DAS GESETZ DES LEBENS (1)

Die Unwissenheit aller verantwortlichen Menschen auf dieser Terra ist für unsere Begriffe unfaßbar. Wir stehen vor einem unbegreiflichen Phänomen einer einzigartigen Geistlosigkeit.

Eure Wissenschaft versteht unter dem Leben den beweglichen Zustand eines Körpers. Da es aber die Bewegung der Atome gibt, so seid ihr heute der Auffassung, daß das organische Leben ein Zustand ist, der mit dem Stoffwechsel zusammenfällt. Euer Irrtum lautet: Das Leben ist mit dem Stoffwechsel untrennbar verbunden. Wenn der Stoffwechsel aufhört, hört auch das Leben auf.

Es ist wirklich schade, daß es zur Zeit außer unserer Macht liegt, auf eurer Terra einen Lehrstuhl zu übernehmen. Wir würden euch schon tüchtig einheizen.

Ein weiterer Irrtum besteht darin, daß eure Wissenschaft annimmt, daß das Leben zeitlich begrenzt ist.

Wir haben darauf allerlei zu erwidern. Gerade auf dem Gebiet der Lebensforschung haben wir die größten Fortschritte gemacht. Nur auf diesem Wege war es uns möglich, im Universum so Fuß zu fassen, daß die größten Entfernungen von Stern zu Stern überbrückt werden konnten.

Die Kenntnis über die Gesetze des Lebens sind die erste Voraussetzung für eine große Raumschiffreise. Ihr erforscht das Leben in der Weise, daß ihr testet, was ein belebter Körper aushallen kann bzw. wie er unter gewissen Einwirkungen reagiert.

Ich will versuchen, das LEBEN zu beschreiben.

Die Bezeichnung LEBEN kennzeichnet tatsächlich einen Zustand. Dieser Zustand ist perpetuell, d.h. er hört nie auf, ist universell.

GOTT IST PERPETUELL. UND DA DER MENSCH EIN TEIL DIESES ZUSTANDES IST, SO IST AUCH ER UNSTERBLICH.

Es ist falsch zu sagen, daß ein Körper lebt. Jeder materielle Körper ist an die Gesetze der Erschaffung, d.h. an die langsame und schwere Vibration gebunden. Diese Vibrationsfrequenz ist nicht konstant, sie ändert sich unaufhörlich. Ein materieller Körper kann überhaupt nicht leben, er kann sich nur bewegen. Selbst ein „toter“ organischer Körper, der Eiweißzellen enthält, kann sich noch in totem Zustand bewegen. Diesen Versuch kennt ihr durch den galvanischen Reizeffekt am Frosch.

Dem LEBEN wird ein organisches Werkzeug zur Verfügung gestellt. Das LEBEN regiert dieses Werkzeug, solange es benutzbar ist. Seele und Leben sind ein Zustand. Der Stoffwechsel macht das Werkzeug (Körper) für eine gewisse Dauer benutzbar. Wenn der Körper nicht mehr benutzbar ist, werden die Kopplungsfrequenzen voneinander getrennt, und das perpetuelle Leben verliert den Kontakt mit der Materie.

Das Leberyst keine Bewegung, sondern eine Energie, welche Bewegung hervorrufen kann, ohne sich dabei zu verbrauchen; denn es ist perpetuell. Das Leben wird nicht aus dem Haushalt der Materie gespeist. Es erhält seine perpetuelle Kraft aus dem feinstofflichen Universum, d.h. aus kosmischen Strahlungsbereichen.

Das Lebefi ist unzerstörbar, selbst als ein individuelles Teilchen. Man känn‘-also ein Leben nicht auslöschen, sondern nur eine Trennung zwischen Leben und Materie auslösen.

Doch der Mensch soll das nicht trennen, was GOTT durch die Inkarnation zusammengefügt hat. Das heißt, der Mensch soll seinen Bruder nicht töten!

Die Verwandschaft des Menschen erstreckt sich nicht nur auf die eigene Sippe, sondern auf das ganze Universum. Diese Verwandschaft aller Menschen miteinander wird durch die gleichen Anlagen und Intelligenzfähigkeiten bewiesen.

Durch die Bewegung der Materie wird das Leben sichtbar. Dabei seht ihr nicht das eigentliche Leben – niemals die Energie – sondern nur die Bewegung des Körpers bzw. seiner Teile und Glieder. Beim Tode hört diese körperliche Bewegung auf. Die Energie bleibt – nur mit dem Unterschied, daß sie keinen materiellen Organismus mehr bewegen kann. Ein .toter, nicht mehr gebrauchsfähiger Körper, ist nicht mehr belebt, ffie Atome, welche den Körper bilden, befinden sich noch in Bewegung und in Veränderung.

Bei der Geburt eines Menschen bringt die Seele des Menschen die ihr zugeteilte Lebensenergie mit in den vorbereiteten materiellen Körper. Das heißt, er wird belebt. Beim Tode eines Menschen nimmt die Seele die ihr zugeteilte Lebensenergie aus dem materiellen Körper mit heraus. Das Leben steht somit der Seele weiter zur Verfügung, nur mit dem Unterschied, daß nun kein materieller Körper bewegt werden kann, weil das Relais fehlt.

Euer Irrtum besteht darin, daß ihr vermutet, daß eine Seele nach dem Tode eines Körpers nicht mehr weiter existieren kann.

Jede Seele existiert auch nach der Entkörperung weiter, weil sie noch dasselbe Leben besitzt wie vor dem Tode.

Diese perpetuelle Lebenskraft ist ein unübertragbares Eigentum des geistigen Menschen. Der geistige perpetuelle Mensch ist ^zugleich das Leben. Nur in der Inkarnation verliert er sein bisheriges Bewußtsein, das er sich für ein irdisches Dasein neu aufbauen muß.

Im geistigen Körper ist das Bewußtsein ohne die Materie tätig. Das Bewußtsein ist in der Wiedergeburt an die Materie gebunden, weil das Leben auch an die Materie gebunden ist. Außerhalb der Inkarnation ist das Bewußtsein an die Seele gebunden, weil die Seele mit dem Leben identisch ist. Auch das Bewußtsein ist unsterblich, es kann nur zeitlich unterbrochen werden.

Wir SANTINER unterscheiden mit einer sehr genauen Definition den GEISTIGEN MENSCHEN vom MATERIELLEN MENSCHEN.

Der GEISTIGE MENSCH ist eine Schöpfung, die ihr SEELE nennt, aber die ihr nicht genau definieren könnt. Der MATERIELLE MENSCH ist ein organisches Gegenstück, ein Abbild, das nur eine Benutzung des GEISTIGEN MENSCHEN zuläßt, soweit das möglich ist.

Während der GEISTIGE MENSCH das Bewußtsein und den Willen sowie alle Sinneswahrnehmung in sich vereint, ist er während der Benutzungszeit des MATERIELLEN MENSCHEN auf die Gesetze der Materie angewiesen. Er kann in diesem Zustand nur mit Hilfe der materiellen Organe von den geistigen Eigenschaften vollen Gebrauch machen. Der Stoffwechsel speist dabei nicht das Leben, sondern nur die Funktionen und Eigenschaften des materiellen Körpers, zu denen auch magnetische und elektrische Impulse gehören.

Wenn die Seele, d.h. der GEISTIGE MENSCH denkt oder empfindet, so sendet das materielle Hirn elektromagnetische Impulse aus. Diese haben nichts mit den Empfindungen oder Gedanken und Begriffen direkt zu tun. Es sind nur Reflexe, die aus der Erregung der Seele herrühren, da die Seele dem Körper angeschlossen ist.

Das Leben gehört aber zum GEISTIGEN MENSCHEN und ist mit diesem untrennbar verbunden. Diese Energie kann verschieden stark sein. Sie ist individuell und perpetuell. Aus diesem Grunde ist der GEISTIGE MENSCH unsterblich. Er kann niemals getötet werden. Will man jedoch das Leben stärken, so muß man die Seele, d.h. den GEISTIGEN MENSCHEN stärken; denn dieser gibt die Lebenskraft an den Körper ab. Die materielle Ernährung betrifft nicht den GEISTIGEN MENSCHEN, sondern nur die Funktionsfähigkeit der organischen Materie.

Während der Dauer einer Inkarnation des GEISTIGEN MENSCHEN nimmt dieser im materiellen Körper Platz. Er beseelt und belebt ihn zugleich. Das Leben gehört immer zur Seele, zum GEISTIGEN MENSCHEN und nicht zum MATERIELLEN MENSCHEN. Wenn die Funktionen des MATERIELLEN MENSCHEN aufhören, so hört nicht das LEBEN des Menschen auf, sondern nur der Kontakt zum lebenden GEISTIGEN MENSCHEN, der nun wieder frei ist.

Aus diesem Grunde ist es eine verabscheuungswürdige Theorie, wenn man1-behauptet, daß das Bewußtsein an die Materie gebunden ist, ohne diese Behauptung in der richtigen Form zu erweitern.

In Wirklichkeit ist das Bewußtsein an den GEISTIGEN MENSCHEN gebunden; aber der GEISTIGE MENSCH ist mit allen seinen Eigenschaften während der Inkarnation an die Materie gefesselt. Sie ist das irdische Gehäuse der Seele zum Läuterungs- und Entwicklungsprozeß des universellen Menschen.

Wenn die Wissenschaft hierüber keine klare Erkenntnis gewonnen hat, so liegt das daran, daß sie sich durch die Funktionen der Materie hat täuschen lassen. Trotz dieser Täuschungstheorien gibt es selbst für die empirische medizinische Wissenschaft der Terra keine Theorie oder maßgebliche Erklärung für die Phantasie oder geistige Planung, noch weniger für die Genialität.

Aber man erdreistet, sich, den Menschen als eine Laune der Natur hinzustellen. Nicht IrOTT, sondern ein blinder Zufall habe ihn erschaffen. Alle irdischen Universitätswissenschaften sind an die unsichtbare Fakultät des Atheismus angeschlossen, dessen Lehren den Tod verewigen.

Das Gesetz des Lebens kennt keinen Unterschied zwischen den Rassen, Völkern, Stämmen und Religionen. Das Gesetz des Lebens erstreckt sich nicht allein auf diese Terra, sondern ist im ganzen Universum gültig.

Wenn der Mensch gegen dieses Gesetz verstößt, so trifft ihn auch die Strafe, in dem er in seiner Entwicklung unvorstellbar rückläufig wird.

Zum Universum gehören alle Regionen, die zwar existieren, aber vom Erdenmenschen nicht wahrgenommen werden können, weil er noch nicht in diese Entwicklungsstufe gehört. Nähert er sich dieser Stufe, so ist es möglich, daß er Wahrnehmungen hat, die über das normale irdische Maß entsprechend hinausreichen.

Noch vor kurzer Zeit war man auf der Terra der Ansicht, daß der Erdenmensch im Mittelpunkt des ganzen Universums stehe. Diese Ansicht, die besonders von den Kirchen vertreten worden ist, kennzeichnet tatsächlich die enorme Unfähigkeit höheren Denkens.

An der Größe des Universums gemessen, verschwindet die Terra wie ein Stäubchen in einem Atompilz. „Ich bin größer als du“, sagt die Ameise zum Menschen, weil sie nicht richtig denken kann.

Meine Kundgebungen unterscheiden sich in keiner Weise von den Belehrungen, die von meinen Vorfahren an das Medium Mose gegeben worden sind.

Diese Offenbarungen, welche ich euch überbringen darf, sind nur eurer heutigen Entwicklung angepaßt. Ich weiß jedoch, daß die großen Kirchen meine Göttlichen Offenbarungen nicht so leicht verdauen werden. Sie passen genauso wenig in ihre selbstherrliche Besserwisserei, wie es bei den Israeliten arn Berge Sinai der Fall war. Doch der UNIVERSALGEIST läßt sich Seine Offenbarungen durch keinen Menschen vorschreiben.

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