Nicht von heut‘ auf morgen

Ashtar Sheran:

 

Ein großer Teil der irdischen Menschheit ist böse. Ein anderer Teil dieser Menschheit ist hochmütig. Ein weiterer Teil ist ungeduldig.

Jene Menschen, welche sich über ihre Mitmenschen zu beklagen haben, möchten eine vieltausendjährige Entwicklung ändern. Sie fordern von den Himmelsboten, dass sie ein solches Wunder vollbringen sollen, sonst seien sie keine göttlichen Abgesandten.

Wir selbst vollbringen keine göttlichen Wunder – wir bereiten sie vor oder begleiten sie. Aber wir befolgen jeden göttlichen Auftrag. Wenn es also heißt: Vernichtet Moskau oder New York bis auf das letzte Leben! -, wir würden es ohne Zögern befolgen; denn die Verantwortung liegt beim Schöpfen und Auftraggeber und nicht bei uns. Wir haben seine Entschlüsse nicht zu kritisieren, sondern nur zu befolgen. Aber wir könnten keine Ortschaft auf eigene Faust zerstören.

Wir dienen der Liebe – und nicht der Rache.

Was man von uns allerdings erwartet, ist die Rache. Doch da muss ich alle enttäuschen. Auch Gott wird kein Rächer sein. Er hat einen anderen Plan. Doch das letzte Wort liegt bei ihm. Noch immer hat er seine Hand erhoben und noch nicht sinken lassen.

Wir nehmen an, dass die Erdenmenschheit durch eine große Belehrung zur Einsicht gebracht werden soll. Die Himmelsschiffe werden nicht eher in eine Großaktion treten, bis die Menschheit einigermaßen orientiert ist, um welches Geschehen es sich überhaupt handelt.

Vor vielen tausend Jahren wusste man, um welches Geschehen es sich handelte. Doch allzu bald hatte man es schon vergessen. Diese Erdenmenschheit folgt leider nur, so lange sie eine gewaltige Drohung vor Augen hat. Wir arbeiten mit aller Kraft an eurer Aufklärung und warten den Erfolg ab.

Eine Seite aus dem Erlösungsplan

Ich weiß, dass die meisten Brüder und Schwestern auf eurem Stern von Tag zu Tag hoffen, dass Gott seine erhobene Hand sinken lässt, um uns ein Zeichen zu geben, hier auf dieser Erde einzugreifen und das Reich Jerusalem aufzurichten. Doch, meine lieben Freunde, der Plan sieht ganz anders aus. Er richtet sich selbstverständlich nach dem jeweiligen Stand der irdischen Entwicklung und wird fast täglich korrigiert.

Zunächst muss ich vorausschicken, dass ihr keine Ahnung habt, auf welche Weise und in welchem Umfang das materielle Universum kontrolliert wird. Man könnte vergleichsweise sagen, dass das ganze Universum in Planquadrate aufgeteilt ist, wo jedes Quadrat durch eine Himmelsflotte beaufsichtigt wird. Dementsprechend haben wir auch eine Raumstation Quadra-Sektor benannt. Diese befindet sich in Erdnähe und ist die Befehlsstation, welche das Erdgeschehen beaufsichtigt und ihre Beobachtungen an die höchste Stelle der geistigen Lenkung und Planung weitermeldet.

Die Erdbevölkerung ist noch nicht einmal zu einem Prozent davon unterrichtet, dass fliegende Weltraumobjekte die Erde kontrollieren. Außerdem sind die politischen Machthaber in ihrem Verhalten nicht anders als jener Pharao, der zu seiner Zeit nicht an die Macht Gottes glauben wollte, bis die himmlische Kontrolle ein Phänomen nach dem anderen auf diesem Stern geschehen ließ.

Wir könnten mit Leichtigkeit ganze Serien solcher Phänomene hervorbringen. Doch wir unterstehen den Befehlen einer höheren Aufsicht und sind nicht berechtigt, selbst zu handeln. Um aber eure Hoffnungen nicht allzu sehr auf die Folter zu spannen, will ich eine Seite des Erlösungsplanes erklären.

Die irdische Raketenforschung verschluckt täglich mehrere Millionen Währungseinheiten. Für die Erforschung geistiger Bereiche ist überhaupt kein nennenswertes Geld vorhanden. Darum ist die gesamte Erdenmenschheit in dieser Beziehung beispiellos unerfahren und dumm. Inzwischen hat sich diese gefährliche Situation gewaltig geändert. Die Milliarden, welche die Raketenforschung aus der Arbeit der Völker entnimmt, werden unbewusst und unbeabsichtigt mit zur geistigen Erforschung übersinnlicher Bereiche verwendet, denn zugleich wird auch die jenseitige Dimension erschlossen. Damit hat sich unsere Aufgabe wesentlich verbessert. Ihr kommt uns jetzt entgegen, und wir können euch empfangen. Ihr werdet alle Beweise erhalten, dass ihr eine Existenz verleugnet habt, die hoch über eurem Dasein steht.

Für uns ist es viel leichter, Phänomene zu erzeugen und zu steuern, wenn wir außerhalb der Erdenschwere und der Erdatmosphäre sind. Wir werden daher von allen Möglichkeiten Gebrauch machen, die durch eure Astronauten und Raketensatelliten registriert werden können. Zwar werden die Experten behaupten, dass der Weltraum und seine an den Menschen gestellten Strapazen gewaltige Halluzinationen hervorbringt. Aber diese Annahme kann nur von kurzer Dauer sein. Anschließend kann ich euch heute dazu sagen, dass die Erlösungsmission augenblicklich weit größere Aussichten auf Erfolg hat, als es je im Laufe der letzten Jahrtausende der Fall gewesen ist:

Gott hat noch nie eine Mission unvollendet gelassen.

Die weit verbreitete Feigheit

Wir wissen, dass viele von euch über unsere Existenz spotten; doch wir wissen auch, dass Lächerlichmachen die stärkste Waffe aller gottfeindlichen Elemente ist. Leichtsinn ist von jeher der Untergang der größten und machtvollsten Geister gewesen. Euer Leichtsinn, der sich in Spott und Hohn gegen alle höheren Begriffe und Wahrheiten äußert, wird auch euer Untergang sein; doch aus diesem Untergang wird ein neues Zeitalter auferstehen. – Wenn das Alte stürzt, wird das Neue triumphieren.

Viele Wissenschaftler, Techniker, Politiker, Ärzte und andere Akademiker dieser Erde haben eine genaue Kenntnis von unseren Bemühungen, aber sie haben nicht den Mut, sich für diese Tatsache einzusetzen und zu bekennen, dass sie von unserer Existenz vollauf überzeugt sind. Wer eine Wahrheit erkannt hat, ist Gott verpflichtet, für diese Wahrheit einzustehen. Wer sich vor der Umwelt fürchtet – und darum die Wahrheit verschweigt, der bekennt sich zur Feigheit. Doch die Feigheit ist der Feind aller Wahrheiten. Feigheit regiert eure ganze Welt! Eure weit verbreitete Feigheit schafft alle Unsicherheit auf eurem Stern und ihr müsst superlative Vernichtungswerkzeuge erfinden und bauen, damit ihr eure Feigheit verteidigen könnt.

Furcht und Feigheit sind Eigenschaften einer unbeschreiblichen Dämonie, die nur im Menschen einen sichtbaren Ausdruck finden kann.

Ihr habt mehr zu verlieren, als das Leben

Leider ist die Sprache für alle diese Lehren ein großes Hindernis. Wir sind daher gezwungen, uns auf einem sehr primitiven Wege mit euch zu verständigen. Wir müssen euren und nicht unseren Sprachschatz benutzen. Doch euer gesamter Sprachschatz ist unzureichend und mit überflüssigen Begriffen vermischt. Ihr habt zwar viele verschiedene Sprachen und Dialekte, aber was hat das für Vorteile? – Ihr habt einen großen Vorrat an Ausdrücken und Bezeichnungen – und doch reicht er nicht aus, um die großartige und zugleich geistige Schöpfung mit allen ihren hohen Funktionen zu erklären. So mangelhaft wie euer Wissen auf diesen Gebieten ist, so arm ist auch eure Sprache, die einen Ausdrucks- und Erklärungsmangel aufweist, ganz gleich, um welche Erdensprache es sich handelt, so dass ihr gerade auf den höchsten Wissensgebieten völlig unaufgeklärt seid und darum keine Erklärungen für die höchsten Phänomene und für das nicht „übernatürliche“, aber überirdische Walten finden könnt, welches ihr nur mit den Worten „Wunder“ oder „Rätsel“ abtut, ohne den wahren Kern zu ergründen. Diese Tatsache erschwert unsere Mission ganz außerordentlich, denn wir wollen euch nicht mit kindischen Phrasen bedienen, sondern wir wollen von allen wissenschaftlichen und führenden Stellen dieser Erdenmenschheit völlig ernst genommen werden. Die höheren Werte göttlichen Wirkens und alle damit verbundenen Zusammenhänge sind kein Spaß, sondern ein Ernst, der das Leben einer ganzen materiellen Menschheit entscheiden kann. Infolge der großen Lücken im begrifflichen Wortschatz eurer Sprachen wirken unsere Botschaften und Mitteilungen zunächst noch sehr primitiv und werden darum von vielen eurer Besserwisser als Traktate religiöser Phantastereien betrachtet. Trotzdem nehmen wir diesen Spott in Kauf; denn wir machen keine langen Weltraumreisen, die nach Lichtjahren berechnet werden, wenn nicht das Höchste für euch auf dem Spiel stehen würde. Ihr habt mehr zu verlieren als ein irdisches Leben.

Nehmt mehr Rücksicht auf unsere Ausdrucksweise, die uns behindert, weil wir nur diese einzige Verständigungsmöglichkeit haben, es sei denn, durch eine verstärkte Telepathie. Doch oft versagt der Dolmetscher ebenfalls, der wohl etwas ahnt, es aber nicht in passende Worte fassen kann. Wir kommen deshalb lieber auf übersinnlichen Wegen, wie die Engel, trotzdem wir weit davon entfernt sind.

– – – das letzte Wort

Seit Jahrtausenden stehen wir mit der Intelligenz des unsichtbaren Universums in engster Verbindung. Diese Geistwelt gibt uns laufend den Auftrag, uns um das Schicksal dieses Erdenplaneten und um seine Menschheit zu kümmern.

Wir Menschen vom Nachbarstern haben sehr tiefes Mitempfinden mit allen Menschen, die durch den Irrtum leiden. Wir haben uns und unserem gemeinsamen Universalgeist ein Gelübde abgelegt, jede Möglichkeit zu erwägen und anzuwenden, die geeignet ist, euch positive Hilfe zu bringen.

An erster Stelle steht die Möglichkeit der Beeinflussung, die telepathisch, aber mit einer technischen Unterstützung erfolgt. Wir werden euch keinesfalls angreifen. Aber wir haben tatsächlich die Absicht, einzugreifen, wenn die Menschheit in ihrer Gesamtheit dieses Sterns ernstlich gefährdet ist.

Der „Tag X“ ist der Augenblick, an dem die Erdenmenschheit zu ihrer eigenen Vernichtung antritt. Zu diesem Zeitpunkt werden wir unsere ganze Macht auf die Erde konzentrieren. Sollte uns eine solche Hilfe nicht möglich sein, so ist unsere Mission zu Ende, und der Schöpfer hat allein das letzte Wort. Es geht um eine Auseinandersetzung größerer Geister.

Trotzdem wir nicht wissen können, welches letzte Wort der Universalgeist sprechen wird, so glauben wir es zu ahnen, so wie wir es in allen unseren Konferenzen auf der Venus in Betracht gezogen haben.

Die geistige Daseinswelt ist davon unterrichtet, dass Gott eine besondere Sphäre vorbereitet, für den Fall, dass er das letzte Wort in der Angelegenheit Luzifer-Erdenmenschheit aussprechen muss.

Rettung aus der Not

Frage:
Du sagst, dass Erde in Gefahr ist. Welche Gefahr die meinst du?
Ashtar Sheran:
Ich meine damit nicht nur einen totalen Krieg mit nuklearen Waffen, sondern auch die allgemeine Zerstörung lebenswichtiger Bedingungen, z. B. die Atmosphäre, das Wasser und vor allem die menschliche Geisteshaltung.
Frage:
Glaubst du, dass es auf Erden einen Superkrieg geben wird?
Ashtar Sheran:
Seit Jahrtausenden interessieren wir uns für die Erde. Wir sind daher auf allen Gebieten informiert. Es gibt keinen Menschen auf der Terra, der so gut informiert sein kann, wie es uns möglich ist. Was wir mit eigenen Sinnen nicht erfassen können, das besorgen unsere Apparate. Wir besitzen Messgeräte, die sogar die allgemeinen Gedankenströme der Erdenmenschheit registrieren können. Wir lesen ab, ob und wo negative oder positive Gedankengänge vorhanden sind.
Frage:
Und wie ist das allgemeine Resultat?
Ashtar Sheran:
Leider vorwiegend negativ. Ja, selbst Messungen über Universitäten und Hochschulen zeigen ein erschreckendes Resultat. Wir registrieren eine entsetzliche Gottlosigkeit.
Frage:
Wir haben doch viele Religionen, Kirchen, Tempel und riesige Religionsgemeinden. Wie ist das möglich?
Ashtar Sheran:
In allem diesem Frömmigkeitsgetue regiert nicht die Achtung oder die Wahrheit, sondern der Kult, die Angewohnheit, die Tradition und der Hang zum Phantastischen. Die Erde braucht keinen Krieg zu befürchten; sie hat ihn schon in höchster Potenz. Ein schleichender Krieg, der mit allen Gemeinheiten aus dem Hinterhalt geführt wird, so wie ihn der Widersacher gern hat, ist noch schlimmer als ein Krieg mit tödlichen Waffen. Die sogenannte Harmagedonschlacht ist in vollem Gange, aber wie viele Menschen interessieren sich schon für einen so gewaltigen und geheimnisvollen Krieg, der nicht allein global, sondern universal ist?
Frage:
Was könntest du zum Beispiel zur Rettung der Situation empfehlen?
Ashtar Sheran:
Euer Sprichwort sagt: „Guter Rat ist teuer.“
An der Spitze der Weltgesellschaft sitzen gottlose Führer ohne Achtung vor Gott und ohne Wissen über sich selbst. An der Spitze der Religionszentren sitzen uneinsichtige und durch Religionswahn verdummte Menschen, die den größten Unsinn für göttliche Wunder halten.
Doch die Gefolgsleute dieser Menschheitsführer und Seelenhüter dürfen sich nicht äußern, sonst verlieren sie ihre Posten oder sie werden in jeder Weise verfolgt oder geschädigt.
Unter diesen Umständen ist es sehr schwer, einen richtigen Rat zu geben. Mein persönlicher Rat wäre, was euch vielleicht sehr schockiert, mit diesem unglaublichen Unsinn aufzuhören. Ändert euren Religionsunsinn und wendet euch den Tatsachen zu. Bitte, streicht alles aus den Büchern, was nicht in eure Zeit gehört. Aber streicht nicht den Glauben an einen Schöpfer, der wirklich existiert, auch wenn ihr noch viel zu dumm und unerfahren seid, ihn zu begreifen. Ihr könnt noch nicht einmal die Magie begreifen. Ihr stolpert über eure Gehirnvorgänge, indem ihr sagt: „Das Denken besorgt die Materie.“
Das Denken ist das göttliche Erbe des Menschen.
Das Denken, wie das ganze Bewusstsein, ist die Gottähnlichkeit im ganzen Universum.