Beurteilungen – Motive – Konsequenzen

Frage :   wie denkst du über einen Selbstmord?

SILBER-BIRKE Ich kann keiner Seele raten, sich in einer Weise zu benehmen, die die Dinge schlechter als besser macht. Du kannst durch deine Selbstlösung deiner Existenz auf dieser Erde kein Ende setzen. Wenn du es tust, musst du den vollen Preis dafür bezahlen. Das ist ein natürliches Gesetz. Es kann in deiner Welt keinen geben, dessen Skala so ungleichmäßig ausgewogen ist, dass er nicht die Kraft besitzen sollte, die Hindernisse auf seinem Wege zu überwinden.Ich gehe sogar so weit, dass die ihn begegnenden Hindernisse für die Entwicklung seines Charakters und seines Geistes durchaus nötig sind. Die Hindernisse werden dadurch nicht geringer, dass du deiner irdischen Existenz ein Ende zu machen suchst. Dies ist unmöglich, denn es ist gegen das Gesetz. Weder in der meinen noch in eurer Welt gibt es eine Flucht vor der Göttlichen Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit ist unabänderlich und ihr Urteil erreicht jeden nach dem Stande seines seelischen Wachstums.
Frage: Es gibt aber Situationen, die einen Menschen in eine Lage großer Ungerechtigkeit bringen. Wie urteilst du in solchen Fällen?

 

SILBER-BIRKE: So etwas ist mir auch bekannt. Ihr, die ihr in der Welt des Stoffes lebt, greift euch manchmal an den Kopf; denn ihr versucht mit eurem unvollkommenen Wissen zu richten. Innerhalb gewisser Grenzen habt ihr einen freien Willen und ihr wendet diesen auch an, aber niemand kann sich der Wirkung der natürlichen Gesetze entziehen. Der einfache Abgang des Geistes aus der physikalischen Welt in die nächste Stufe des Lebens befreit die Seele nicht von ihrer eigenen Verantwortung. Ist das nicht klar? Wie wenig uns auch im Verhältnis zum unendlichen Wissen bekannt ist, so müssen wir, die wir etwas mehr wissen als ihr, euch doch durch dieses Wissen helfen.
Frage: Nach welchen Gesichtspunkten wird ein Selbstmord bei euch beurteilt?
SILBER-BIRKE: Das kann nicht so ohne weiteres beantwortet werden. Es hängt ganz vom irdischen Leben ab, das gelebt wurde, aber auch von den Qualitäten, die entwickelt wurden und von dem Fortschritt, den die Seele machte. Vor allen Dingen entscheidet das MOTIV. Die Kirchen sind vollkommen im Irrtum, wenn sie alle Selbstmorde in die gleiche Kategorie einteilen; das ist nicht das Richtige. Obwohl ihr kein Recht besitzt, euer irdisches Leben zu verkürzen, gibt es unzweifelhaft Fälle und nicht abzuleugnende Tatsachen, d.h. mildernde Umstände, die selbstverständlich mit in Betracht gezogen werden müssen.
Frage: Gibt es Fälle, bzw. Ausnahmen, wo durch einen Selbstmord eine Verbesserung erreicht wird?
SILBER-BIRKE: Nein, niemals; denn keine Seele verbessert sich dadurch, dass sie ihre irdische Existenz auslöscht. Trotzdem hat es nicht automatisch zur Folge, dass jeder Selbstmörder für alle Ewigkeit der dunkelsten der dunklen Sphären überliefert wird.Jeder Selbstmörder erleidet immer einen Rückschlag. Ich darf wohl sagen, dass die meisten Fälle als Auswege für Feiglinge bezeichnet werden können. Etwas anderes ist es mit den Besessenen, aber diese Fälle sind in der Minderheit. Anstatt der Verantwortung ins Auge zu schauen, wird nach einem Mittel gegriffen, das als leichter Ausweg aus den Schwierigkeiten erscheint. Man glaubt, alles in ein Dunkel hüllen zu können. Aber das Bewusstsein ist ein unsterblicher Faktor. Jeder muss Rechenschaft ablegen. Das ist ein unabänderliches Gesetz.
Frage: Wie beurteilt das Geistige Reich einen Selbstmord, den wir bekanntlich als Freitod bezeichnen?
Antwort: Auch ein Selbstmord steht unter dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Aber das Motiv spielt dabei eine große Rolle. Wir beurteilen alle Vergehen nach ihren Motiven.
Frage: Ist es wahr, dass jemand Selbstmord begeht, weil sein Nervensystem vollkommen erledigt ist, so dass ihm der Mut zum Weiterleben fehlt? In der Geistigen Welt hat er kein materielles Nervensystem mehr und demnach müsste alles wieder gut sein.
Antwort: Ich will mich ganz vorsichtig ausdrücken, weil ich nicht wünsche, dass ihr glaubt, ich würde mit Selbstmördern sympathisieren, oder ich möchte jenen nur die kleinste Ermutigung dazu geben, die einen solchen Schritt beabsichtigen. Meine Antwort befasst sich nur mit deiner Frage, dass ein Nervenzusammenbruch oft zur Ablehnung der Verantwortung führt.Sollte auf einer der vorangegangen Stufen das Individuum geäußert haben: “ Ich habe Unrecht getan und will dafür einstehen; ich will jede Bestrafung auf mich nehmen, die einen Menschen treffen kann und keinen Versuch unternehmen, vor dieser zurückzuweichen; ich will meine Verpflichtungen erfüllen „, dann würden die Sorgen im Keim erstickt werden.Das Individuum glaubt aber Zeit zu gewinnen und das ist vielleicht gerade etwas, was noch mehr Schwierigkeiten heraufbeschwört. Anstatt die Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, beginnen die Nerven nachzulassen und der Geist verliert seine Spannkraft. Letzten Endes ist der Mensch dann so nervös, dass er kaum noch weiß, was er tut. Dasselbe trifft nicht nur für ein Einzelindividuum zu, sondern auch für die Superlative, d.h. für die Verhaltensweise ganzer Völker. Man soll die Flinte nicht sogleich ins Korn werfen.
Frage: Die Zahl der Selbstmörder hat erschreckend zugenommen. Wie urteilt ihr darüber?
SILBER-BIRKE: Auf ihnen liegt trotzdem immer die Verantwortung für alles, auch wenn sie glauben, alles einfach durch den Freitod abschütteln zu können. An der Schuld selbst hat sich nichts geändert, aber es kommt noch der Freitod hinzu! Im Grunde handelt es sich meistens um eine Feigheit vor der Verantwortung – und nicht, wie man annimmt – um einen Mut zum Lebensverzicht. Die Feigheit bildet ein Netz um sie, eine Tür fällt ins Schloß, eine Tür wurde geschlossen. Doch manchmal dauert es ungeheuer lange Zeit, bis diese Tür wieder geöffnet werden kann. Wie euch bereits bekannt ist, sage ich immer, dass das Motiv das Dominierende ist. Was war das Motiv zur Tat? War es eine Flucht aus einer peinlichen Situation? Dann war es kein Entrinnen! Es gibt einige Fälle, wenige Fälle als Motiv, wo die Person wünscht, sich selbst aus dem Weg zu räumen. Sie sieht darin die einzige Lösung und es besteht kein Selbstinteresse, sondern Uneigennützigkeit, wenn diese auch irregeleitet ist. Trotzdem macht das den Unterschied aus.
Frage: Es gibt negative Menschen, welche einem anderen ihren Selbstmord androhen, wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden. Wie soll man sich in solchen Fällen verhalten?
ARGUN: Hierbei handelt es sich um ein äußerst negatives Denken, denn jene, welche den Selbstmord auch nur erwähnen, auch ohne das sie ihn beabsichtigen, beleidigen GOTT in schlimmster Weise. Auf diese Drohung soll niemand reagieren, sondern ihn auf die Blasphemie aufmerksam machen. Sollte aber wirklich ein Unglück eintreten, so ist jener nicht belastet, der auf die Gotteslästerung hingewiesen hat. Doch hier darf ich eure Worte gebrauchen: Züchtigung durch Strafe Diesseits und Jenseits. Jedes Leben ist ein Geschenk GOTTES und nur der HERR darf es zurücknehmen. Das geschieht auf Grund der natürlichen Gesetze.Es ist erstaunlich, wie viele jungen Menschen kein Wissen über das Weiterleben nach dem Tode haben, nach der Entkörperung. Es ist eine Flucht aus dem Leben, weil sie dahin zurückwollen, wo sie angeblich hergekommen sind. Sie glauben, dass es das Nichts ist. Aber hier liegt der Irrtum, denn sie gehen dahin zurück, wo sie tatsächlich hergekommen sind, nämlich ins Geistige Reich! Es ist jedoch sehr negativ, wenn sie den Selbstmord ankündigen, um etwas zu erzwingen, damit zu drohen. Das Erwachen im Jenseits ist dann ein Schock. Die Kirchenreligionen drohen mit einer “ Heißen Hölle „, an die nicht geglaubt wird. Würden die Kirchen die Hölle besser und wahrhaftiger schildern, würden die Selbstmorde zurückgehen. So lange das nicht der Fall ist, ist jede Hilfe vergebens.

 

Motive

Frage: Viele Leute glauben, dass sie alleine sind, weil sich niemand um sie kümmert. Aus diesem Grunde kommt es zu Depressionen, die manchmal zum Selbstmord führen. Was könnt ihr dazu sagen?
ELIAS: Leider wissen diese Menschen nichts von einem Leben nach dem Tode. Ein Erdenmensch ist niemals allein, nicht eine Sekunde. Er wird immer vom jenseitigen Schutzpatron begleitet, der sich aber vertreten lassen kann. Doch wenn man um diese Dinge weiß, kommt es zu einer inneren Verbundenheit mit uns, die von sehr großem Nutzen sein kann. Ein Selbstmord beendet niemals die Sorgen. Im Gegenteil, sie fangen erst richtig an, weil dann der Mensch im Jenseits erkennt, was er abgelehnt hat.
Frage: Welche Motive kommen für einen Freitod am häufigsten vor?
Antwort: Die Motive werden von euch meistens verkannt. Am häufigsten spielt der Hass oder die Rache eine bedeutende Rolle. Daraus erklärt sich auch die Art des Todes. Nehmen wir folgendes Beispiel: Ein junger Mann fühlt sich von seiner Heißgeliebten hintergangen und betrogen. Es kommt zu keiner Versöhnung. Jetzt gewinnt das Negative die Oberhand. Der Betrogene sinnt auf Rache und glaubt in seiner unobjektiven Negativität, dass er seine lieblose Freundin schwer treffen kann, wenn er sich selbst auf grausame Art und Weise tötet. Sie soll ihr ganzes Leben lang an diesen Tod denken, den sie seiner Meinung nach verschuldet hat. Die Schuld am Selbstmord wird von ihm abgelehnt und auf den anderen geladen. Hier kommt das Motiv deutlich zum Vorschein. Aber wir haben noch nicht gehört, dass man auf Erden so geurteilt hat. Natürlich gibt es auch andere Fälle. Aber in allen Fällen spielt die Unwissenheit und Glaubenslosigkeit eine große Rolle. Die Selbstmörder glauben nämlich, wie fast alle Menschen, dass mit dem Tode das Bewusstsein ausgelöscht wird, und gerade das Gegenteil ist der Fall. Das persönliche Bewusstsein eines jeden Menschen bekommt mit der Entkörperung einen ziemlichen Auftrieb. Täglich kommen viele Menschen durch Selbstmord in das Geistige Reich. Alle sind bedauernswert, weil sie meistens Opfer einer Unwissenheit sind. Selbst die Kirchen sind nicht fähig, diesen Menschen richtig zu erklären, was sie eigentlich erwartet. Und wenn jemand solche Warnungen erteilt, so ist er nicht imstande, seinen Ausführungen die notwendige Glaubwürdigkeit zu verleihen. Ein Selbstmörder verbessert keineswegs seine Lage. Im Geistigen Reich gibt es eine absolut zuverlässige Gerechtigkeit, ihr kann niemand ausweichen.
Frage: Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass sie einer unangenehmen Situation ausweichen können, indem sie sich das Leben nehmen. Sag du uns bitte was dazu?
ELIAS: Es ist ein großer Irrtum, wenn man glaubt, dem irdischen Leid entfliehen zu können, indem man sich selbst entkörpert, also tötet. Die Folge ist ein unaussprechliches Leid in einer anderen Dimension, also im Jenseits. Wenn ich von Leid spreche, so meine ich nicht die vielen Krankheiten, die meist aus der negativen Region kommen oder selbstverschuldet sind, sondern das Leid, dass die Seele bewegt, zum Beispiel, wenn man das Liebste verliert. Da die Menschen aber den Besitz, die Macht und den Ruhm am meisten lieben, diese Dinge aber hinter sich lassen müssen, so ist ihr Leid entsprechend groß. Dieses Leid lässt sich aber durchaus vermeiden.
Frage: Ist es möglich, dass ein Mensch aus einer schwerwiegenden Situation heraus plötzlich Selbstmord begeht?
ELIAS: Ja, das kommt zuweilen vor. Der Mensch kann in einen Zustand geraten, dass er keinen logischen Gedanken mehr fassen kann. Das trifft z. B. beim Hass zu. Seine Handlungsweise kann man dann als wahnsinnig bezeichnen. Nur in einer solchen Verfassung kann der Mensch sich töten. Oft wollen solche Selbstmörder eine Märtyrerrolle spielen, weil sie glauben, damit besonders aufzufallen. Ihr Gedanke dabei ist:“ Euch werde ich es schon zeigen!“
Frage: Manche Menschen geraten in Situationen, die nach ihrem Glauben nicht zu meistern sind. Sie verzweifeln und nehmen sich das Leben. Was meinst du dazu?
Antwort: Es gibt keine Situation, die nicht zu meistern wäre, wenn das Wissen zu höheren Erkenntnis vorhanden ist. Unglaube führt zu Unsicherheit und jene, die sich das Leben nehmen, ahnen nicht, dass sie den Konsequenzen damit nicht aus dem Wege gehen können. Meistens kommen diese Menschen vom Regen in die Traufe. Ich zum Beispiel, lernte die VOLLKOMMENHEIT des NATÜRLICHEN GESETZES zu respektieren. Mein ergebenes, unerschütterliches Vertrauen ruht in der Macht, die das ganze Universum formte, dessen Verlauf bestimmt, seine Entwicklung vorbestimmt und jede Aktivität regulierte. Noch nie bemerkte ich, dass ein Naturgesetz versagt hätte, dass es ungerecht oder ungenau sei. Niemals sah ich, dass sich die GÖTTLICHE GERECHTIGKEIT irrte. Aufgrund dessen, was ich gesehen habe, kann ich euch sagen, dass nie eine Veranlassung zu solchen Schritten vorliegen kann. Keiner Seele wird mehr aufgetragen, als sie zu tragen imstande wäre.
Frage: Es gibt aber Fälle, wo der Mensch seine Schmerzen nicht mehr ertragen kann und sich den Tod wünscht, ganz gleich, ob es körperliche oder seelische Schmerzen sind. Wie steht es damit?
AREDOS: Ihr irrt euch. Wenn die Schmerzen unerträglich werden, erfolgt eine Ohnmacht oder der Tod. Niemals kann das Maß des erträglichen überschritten werden. Diese Menschen, welche auf eine solch eine Weise ins Geistige Reich kommen, werden in eine Genesungssphäre gebracht, wo sie geheilt werden. Ich bemühe mich, die unkomplizierten Wahrheiten des Gesetzes zu erklären. Wenn ihr mit diesen einfachen Wahrheiten ausgerüstet seid, könnt ihr alles gelassen ertragen. Was euch fehlt, ist die Gelassenheit. Wenn die Menschen auf Erden mehr Gelassenheit üben würden, gebe es keine Kriege mehr.

 

Konsequenzen

Frage: Eine Mutter, deren Sohn zum Mörder wurde, hatte gesagt: “ Ich habe gehofft, dass mein Sohn sich nach dieser Tat selbst richtet. “ Es war dabei an Selbstmord gedacht. Was sagt ihr zu dieser Einstellung?
ARGUN: Das war ihr tiefer Wunsch wegen der Scham. Aber ihr Gedanke ist nicht positiv. Sie hatte von der Tat und von der Sünde eine völlig falsche Auffassung. Sie glaubt und das glauben ja so viele, der Freitod rette vor der Strafe. Sie glauben, dass sie allem entgehen können und keine Spur von ihnen übrig bleibt. Das ist der wahre Grund, warum so viele den Freitod wählen. Sie können sich nicht damit abfinden, dass sie für nichts da sind, also im Leben keine Aufgabe haben.
Frage: Christliche Priester und Pfarrer zeigen gegenüber Selbstmördern und deren Verwandten eine geradezu feindliche Haltung. Wie urteilt ihr über dieses Verhalten?
ARGUN: Das Göttliche Gesetz bindet den Menschen, je nach seiner eigenen Entwicklung, an eine ganz bestimmte Sphäre. Durch Selbstmord kann sich der Mensch nur nach unten einstufen, niemals nach oben. Hinsichtlich des Todes sind die Kirchen geradezu strafbar unwissend. Das Weiterleben nach dem Tod ist keine Utopie. Das Unrecht und die Lüge haben kein Recht auf Toleranz. Das trifft auch für die Priester zu, denn diese stehen unter der Göttlichen Anklage der fahrlässigen Tötung, weil sie die Menschen bewusst durch Dogmen irreführen. Die Bibel lügt, wenn sie sagt, dass Gleiches mit Gleichen vergolten werden muss. Das Gesetz GOTTES sagt jedoch: Hilf dem anderen durch Gebet, aber lasse dich nicht hinunterziehen, indem du Mitleid hast für jene, welche genau wissen, was sie tun. Der Wunsch, Herr vernichte unsere Feinde, ist ein Bumerang.
Frage: Werden auch Selbstmörder reinkarniert, also auf der Erde wiedergeboren?
AREDOS: Es gibt keine ewige Verdammnis, denn jede Seele hat die Möglichkeit, den Weg zu suchen, der zu GOTT führt. Auch der Selbstmörder kann begnadigt werden. Die Motive, die zum Freitod geführt haben, sind ausschlaggebend für die Beurteilung. Viel schlimmer ist es mit den Mördern anderer Menschen, sie können in sehr schwierige Situationen kommen, ja, auf einen völlig unterentwickelten Stern verbannt werden. Aber auch die Anstifter solcher Verbrechen werden genauso behandelt.
Frage: Kann man der Seele eines Selbstmörders helfen? Dürfen wir uns darum bemühen?
ARGUN: Ja, indem ihr sie nicht verdammt, sondern sie zu verstehen versucht. Ein Gebet ist in solchen Fällen sehr wohltuend; denn dadurch bekommt die Seele neuen Mut. Die Schwingungen des Gebetes machen die Seele freier und fester. Es gibt Selbstmörder, die jetzt zu den Engeln zählen; denn sie fehlten, weil sie zweifelten und eine Unweisheit des Glaubens hatten. Nun, wo ihre Verzweiflung behoben ist, kommen sie auch auf dem Wege des Glaubens weiter.
Frage: Kommen Selbstmörder in den Sphären sehr schwer zu höheren Erkenntnissen?
ARGUN: Selbstmörder kommen am schnellsten zu einer positiven Erkenntnis, weil sie sofort erkennen, dass sie sich nicht töten konnten. Oft probieren sie es noch einmal, natürlich sinnlos, ohne jeden Erfolg. Doch die Schuld muss gesühnt werden! 

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