Der Positive Mensch

GOTT, bzw. Seine Organisation im Geistigen Reich kann keinen Menschen ändern. JEDER MUSS SICH SELBER ÄNDERN, JEDER IST SELBST FÜR SEINE ENTWICKLUNG VERANTWORTLICH!
Die Möglichkeiten der Entwicklung werden sowohl auf der materiellen, wie auch auf der geistigen Seite angeboten. Es ist Sache jedes Menschen, davon einen richtigen Gebrauch zu machen, oder sich dagegen zu sperren.
Die Umwelt hat für den Menschen keinen Einfluss auf die Beschaffenheit seiner Seele. Die Umwelt hat Einfluss auf seine Bildung. Der Charakter wird vom Menschen selbst entwickelt. Auch wenn die Umwelt sehr positiv ist, kann die Seele eines Menschen außerordentlich negativ reagieren, sich sperren und noch tiefer sinken. Ebenso ist es auch umgekehrt der Fall, dass eine Seele charakterlich nach oben strebt, selbst wenn die Umwelt sehr negativ ist. Es kommt auf den positiven Willen an.
Ganz ausgenommen davon ist das übersinnliche Wissen. Die Ungläubigkeit oder die Unwissenheit oder der Irrtum auf diesem Gebiet kann die Seele charakterlich verändern. Ebenso verändert in hohem Maße das objektive Wissen und die Selbsterfahrung auf diesem Gebiet die Seele eines Menschen.
Alle dogmatischen Glaubenslehren haben auf die Seele des Menschen einen negativen Einfluss, denn kaum ein Erdenmensch weiß, wie er sein muss, um als positiv zu gelten. Jede Selbstverherrlichung ist zugleich eine Selbsttäuschung, d.h. ein Betrug an der objektiven Wahrheit. Darum fehlt der Menschheit in allen Glaubensrichtungen die objektive Wahrheit, die zugleich eine EWIGE WAHRHEIT ist. Ihre Richtlinien sind denkbar einfach, aber sie sind so zwingend, dass es keine einzige Möglichkeit gibt, sie zu umgehen. Aus diesem Grunde können nur Seelen zur Höhe gelangen, die ohne jeden Selbstbetrug und ohne irgendein Kirchenversprechen an sich selbst gearbeitet haben, um die Seele positiv zu gestalten.
Da erhebt sich die elementare Frage, die von keiner eurer Glaubensrichtungen richtig beantwortet wird. Sie lautet: WIE SOLL DER POSITIVE MENSCH WIRKLICH SEIN? – Der Erdenmensch soll in seinem materiellen Zustand folgende Entwicklung aufweisen:
  • Er soll seinen Körper von allen Schädigungen fernhalten. Er soll in allen Dingen der Erhaltung des Körpers ein normales Maß halten.
  • Der Erdenmensch soll auf größte Sauberkeit bedacht sein, sowohl äußerlich wie auch innerlich und auch in seinen Gedanken.
  • Der Mensch soll seine Zeugungskraft nicht vergeuden, denn sie stellt einen erheblichen Teil seiner eigenen Gesundheit und Lebenskraft dar.
  • Der Mensch soll alle Erkenntnisse in sich aufnehmen, aber seine eigene Meinung dabei behalten. Er soll sich ständig korrigieren und sich der Gegenwart anpassen.
  • Der Mensch soll sich gegen Angriffe und Feindschaften sichern, aber nicht rachsüchtig sein, noch in irgendeiner Weise erpresserische Drohungen anwenden.
  • Der Mensch soll seinen Willen stärken, aber ihn nur positiv anwenden. Er soll stets das Gute anstreben, im vollen Bewusstsein, dass er auch noch nach einem Tode mit Nutznießer seiner Werke ist.
  • Der Mensch soll seine Zukunft ins Auge fassen. Er soll dabei wissen, dass die Zukunft auch für ihn in die Ewigkeit reicht.
  • Der Mensch muss charakterfest genug sein, um jedem Spott gegen seine eigene Meinung zu widerstehen.
  • Der Mensch soll den Mut haben, seinen Widersachern konsequent aus dem Wege zu gehen. Er soll auf alle Vorteile verzichten, wenn sie aus negativer Quelle kommen.
  • Der Mensch soll die größte Vorsicht beachten, wenn er Vergleiche anstellt. Niemand kann wissen, ob seine angewandten Maßstäbe auch wirklich für das Objekt der Betrachtung stimmen.

Im Hinblick auf die Zukunft

Frage: Kannst Du ums bitte sagen, wie der Mensch sein muss, um Anspruch auf das Leben in einer höheren Sphäre zu haben, wenn er seinen Körper durch den Tod verlässt?
Antwort: Um diese Entwicklung zu erreichen, muss der Mensch schon auf Erden sehr viel Geduld haben. Er muss unter allen Umständen tolerant sein. Doch die Geduld ist von größter Wichtigkeit, denn ihr ahnt nicht, was Ungeduld alles anrichten kann. Kaum ein Mensch besitzt die notwendige Geduld. Mit Ungeduld öffnet der Mensch alle Türen für das Negative. Ich weiß, ihr versteht mich noch nicht ganz. Aber es lohnt sich, darüber nachzudenken, glaubt mir.
Frage: Welche größte Klippe gibt es, an der die Menschen scheitern, wenn sie in das Geistige Reich kommen?
Antwort: Es ist die Unzufriedenheit. Nicht nur das. Die meisten Menschen haben eine vollkommen falsche Vorstellung vom Jenseits und der sogenannte Ewigkeit. Viele glauben, dass sie sofort eine Harfe bekommen müssen, um Englein spielen zu können.
Frage: Kannst Du uns die besten Voraussetzungen nennen, die den Menschen auf jeden Fall weiterführen, d.h. wie müssen wir sein?
Antwort: Ihr müsst aufgeschlossen und bereit sein, um auch das mitunter Unverständliche sofort in euch aufnehmen zu können. Dazu soll der Mensch von dem guten Willen geleitet werden mitzuwirken, den Plan GOTTES zu verwirklichen. Doch wenn ein Mensch durch den Tod in die geistige Dimension kommt, so muss er so aufgeschlossen sein, dass er sofort mit der neuen Situation fertig wird. Er darf nicht den Fehler machen, dauernd Vergleiche mit seinem fleischlichen Leben anzustellen.
Frage: Sind die auf‘ Sinai verkündeten Zehn Gebote für uns in ihrer Form noch heute verbindlich?
Antwort: Die Zehn Gebote sind aus dem GÖTTLICHEN REICH zu euch gebracht worden. Sie sind allerdings durch Menschengeist und Menschenhand verändert worden. Man kann daher viel an diesen Geboten herumfeilen. Doch im Wesentlichen sind sie auch in dieser Form noch zu akzeptieren. Das Bedauerliche dabei ist nur, dass die Mehrheit der Erdenmenschheit nicht an die göttliche Überbringung dieser Gebote glaubt. Man beruft sich auf die göttliche Inspiration, aber dabei sagt man sich sofort: Diese Gebote sind im Hirn eines oder mehrerer Menschen entstanden, die sich auf eine göttliche Eingebung berufen haben. Dadurch verlieren diese Gebote an ihrem ursprünglichen Wert. Doch ich habe euch bereits gesagt, dass diese Gebote von den SANTINERN mittels eines großen Weltraumstrahlschiffes zu euch gebracht worden sind

Vergleiche von Früher und Heute

 

Frage: Haben die Kirchen auf die moralische und sittliche Erziehung überhaupt noch einen Einfluss?
Antwort: Bevor wir uns zu dieser Mission der Aufklärung entschlossen haben, haben wir das Leben auf der Terra eingehend studiert. Wir haben festgestellt, dass die Menschen vergangener Generationen durch die Kirchen stärker beeinflusst werden konnten, als es heute der Fall ist. Doch die Menschen der Vergangenheit gehorchten der Kirche mehr sklavisch als durch innere Erleuchtung. Daher war alles mehr äußerlich als innerlich. Allerdings fürchteten sich die Menschen sehr vor einer göttlichen Bestrafung. Sie hatten große Angst vor einem höheren Gericht – und nicht weniger Angst vor dem Teufel und seiner Hölle.Heute ist das ganz anders. Der kulturelle Fortschritt, besonders auf wissenschaftlicher und technischer Basis, veranlasst den Menschen zu einem anderen Denken. Wissenschaft und Technik geben dem Menschen sehr viele Vergleichsmöglichkeiten in die Hand. Durch diese Vergleiche wird der Kirchenglaube unlogisch – und das zum Teil nicht zu unrecht. Der Kulturmensch bemüht sich jedoch, vom Unlogischen abzurücken. Infolgedessen rückt er von jedem Kirchenglauben ab. Viele Menschen, welche heute noch andächtig zur Kirche gehen, machen von der vergleichenden Logik keinen Gebrauch. Sie sind folgsame Menschen, die auch den größten Unsinn akzeptieren würden, wenn die Kirche behaupten würde, dass dieser Unsinn von GOTT stammt und die reine Wahrheit darstellt. Die Logiker eurer Zeit wissen intuitiv, dass die Situation so ist und deshalb lächeln sie spöttisch über jene Menschen, die so kritikunfähig sind. Wir wollen daher euer religiöses Wissen erneuern und logisch gestalten.
Frage: Kann dieser Zustand Eurer Meinung nach überhaupt noch geändert werden, oder sind wir bereits so tief in der Sackgasse, dass es keinen Ausweg mehr gibt?
Antwort: Wenn es so weitergeht, werden alle Glaubensrichtungen allmählich absterben. Doch der Mensch wird auch mit einem vollkommen gottlosen Zustand nicht zufrieden sein. Er wird nach etwas Neuem suchen. Aber es wird keine politische Pseudoreligion sein, sondern eine spirituelle Wissenschaft. Wir würden das sehr, sehr begrüßen. Doch die Gefahr einer Kirchen- bzw. Glaubensliquidation ist nicht so akut wie die Gefahr einer Weltzerstörung. Diese Gefahr ist das Weltproblem Nr. 1.

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