Wenn man von der Kriegsrüstung spricht, so kann man sagen, schade um das viele Geld, welches für den Menschenmord ausgegeben wird.

Wenn man von der Theologie spricht, so kann man sagen, schade um das viele Geld, das für den Seelenmord ausgegeben wird. Beides hängt zusammen – und beide können nicht voneinander los, weil die ganze Sache von Grund aus verfahren ist. Der Mensch überträgt seine unaufrichtigen Gewohnheiten auf sämtliche kultischen Einrichtungen dieser Erde. Er benimmt sich nicht wie ein gottesfürchtiger Mensch, sondern wie ein Vollidiot.

Die Ähnlichkeit mit GOTT besteht für den Menschen nur durch die Fähigkeit der Wahrnehmung und des besonderen Denkens. Hierbei handelt es sich um Eigenschaften, die an einen Organismus gebunden sein können, aber auch ohne diesen existieren können.

Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung. Er könnte es einmal sein. Zunächst ist diese Krone immer noch das ENGEL-HEER.

Wenn ein Mensch stirbt, so verläßt er die ihm anhaftende Materie. Er braucht nicht jahrelang auf eine Auferstehung warten, ganz gleich, ob er gut oder schlecht war. Mit dem Austritt der Seele aus dem organischen Körper ist der „Jüngste Tag“ für ihn bereits da. Nämlich der erste Tag im geistigen Dasein, das ebenfalls für alle Sinne eine Stofflichkeit anderer Frequenz aufweist. Die Art des geistigen Lebens wird durch die irdische Entwicklung bestimmt.

Ein jenseitiges Erwachen erfolgt unterschiedlich, je nach der Länge des irdischen Lebens und nach der Art des Todes oder nach der Stufe der geistigen Entwicklung. Der Unterschied beträgt zwischen einer Stunde bis zu einem Jahr.

Schaut euch ein Begräbnis an. Wir sind zutiefst erschüttert über eine derartige Verzweiflung, wie sie bei euch üblich ist. Es fließen bittere Verzweiflungstränen, und es folgen Ohnmächten und entsetzliche Verwünschungen, ja, mitunter der Selbstmord. Das alles sind die Folgen einer völligen Unwissenheit und Ungewißheit der gesamten Theologie. In euren Vorstellungen dürfen GOTT und Seine ENGEL leben. Der Mensch aber liegt in der Erde und besteht nur noch aus Asche. Was mit seiner Seele, dem Kern des Lebens und seiner Existenz geschieht, interessiert euch nicht. Wenn GOTT will, wenn CHRISTUS es beliebt, wird der Verstorbene vielleicht einmal aus seinem Grabe auferstehen. – Welch ein IRRTUM!

Ein Begräbnis oder eine Grabstätte ist ein Anschauungsunterricht der völligen Hoffnungslosigkeit – ein Vertrauensbruch zu GOTT und der Unsterblichkeit des menschlichen Ichs. Es ist keine Belehrung, weder für das Volk, noch für dessen Führer. Fast jeder große Politiker glaubt, daß nach seinem Tode nichts mehr von ihm übrigbleibt. Mit diesem Irrtum behaftet, kann er niemals vor dem Volk eine richtige Verantwortung haben, noch vor GOTT und dem Geistigen Reich.

CHRISTUS hat keine Konfession gestiftet, noch je die Absicht dazu gehabt. Er lehrte die GESETZE GOTTES und berichtigte die hebräischen Überlieferungen.

Wir hören die Menschen beten: „Lieber GOTT, ich möchte von meinen Sünden freigesprochen werden, weil CHRISTUS bereits alle Sünden der Menschheit auf sich genommen hat. Sofern ich aber neue Sünden mache, so sind diese ebenfalls auf sein Konto zu buchen, weil er für uns bereits gebüßt hat.“

Wie konnte man nur ein solches Dogma erfinden? Damit macht die Theologie auch heute noch den größten Fehler, den es überhaupt geben kann. Wie kann man denn die Sündenlast von vielen Generationen der gesamten Erdenmenschheit auf einen göttlichen Lehrer und Sprecher GOTTES schieben?

Ich sage euch eindringlich: CHRISTUS ist kein Prügelknabe für die Erdenmenschheit! Das kann ich mit gutem Gewissen sagen, denn ich kenne ihn gelbst!

Erlösen kann euch nur die WAHRHEIT ! Aber ihr müßtet sie halt annehmen. In dem Augenblick, da sich die Wissenschaft der Universitäten dazu bekennt, diese Wahrheit anzunehmen und zu lehren, geht die ganze Menschheit der Erlösung entgegen. Ich weiß jedoch, daß die Theologie die Universitätswissenschaft als ihren geschworenen Feind betrachtet.

GOTTES WAHRHEITEN sind alle NATURWAHRHEITEN, darum gebe ich den Theologen den gutgemeinten Rat: Einigt euch mit der Universitätswissenschaft und überlaßt ihr in voller Verantwortung die erhabene NATURWISSENSCHAFT DER GEISTIGEN EXISTENZ. Ihr Theologen kümmert euch dafür lieber um die NEU-Offenbarungen GOTTES, denn sie sind zeitgemäß den heutigen Erfordernissen angepaßt, der irdischen Entwicklung entsprechend verständlich und lebendig! Die Bibel ist jedoch zu siebzig Prozent ein toter, verstaubter, längst überholter Fanatismus unter der Verkennung der wahrhaftigeil göttlichen REALITÄT.

Viele Theologen sind der Meinung, daß die gegenwärtige Weltsituation eine von GOTT geduldete Entwicklung sei, da Er sie durch Seine Allmacht in jeder beliebigen Weise ändern könnte.

IRRTUM!!

GOTT hat der Erdenmenschheit diesen Stern „Erde“ zum Geschenk gemacht. Mit Geschenken kann man tun und lassen, was man will. Der SCHENKER hat nichts mehr mit diesem Geschenk zu tun, wohl aber mit dem Universum. Wenn die Erdenmenschheit jedoch das Geschenk mißachtet und mutwillig zerstört, so werden auch andere Sterne und kosmische Zusammenhänge ärgstens gestört. Außerdem wird der SCHENKER durch diese Art und Weise schwer gekränkt.

GOTT greift also nicht auf dieser Erde ein, um alles auf ein anderes Gleis zu lenken, sondern Er überläßt es ganz der Erdenmenschheit, selbst eine Änderung herbeizuführen. Doch die GEISTIGE WELT und wir SANTINER weisen euch auf alle Fehler hin.

Sollte aber der Fall eintreten, daß Teile des Universums in Gefahr geraten, so würden wir mit allen Mitteln einschreiten, daß wir eurem Plan der Weltzerstörung zuvorkommen könnten, ohne dabei das Universum zu schädigen, wie es sonst geschehen könnte. Das ist eine große Drohung. Wir wissen jedoch, daß Drohungen auf euch keinen Eindruck mehr machen. Darum weisen wir auf die Bibel hin, die euch Theologen ja gut bekannt ist. Sodom und Gomorrha waren in unseren Augen nur kleine Experimente. Inzwischen sind mehrere tausend Jahre vergangen und auch bei euch ist aus einem Böllerschuß eine Wasserstoffbombe geworden.

GOTT hat seine Hand erhoben!

Weiter bei 5. Seiten