Aus diesem Grunde braucht diese Menschheit eine völlig neue Religion, die kein imaginärer Glaube ist, sondern eine exakte Beweisführung für das Leben jenseits der Materie.

Wenn der große Lehrer CHRISTUS von der notwendigen DEMUT sprach, so meinte er selbstverständlich auch den Verzicht auf jeden Größenwahn. Mit dieser Krankheit verliert jeder Mensch die Fähigkeit, seinen Nächsten zu lieben. GOTT müßte eigentlich dem Menschen gegenüber aggressiv werden. Das ist sogar der Wunsch von Millionen. GOTT hätte eigentlich jeden Grund zur Megalomanie, aber ER hält sich davon fern. Nur durch Seine Toleranz i’st es möglich, daß ihr so wenig von IHM selbst erfahrt. GOTT ist ein Bewußtsein, das da in Erscheinung tritt, wo ein Denken erforderlich ist, das die Natur nicht von selbst hervorbringen kann, auch wenn es nur eine Zelle betrifft. DIE INFORMATION EINER ZELLE BERUHT AUF EINEM GEDANKENPROZESS DES SCHÖPFERS.

Selbstverständlich führt der Größenwahn zum Hochmut. Auch die Wissenschaft ist nicht davon frei. Im Gegenteil, der Hochmut ist hier besonders stark ausgeprägt. Die Wissenschaft protzt mit ihren Erkenntnissen und fordert somit die Feindschaft anderer Völker heraus. Es ist schade, daß die irdische Wissenschaft nicht mit den höchsten Erkenntnissen protzen kann.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind nicht für ein einziges Land da. Die ganze Welt ist auf diese Erkenntnisse angewiesen. Aber die Wissenschaft ist nicht willens, noch fähig, sich um jene Erkenntnisse zu bemühen, die absolut zur Höherentwicklung der Menschheit erforderlich sind. Das würde z.B. alle Religionen und Dogmen beseitigen. Aber die Welt würde zu einer einheitlichen Menschheitslehre kommen, die mehr bedeuten würde als irgendeine Religion dieser Erde.

Wer nicht an den Teufel glaubt, der kennt seinen gefährlichsten FEIND nicht, der ist ihm ausgeliefert. Wer die Mittel des Teufels nicht kennt, der ist außerstande, sich zu wehren. Telepathische Drähte ziehen den Menschen wie eine Marionette hin und her. Weil er diese Fäden nicht sieht, noch an ihre Existenz glaubt, so ahnt er nicht, wie er gesteuert wird, bis er zum vollendeten Werkzeug seines Beherrschers wird.

Ich zweifle nicht daran, daß es eine Reihe von Menschen gibt, die hier auf dieser Terra versuchen, diese Menschheit besser zu führen. Diese Menschen scheitern zumeist, weil sie der Brutalität ihrer Gegner ausgesetzt sind, oder weil sie durch die wirksame Waffe der Lächerlichkeit außerkraft gesetzt werden.

CHRISTUS wußte, was dieser Menschheit fehlte. Es war eine „wahre“ Religion. Seine Mission kam überhaupt nicht richtig zum Zuge, weil die bestehenden Ansichten über eine Religion viel zu stark verwurzelt waren. Auch wenn heute CHRISTUS eine sehr bedeutende Rolle spielt, so entspricht das nicht seiner wahren Absicht – wie er sie einmal gehabt hat. Es ist eine Verfälschung der Wahrheit, nur in einer anderen Form.

Was euch fehlt, ist mehr Vertrauen zu jenen Dingen, die euch nicht wichtig erscheinen. Aber sie sind nicht nur wichtig, sondern die Essenz eures Daseins, das nicht nur irdisch, sondern universell ist.

Würde es sich lohnen wegen einer Ameise ein ganzes Universum zu erschaffen? Ich weiß eure Antwort – und trotzdem geht euer ganzes Denken in diese Richtung.

Der Mensch ist von GOTT erschaffen, damit er das Universum begreift, ohne dieses Begreifen lohnt sich der ganze Aufbau nicht. Alles ist zur Freude und für das Interesse des Menschen erschaffen worden. Aber ihr glaubt, daß die Erde dazu genügt. Um die Dinge der Natur Äur einigermaßen zu begreifen, gehört mehr als ein einziges Menschenleben. Darum hört aufknien!

JE WENIGER DER MENSCH BEGREIFT, DESTO ÖFTER KOMMT ER AUF DIESEN PLANETEN ZURÜCK. DOCH IN DER ZWISCHENZEIT WIRD VON IHM RECHENSCHAFT VERLANGT.

Die meisten Erdenmenschen leben so interessenlos dahin, daß ihr ungeschultes Denken jeden Aufstieg verhindert. Sie sind daher nicht fähig, die Vorgänge auf dieser Terra zu erfassen und zu kritisieren. Doch die Führung rechnet mit ihnen und mißbraucht sie für ihre negativen Zwecke.

Wir haben beobachtet, mit welchen Mitteln diese Menschheit falsch orientiert wird. Die- größten Publikationen, wie Radio, Fernsehen und Presse, befinden sich jenseits der Moral, weil eine Moral mit einem höheren Verantwortungsgefühl identisch ist. Dieses Gefühl ist jenen Menschen frenfd, die innerhalb dieser Publikationsmittel etwas zu sagen haben.

Die Politik, die sich nur auf die Gewalt stützt, ist völlig überbetont. Der Größenwahn, der keinen GLAUBEN kennt, hat keine Begrenzung. Er riskiert das Leben einer ganzen Menschheit und nimmt auf keine Schöpfung Rücksicht.

Ich weiß, daß meine Worte nicht schmeichelhaft sind. Doch wenn man angesichts dieser Tatsachen noch etwas schmeicheln wollte, so wäre das eine gottlose Heuchelei. Nur ein wahrer Freund darf die Wahrheit sagen. Ich bin euer Freund!

Eingangs sagte ich schon, wie schwer es für mich ist, die richtigen Worte zu finden. Fühlt euch also nicht angegriffen, denn es ist kein Angriff, sondern eine Information.

 

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