un­geheure Zusammenspiel durchaus nicht. Ein kleiner Fehler in die­sem Wirken – und die Lebensexistenz auf dieser Terra verlischt augenblicklich.

Schön, man kann mit einigen leichtsinnigen oder bösartigen Wor­ten GOTT verleugnen. Doch wer auf solche Worte hört, der ist ein gewissenloser Mensch von ausgesprochener Dummheit.

Ein normales Denken verlangt, dass der logische Be­weis erbracht werden muss, wenn man etwas be­hauptet. Doch wenn man GOTT ab­streitet, so ist das eine Behauptung, die den Anspruch auf eine klare Definition und Beweisführung erst recht fordert. Al­so wo ist die Beweisführung, dass GOTT nicht exi­stiert? Wo ist der Beweis, dass die Natur zu ihrer Existenz keine Intelligenz erfordert? Wohl, der Mensch hat ein Bewusstsein. Er besitzt eine Göttli­che Intelligenz. Aber der Mensch könnte kein Flug­zeug bauen, keine Atombombe erfinden, wenn er nicht diese In­telligenz vor seinem Schaffen anwen­den würde. Die Natur würde von sich aus kein Flug­zeug wachsen lassen, sie wäre entschie­den auch da­gegen, sich mit Hilfe selbst erschaffener Bomben zu vernichten.

Was der Mensch auch plant und schafft, ganz gleich, ob er sein Hirn oder seinen Geist dabei anstrengte er kann nichts ausrich­ten, wenn er nicht die Intelligenz dabei walten lässt. Betrach­tet einmal die unabseh­bare Fülle der Natur. Ich sage euch ein­dringlich, dieser Stern Erde hat eine besondere Fülle der Na­tur.

Wo ist das Hirn oder wo ist der Geist, der die Intelli­genz wal­ten lässt, damit die Schöpfung entsteht und auch erhalten bleibt?

Ja, wenn der LIEBE GOTT zu euch herabsteigen würde und wenn Er trotz der Beschießung durch Atomwaffen noch am Leben bliebe und ein Donner­wetter in Gang setzen würde, dann sähe es schon etwas anders aus. Nun, beruhigt euch, denn GOTT kommt nicht zu euch, ihr müsst schon zu Ihm. Aber er hat Seine Helfer, die zu euch kommen, auch wenn ihr die Augen zumacht. Wir sind Seine Himmelsbo­ten. Schon vor Jahrtausenden bezeichnete man uns als Engel. Wir sind zwar keine Geistigen Engel, aber wir sind ma­terielle Engel des Friedens. Unsere Ma­terie ist allerdings etwas leichter, aber sie hindert uns nicht, unsere Mission zu erfül­len.

Liebe Erdenbürger, ich stelle an euch die Frage, wo ist eurer Geist, beziehungsweise eure Intelligenz, die euch leitet? Ich kann sie nicht sehen und eure Mit­menschen auch nicht. Einige Professoren haben sich mit dem Hirn beschäftigt. Aber von Geist oder Intelligenz war keine Spur zu entdecken. Eure Intel­ligenz wäre überhaupt nicht da, wenn sie nicht durch eure Tätigkeit be­wiesen würde. Nicht durch die Tätigkeit, dass ihr Arme und Beine bewegt, son­dern durch das Schaffen vieler wunderbarer Werke.

Nun, GOTTES INTELLIGENZ ist auch nicht direkt sichtbar, aber sie offenbart sich ebenfalls in Seinem Schaffen und in Seinen wunderbaren Werken. Wo ist da ein Unterschied zwischen dem Geist GOTTES und dem Geist des Menschen? Ist der Geist GOTTES nicht genau so individuell, genauso persönlich wie eurer?

Nun werdet ihr wohl schon allmählich merken, wie oberflächlich ihr über das Mysterium der Göttlichen Existenz nachdenkt. Glaubt nicht jenen Menschen, die da angeben, sie hätten so viel stu­diert, dass sie besser überlegen könnten, als andere Bürger. Die­ser Hochmut ist eine teuflische Falle, in welcher sich schon Abermillionen Menschen befinden. Ich möchte nur erreichen, dass ihr dahinter kommt, dass wir es gut mit euch meinen. Wir wollen euch wirklich nur helfen. Es gibt zunächst keinen anderen Weg als den der kosmischen Belehrung. Ein anderer Weg wäre die Ver­nichtung, wie in Sodom und Gomorra.

Große Traditionen des Irrtums

Jede Tradition, die zur Aufgabe hat, Ver­mutungen, Irrtum und Unwahrheit auf geistig­religiösem Gebiet möglichst lange zu sichern, zu festigen und unabän­derlich von Generation zu Generation weiterzugeben, ist gegen den Plan der GÖTTLICHEN ENTWICKLUNG – und damit gegen jede geistige Weiterentwicklung gerich­tet. Sie ist negativ und dient damit allein dem FEIND GOTTES.

Eine der bedeutendsten Traditionen beruht auf der Tatsache, dass man den menschlichen Körpers die Materie, als die Persönlichkeit, das bewusste ICH hinstellt, das angeblich aus dem Nichte kommt und ins Nichte zurückkehrt. Die Seele dagegen, das wirkliche ICH, die tatsächliche Persönlichkeit und Individualität, die bewusst allein, also ohne den Kör­per, überlebt und weil von GOTT ewig unsterblich existierte wird als ein Gespenst bezeichnet, in der Karikatur ver­lacht und verspottet,

Dem abgelegten Körper, der im materiellen Le­ben als Instrument gedient hat, erweist man fanatisch abso­lute Pietät und alle Ehren, trägt ihn mit mehr oder weniger reichem Pomp zu Grabe, setzt ihm je nach­dem, entsprechende Denk- und Grabmäler mit völlig unrichtiger Beschriftung und macht aus allem einen Toten- und Friedhofs­kult, der die wahre SCHÖPF­FRLEISTUNG herabwür­digt und damit den gewalti­gen GEIST GOTTES be­leidigt.

Was bei Kriegen und sonstigen Katastrophen mit den Körpern von Millionen unschuldiger Män­ner, Frauen und Kinder geschieht, das dürfte euch wohl bekannt sein. Merkwürdig! – Da aber nimmt man es keineswegs so genau; aber es spricht für sich.

Es gibt keine Gründe, die zur Rechtfertigung ange­führt werden könnten für die auf den Fried­höfen und in den Krematorien stattfindenden herzzerreißenden Trauerfeierlichkeiten, verbunden mit den furchtbarsten seelischen Qualen und den nachfol­genden Tragödien bis zum Selbstmord. Die Bezeich­nung „Friedhof” ist schon ein großer Irrtum, denn diese Begräbnisstätte hat nichts mit einem Frieden zu tun, denn die „Toten” le­ben geistig weiter und sind sehr aktiv und sogar einflussreich am Erdenle­ben beteiligt.

Eure Begräbnisstätten und endlosen Gräberfelder sind ein Anschauungsunterricht der völligen Hof­fungslosigkeit, ein Vertrauensbruch zu GOTT und der Unsterblichkeit, eine Verhöhnung der HEILIGEN REINKARNATION und des menschlichen ICHs. Es ist eine ungeheuere, makabre Dokumen­tation des Irrtums, der die Welt in die entsetzlichsten Situatio­nen bringt.

Keine auch nur halbwegs positive Seele hat irgend­ein Interesse an der Asche oder am Verwesungsprozess ihres abgelegten Körpers – und noch weniger am Verweilen auf dem Gräberfeld oder Friedhof der Traurigkeit und der schweren Be­lastung des Ge­müts, Wir können diesen Unsinn von angeblich in­telligenten Menschen nicht be­greifen. Es ist zu ab­surd.

Aber wir nehmen an, dass durch eine abwegige Tra­dition unwissende Angehörige und Freunde ge­rade­zu genötigt werden, Begräbnisstätten aufzu­suchen, weil man glaubt, dass gerade dort ihrer am besten gedacht werden kann.

Ein Bild des Abgeschiedenen neben einer Blumen­vase zu Hause ist unbedingt besser. Doch das Gebet ist wichtig und leider hält man auf der Terra nicht viel von Gebeten, doch viel von un­logischen Wüns­chen. Der Weltbevölkerung wird sehr viel Gutes vor­enthalten, darum ist es kein Wunder, dass sich jeder Mensch nach Reichtum sehnt, damit er an die Schätze der Erde heran kann. Das alles verdirbt die Menschheit seelisch immer mehr.

Es ist erstaunlich, dass der Begriff SEELE nicht schon längst aus dem Sprachschatz ent­fernt worden ist. Bei dem Begriff GOTT ist man schon hinten­herum dabei, das nachzuholen!

Die Angst vor dem Tode

Das Sterben ist für jeden Menschen eine un­heimli­che Sache, weil er kaum etwas darüber weiß. Leider kümmert er sich nicht darum, sich wirkliche Kenntnisse zu verschaffen. Keine Re­ligion der Terra gibt darüber richtige Auskunft. Der Erdenmensch weiß nur zuverlässig, dass der Körper kein Leben mehr zeigt und verweste. Was sonst noch geschieht, ist völlig unbekannt. Nur ein paar Erleuchtete wis­sen darüber Be­scheid, aber man glaubt ihnen nicht.

Nun sind wir euch aber etliche Jahrtausende voraus und deshalb hat der Tod für uns kein Geheimnis mehr. Wenn jedoch die Erdenmenschheit dieselben Erkenntnisse wie Allgemeinwie­sen hätte, dann sähe auf der Terra alles ganz anders aus und es gäbe auch keine Kriege mehr. Die Angst mit dem Tode ist das nieder­trächtigste Spekulationsgeschäft, das sich nur der Widersacher des GROSSEN PLANERS allein aus­denken und in die Tat umsetzen konnte. Bevor wir irgendetwas anderes unternehmen, steht diese Aufklärung an erster Stelle. Mit dieser entsetzlichen Teufelei muss endlich aufgeräumt werden. Das Grauen vor dem Tode, vor dem Ungewissen, vor der Finsternis und vor dem Ewigen Schlaf verdirbt die geistige Haltung der gesamten Erdenmenschheit.

Der philosophische und psychologische Irr­tum be­steht darin, dass man leider annimmt, dass der leibli­che Körper die Seele mit der nötigen Energie für ihre Funktion versorgt. Was jedoch die Energie betrifft, so ist die Seele Selbstversorger; sie gibt dem Körper so­viel ab, wie dieser jeweils für das Meldesystem braucht.

Es ist für die gesamte menschliche Betrachtung un­geheuer wichtig, zu erkennen, dass die Seele auch ohne die Materie völlig selbständig funk­tionieren kann. Die körperliche Energie hat nichts mit der Seelenenergie zu tun. Durch die­se Tatsache ist der Mensch ein bedeutender Teil des Kosmos.

Der Tod betrifft also nur den Körper, niemals die Seele. Außerdem besitzt die Seele einen Geistkörper, der ebenfalls von der Seele mit Energie, und zwar mit geistiger Energie ver­sorgt wird.

Infolge der Wechselbeziehung zum Körper wird die irdische Wissenschaft sehr leicht getäuscht. Leider gibt es auf dieser Terra einen Gelehr­tenstreit, der wirkliche Erkenntnisse sofort im Keim erstickt.

Auf diesem Stern lebt eine Menschheit – und folglich muss diese Menschheit genau über sich selbst orien­tiert sein, um vernünftig und ge­sund leben zu kön­nen. Das Leben, dass diese Er­denmenschheit lebt, ist ein Leben in Todesangst. Nicht allein, dass das Leben durch Mord und durch Kriege bedroht ist; die Menschheit fürchtet sich vor dem Sterben, weil sie die Folgen des Todes überhaupt nicht – oder nur un­vollkommen kennt. Täglich hat der Mensch nicht nur mit dem Körper, sondern hauptsächlich mit dem Geist zu tun. Trotzdem interessiert man sich haupt­sachlich für den Körper, nicht für den Geist.

Die Erforschung des Menschen mit seiner geistigen Funktion – und seinen sämtlichen Daseinsmöglich­keiten ist die wichtigste Auf­gabe der Erdenmensch­heit!

Frage: Was kann man noch zum Thema „Gerechtigkeit” sagen?
ASHTAR SHERAN: Der Mensch ist einer höheren Ge­rechtigkeit ausgeliefert. Es ist unmög­lich, dass er in irgend einer Weise be­nachteiligt wird. Was ihm auf Erden vor­enthalten blieb, kann ihm im Geistigen Reich gegeben oder auch in einer Reinkarnation ausgeglichen worden.

Ein Millionär hat keine Stufe erreicht, die es ihm möglich macht, diese Position nach dem Tote oder bei einer Reinkar­nation beibehalten. Aufgrund seiner tat­sächlichen Entwicklungsstufe als Mensch kann er in alle möglichen Situa­tionen hineingeboren werden. Wer auf Erden oder auf einem anderen Planeten die Macht in den Händen hatte, kann im Ausgleich der unbestechlichen Gerech­tigkeit als Sklave zur Welt kommen.