A ) Die Aufgabe des Magens
B ) Die Verarbeitung der “ Eindrücke “
C ) Was der Volksmund dazu sagt
D ) Die Unfähigkeit od. die Unwilligkeit, Kritik zu verarbeiten
E ) Die Magengrube, der Sitz der Urteilskraft
F ) Wenn wir “Sauer” sind
G ) Was der Magenkranke lernen muss- Umgang mit Aggressionen
H ) Die richtigen Fragen
I )  PH Milieu des Magens wird durch Beleg (Basal)zellen bestimmt; sie produzieren:
a) die Magensäure
b) dasNatriumbicarbonat, reagieren selbst aber nicht sauer.
Erst die Schleimhautoberfläche ihre Grübchen u. Öffnungen zeigen beim Gesunden die saure Reaktion.

A ) Aufgabe des Magens ist die Aufnahme, Mischung,  Durchsäuerung und Verflüssigung der Nahrung sowie ihr Weitertransport. Die Verdauungsleistung des Magens ist verhältnismässig gering und im Wesentlichen auf das Eiweiß beschränkt.

B ) Der Magen nimmt alle “Eindrücke” auf, die von außen kommen. Er hat den “ersten Eindruck “ zu “ verdauen”. Zu einem harmonischen Leben brauchen wir aber nur nicht stoffliche, sondern auch geistige Nahrung – Die “ Eindrücke des Lebens. Um alle Eindrücke optimal zu verarbeiten, braucht es das Geöffnet sein, Bereitschaft und Hingabefähigkeit.

C ) Eine geistige Sättigung wirkt sich auch körperlich aus. Das zeigt die Redensart “ Die Nachricht liegt mir noch wie Stein im Magen – oder – Die Nachricht hat mir den Appetit genommen “. Der Magen reagiert auf unverdaute Konflikte mit einem Völlegefühl. Er rebelliert, will nicht alles schlucken, nicht alles verdauen müssen, wie ungerechte Behandlung, Demütigung, sich nicht zur Wehr setzen können, usw.

Wer das muss der wird magenkrank, der “arme Schlucker!

D ) Der Magenkranke hat dann eine Abneigung gegen “ neue Eindrücke”, weil er zunächst mit den vorhandenen fertig werden muss. Dazu müssen die gewonnenen Eindrücke Zugang zu seinem ureigensten Ich ( Herz ) finden, sonst werden sie zur unerträglichen Last.

E ) Vor allem die Unfähigkeit oder Unwilligkeit, Kritik zu  akzeptieren, zu verarbeiten zu verdauen, muss abgebaut werden. Auch der Glaube an die Ungerechtigkeit der Welt oder daran, nicht richtig erkannt und falsch behandelt zu werden, ist schuld  an der Magenbelastung. Wenn wir ein solches Gefühl geistig nicht “ verdauen ”  muss es der Magen verarbeiten.

F )  Die Magengrube ist der Sitz der Urteilskraft, eine der 12 Geisteskräfte, und jede      Magenerkrankung zeigt einem Missbrauch dieser Urteilskraft. Daher kann uns auch vor Aufregung, oder wenn wir uns ekeln, schlecht werden. Leute mit Magenbeschwerden sind meistens “schweigende Beschwerdeführer”. Die häufigste Störung ist die Übersäuerung;  typische Aussage “ Ich bin Sauer” gemeint ist : verärgert, aggressive, denn Säure greift an!!! Der Magen produziert und gibt Magensäure ab. Wenn wir unseren Ärger lieber ”herunterschlucken”, unsere geistig-seelischen Probleme also nicht verarbeiten- nicht “ verdauen”- müssen wir uns auf der materiellen Ebene damit befassen.     Wir reagieren “sauer”, dies gilt auch, wenn das Ich immer mehr will und niemals genug hat.

G )  Dem Magenkranken fehlt also die Fähigkeit, sich angemessen mit seinen Konflikten,  Problemen und Aggressionen auseinander zu setzen und sie zu verarbeiten und aufzulösen. Entweder er äussert seine Aggressionen überhaupt nicht, oder er ist übertrieben aggressiv. Beides hilft Ihm aber nicht seine Probleme wirklich zu lösen. Ihm fehlt die Fähigkeit zur Konfliktbewältigung, und so überwältigt letztlich der Konflikt ihn selbst.