Text Quelle : vom Medium Peter Bernath persönlich zum Mitveröffentlichung autorisiert

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Erster Teil : 4. bis 4.2  –  Vorbemerkung

Es war mir schon bei der ersten Berührung mit der Geisterwelt die Zusage gemacht worden, daß ich über die Gesetze belehrt würde, nach denen sich der Verkehr der Geister mit der materiellen Welt, besonders mit den Menschen, vollzieht-

Wurde diese Zusage erfüllt, so bedeutete dies für mich einen neuen, unwiderleglichen Beweis für di* Wahrheit dessen, was ich bisher aus dieser Quelle an Belehrungen empfangen hatte. Ich selbst wußte von jenen Gesetzen nichts. Erst recht waf den auf allen wissenschaftlichen Gebieten unerfahrenen Medien von derartigen Gesetzen nichts bekannt, so daß sie aus sich keine Belehrungen darüber erteilen konnten.

Die mir gemachte Zusage \«urde in vollkommener Weise gehalten, als ich zu hoffen gewagt hatte. Der Unterricht, der mir über die Gesetze des Geisterverkehrs zuteil wurde, v/ar von einer Klarheit und Überzeugungskraft, wie sie nur der Wahrheit jinewohnt. Alle Fragen, die ich stellte, wurden mir ausführlich bis in ihre Einzelneren beantwortet. Nie konnte ich auch nur den kleinsten Widerspruch in den Ausführungen feststellen. Alles griff ineinander, wie in ein^m feinen Uhrwerk. Mein Lehrmeister war dasselbe Geistwesen, das mir schon bei meinem zweiten Zusammentreffen mit ihm versprochen hatte mich in alle Wahrheit einzuführen. Es bediente sich dazu als Medium Desselben Jungen wie damals.

Da dieser nur mittelmäßige Schulbildung besaß, so bewahrheitete sich auch hiebei das Wort des Apostels Paulus: „Was der Welt für töricht gilt, das hat Gott erwählt, um die weisen zu beschämen; und was der Welt für niedrig und verächtlich gilt, ja was der Welt nichts gilt, das hat Gott erwählt, um das zunichte zu ma/nen, was in den Augen der Welt groß dasteht. Denn kein Sterblicher s*“ sich seiner eigenen Leistungen vor Gott rühmen können“ (1. Kor. 1,27-29).

„Ihr Menschen“, so begarO der Geist seine Belehrungen, „scheint anzunehmen, daß Gesetzmäßigkeit bloß in der materiellen Welt herrsche. Das ist ein Irrtum. Gott ist ein Got der Ordnung und der Gesetzmäßigkeit sowohl in der irdischen als auch in der geisten Schöpfung. Er selbst unterwirft sich bei seinem Tun der von ihm geschaffenen Gesetzen und hebt keines von ihnen auf.“

„So müssen auch wir Geßter die gottgewollten Naturgesetze beachten, sooft wir mit der materielen Welt in Verbindung treten. Das gilt sowohl für die gute als auch ftf die böse Geisterwelt.“

„Ihr pflegt alles ein .Wunder‘ zu nennen, was ihr mit den euch bekannten Naturgesetzen nicht in Einklang bringen könnt. Für den, der die Kräfte der materiellen und der geistigen Welt kennt, gibt es kein .Wunder‘. Denn alles vollzieht sich nach denselben unwandelbaren Gesetzen, von denen keines das andere aufhebt oder abändert.“

„Wenn du einen Stein mit der Hand in die Höhe hebst, so wird dadurch das Gesetz der .Schwerkraft‘ des Steines, wie ihr es nennt, nicht beseitigt, sondern durch die stärkere Kraft deiner Hand überwunden. Würde jedoch ein Stein durch eine für euch unsichtbare Hand emporgehoben, so wäre das in euren Augen ein .Wunder‘, weil ihr die Kraft nicht sehet und darum der Ansicht wäret, der Stein erhebe sich von selbst. Und doch muß in beiden Fällen eine Kraft vorhanden sein, die das Heben des Steines bewirkt. Ob ihr die Kraft sehet oder nicht, macht in dem Vorgang selbst ‚keinen Unterschied. In beiden Fällen wird die Schwerkraft des Steines durch eine stärkere Kraft überwunden.“

„Selbst Gott kann infolge der von seiner Allmacht geschaffenen Gesetze nicht machen, daß sich ein Stein von selbst erhebt. Wohl hätte er andere Gesetze für die Materie schaffen können. Nachdem er aber die jetzt bestehenden Gesetze für alles irdische Geschehen festgelegt hat, muß auch er bei dem Stein, der sich erheben soll, eine Kraft wirksam werden lassen, die größer ist als die Schwerkraft des Steines.“

„So ist es auf allen Gebieten.“

„Es ist auch kein .Wunder‘, wenn die Geisterwelt mit euch Menschen in wahrnehmbare Verbindung tritt und mit euch spricht. Und wenn ich durch diesen Jungen mit dir rede, so geht auch das nach feststehenden Gesetzen vor sich, die ich befolgen muß und die ein böser Geist, der durch diesen Jungen sprechen wollte, in derselben Weise befolgen müßte.“

„Betrachtet eure Fernsprecheinrichtungen! Wieviele Naturgesetze müssen da erfüllt; werden, bis ein Gespräch zustande kommt! Es muß ein Kraftstrom vorhanden sein; Drähte und andere Einrichtungen müssen angebracht werden, die zur Übertragung des gesprochenen Wortes erforderlich sind und den Gesetzen der Elektrizität und der Akustik entsprechen. Ob nun ein guter Mensch den Sprechapparat benutzt oder ein Verbrecher, beide sind denselben Fernsprechgesetzen unterworfen.“

„Zum Verständnis dessen, was du auf dem Gebiet des Geisterverkehrs wahrnimmst, ist es für dich wichtig, die hauptsächlichsten Gesetze kennenzulernen, die beim Verkehr der Geisterwelt mit der materiellen Schöpfung in Betracht kommen. Hast du diese begriffen, dann wird dir das meiste verständlich sein, was dir auf diesem Gebiet begegnet und euch Menschen bis jetzt so unerklärlich erscheint.“

 

4.2  Das Gesetz der „Odkraft“ (Lebenskraft)

Ich habe erkannt, daß alles, was Gott bestimmt hat, ewige Geltung besitzt. Man kann da nichts hinzufügen und nichts davon hinwegnehmen. Und das hat Gott so eingerichtet, daß man Ehrfurcht vor ihm habe.

Prediger 3, 14.

Es war mir schon bei der ersten Berührung mit der Geisterwelt die Zusage gemacht worden, daß ich über die Gesetze belehrt würde, nach denen sich der Verkehr der Geister mit der materiellen Welt, besonders mit den Menschen, vollzieht.

Wurde diese Zusage erfüllt, so bedeutete dies für mich einen neuen, unwiderleglichen Beweis für die Wahrheit dessen, was ich bisher aus dieser Quelle an Belehrungen empfangen hatte. Ich selbst wußte von jenen Gesetzen nichts. Erst recht war den auf allen wissenschaftlichen Gebieten unerfahrenen Medien von derartigen Gesetzen nichts bekannt, so daß sie aus sich keine Belehrungen darüber erteilen konnten.

Die mir gemachte Zusage wurde in viel vollkommenerer Weise gehalten, als ich zu hoffen gewagt hatte. Der Unterricht, der mir über die Gesetze des Geisterverkehrs zuteil wurde, war von einer Klarheit und Überzeugungskraft, wie sie nur der Wahrheit innewohnt. Alle Fragen, die ich stellte, wurden mir ausführlich bis in ihre Einzelheiten beantwortet. Nie konnte ich auch nur den kleinsten Widerspruch in den Ausführungen feststellen. Alles griff ineinander, wie in einem feinen Uhrwerk.

Mein Lehrmeister war dasselbe Geistwesen, das mir schon bei meinem zweiten Zusammentreffen mit ihm versprochen hatte, mich in alle Wahrheit einzuführen. Es bediente sich dazu als Medium desselben Jungen wie damals. Da dieser nur mittelmäßige Schulbildung besaß, so bewahrheitete sich auch hierbei das Wort des Apostels Paulus:

1. Korinther 1, 27 – 29:  „Was der Welt für töricht gilt, das hat Gott erwählt, um die Weisen zu beschämen; und was der Welt für niedrig und verächtlich gilt, ja was der Welt nichts gilt, das hat Gott erwählt, um das zunichte zu machen, was in den Augen der Welt groß dasteht. Denn kein Sterblicher soll sich seiner eigenen Leistungen vor Gott rühmen können.“

Beginn der medialen Volltrancedurchgabe

„Ihr Menschen“, so begann der Geist seine Belehrungen, „scheint anzunehmen, daß Gesetzmäßigkeit bloß in der materiellen Welt herrsche.

Das ist ein Irrtum!

Gott ist ein Gott der Ordnung und der Gesetzmäßigkeit sowohl in der irdischen als auch in der geistigen Schöpfung. Er selbst unterwirft sich bei seinem Tun den von ihm geschaffenen Gesetzen und hebt keines von ihnen auf. So müssen auch wir Geister die gottgewollten Naturgesetze beachten, sooft wir mit der materiellen Welt in Verbindung treten. Das gilt sowohl für die gute als auch für die böse Geisterwelt.

Ihr pflegt alles ein ‚Wunder‘ zu nennen, was ihr mit den euch bekannten Naturgesetzen nicht in Einklang bringen könnt. Für den, der die Kräfte der materiellen und der geistigen Welt kennt, gibt es kein ‚Wunder‘. Denn alles vollzieht sich nach denselben unwandelbaren Gesetzen, von denen keines das andere aufhebt oder abändert.

Wenn du einen Stein mit der Hand in die Höhe hebst, so wird dadurch das Gesetz der ‚Schwerkraft‘ des Steines, wie ihr es nennt, nicht beseitigt, sondern durch die stärkere Kraft deiner Hand überwunden. Würde jedoch ein Stein durch eine für euch unsichtbare Hand emporgehoben, wo wäre das in euren Augen ein ‚Wunder‘, weil ihr die Kraft nicht sehet und darum der Ansicht wäret, der Stein erhebe sich von selbst. Und doch muß in beiden Fällen eine Kraft vorhanden sein, die das Heben des Steines bewirkt. Ob ihr die Kraft sehet oder nicht, macht in dem Vorgang selbst keinen Unterschied. In beiden Fällen wird die Schwerkraft des Steines durch eine stärkere Kraft überwunden.

Selbst Gott kann infolge der von seiner Allmacht geschaffenen Gesetze nicht machen, daß sich ein Stein von selbst erhebt.

Wohl hätte er andere Gesetze für die Materie schaffen können. Nachdem er aber die jetzt bestehenden Gesetze für alles irdische Geschehen festgelegt hat, muß auch er bei dem Stein, der sich erheben soll, eine Kraft wirksam werden lassen, die größer ist als die Schwerkraft des Steines.

So ist es auf allen Gebieten.

Es ist auch kein ‚Wunder‘, wenn die Geisterwelt mit euch Menschen in wahrnehmbare Verbindung tritt und mit euch spricht. Und wenn ich durch diesen Jungen mit dir rede, so geht auch das nach feststehenden Gesetzen vor sich, die ich befolgen muß und die ein böser Geist, der durch diesen Jungen sprechen wollte, in derselben Weise befolgen müßte.

Betrachtet eure Fernsprecheinrichtungen! Wie viele Naturgesetze müssen da erfüllt werden, bis ein Gespräch zustande kommt! Es muß ein Kraftstrom vorhanden sein; Drähte und andere Einrichtungen müssen angebracht werden, die zur Übertragung des gesprochenen Wortes erforderlich sind und den Gesetzen der Elektrizität und der Akustik entsprechen. Ob nun ein guter Mensch den Sprechapparat benutzt oder ein Verbrecher, beide sind denselben Fernsprechgesetzen unterworfen.

Zum Verständnis dessen, was du auf dem Gebiet des Geisterverkehrs wahrnimmst, ist es für dich wichtig, die hauptsächlichsten Gesetze kennenzulernen, die beim Verkehr der Geisterwelt mit der materiellen Schöpfung in Betracht kommen. Hast du diese begriffen, dann wird dir das meiste verständlich sein, was dir auf diesem Gebiet begegnet und euch Menschen bis jetzt so unerklärlich erscheint.“

„Geist und Materie können wegen der Verschiedenheit ihres Seins nicht unmittelbar aufeinander wirken. Auch dein eigener Geist ist aus sich allein nicht fähig, ein Glied oder Organ deines Körpers in Tätigkeit zu setzen. Ebensowenig bin ich, der ich jetzt von dem Körper dieses Jungen Besitz ergriffen habe, aus mir allein imstande, den Körper aufzurichten, seine Hände zu erheben oder mit seinen Sprechwerkzeugen einen Laut hervorzubringen. Sowohl dein eigener Geist als auch ich bedarf dazu eines Kraftstromes. So hat der Maschinenführer den Kraftstrom des Dampfes oder der Elektrizität nötig, um die Maschine in Gang zu bringen. Fehlt der Kraftstrom oder ist er zu schwach, so steht die Maschine still.

In unserem Fall ist der Maschinist der Geist. Die Maschine ist der Körper oder die Materie. Soll die Materie vom Geist in Bewegung gesetzt werden, so ist dazu ein Kraftstrom nötig.

Die Gelehrten der alten Zeit nannten den Kraftstrom im Menschen ‚Seele‘, im Gegensatz zu ‚Geist‘ und ‚Körper‘. Sie lehrten daher mit Recht, daß der Mensch aus Geist, Seele und Körper besteht. Die Bibel bezeichnet den Kraftstrom oder die Lebenskraft als ‚Odem des Lebens‘.

1. Mose 2, 7: „Und Gott hauchte dem Menschen den Odem des Lebens in die Nase; so wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.“

Eure heutige Wissenschaft hat dem Kraftstrom im Menschen den Namen ‚Odkaft‘ gegeben. Die Odkraft oder Lebenskraft befindet sich in und um alles, was Gott geschaffen hat. Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein, jedes Mineral, jedes Wasser, jeder Weltkörper, jeder Geist und was es sonst noch gibt, hat Odkraft. Sie ist nichts Materielles, sondern etwas Geistiges und stets mit einem Geist verbunden. Sie ist die Lebenskraft des Geistes.

Träger der Odkraft ist daher stets der Geist. Wo also Leben ist, ist Od, und wo Od ist, ist Geist. Da nun die Odkraft in und um alles ist, was Gott geschaffen hat, und stets mit dem Geist verbunden ist, so folgt daraus, daß in allem Geschaffenen ein Geist ist.

Das klingt euch unglaublich, und doch ist es die Wahrheit. Ist ein Geist mit einem materiellen Körper verbunden, so besitzt er zunächst die Odkraft, die für seine eigene Existenz als Geist erforderlich ist. Sodann eine entsprechende Zugabe an Odkraft, um das Leben, den Aufbau und die Betätigung des irdischen Körpers zu ermöglichen. So bedarf ja auch – um mich eines unvollkommenen irdischen Gleichnisses zu bedienen – eine Lokomotive einer bestimmten Menge Dampfkraft, um sich selbst fortbewegen zu können, und einer entsprechenden Zugabe an Dampf, um die angehängten Wagen mitzuziehen. Der an euren Geist angehängte Wagen ist der Körper. Für ihn benötigt also euer Geist eine besondere Zugabe an Odkraft.

Das für den Körper bestimmte Od unterscheidet sich jedoch von dem des Geistes. Denn alles, was auf Materie wirken soll, muß bis zu einem gewissen Grade der Materie verähnlicht und angepaßt werden. Daher ist das Od der irdischen Körper nicht so geistig, wie das Od der Geister, die sich in diesen Körpern befinden.

Das körperliche Od hat Ähnlichkeit mit euren irdischen Kraftströmen. Sie sind weder rein materiell, noch rein geistig. Ihr eigentliches Wesen ist euch unbekannt, wenn ihr auch ihre Wirkung täglich erfahret.

Für die irdischen Kraftströme habt ihr materielle Leitungsdrähte, um den Strom in der zweckmäßigsten Stärke wirken zu lassen. Ihr habt Maschinen und sonstige Einrichtungen und Anlagen, deren Betrieb eine bestimmte Stromstärke erfordert. Ist der Kraftstrom zu stark, so zerstört er diese Einrichtung. Ist er zu schwach, so kommt der Betrieb zum Stillstand.

So wird auch der Odstrom bei allen körperlichen Wesen an einem Leitungsdraht durch den Körper mit all seinen wunderbaren Einrichtungen, die ihr Organe nennt, in der dafür notwendigen Stärke geführt. Wirkt der Strom zu stark auf ein Organ, so kommt es in Unordnung; ist er zu schwach, so stellt es seine Tätigkeit ein.

Der Leitungsdraht der Odkraft ist das Blut.

Wird er zerstört, indem das Blut verlorengeht oder durch Zersetzung vernichtet wird, so hört auch der Odstrom auf; genau so, wie bei euren Kraftstömen der Strom versagt, wenn die Leitungsdrähte durch äußere Eingriffe oder durch Zersetzung beschädigt werden.

Weil das Blut der Odleiter und daher ohne Blut das körperliche Leben nicht möglich ist, darum wird in der Bibel das Blut der ‚Sitz des Lebens‘ genannt:

5. Mose 12, 23: „Das Blut ist der Sitz des Lebens.“

Das körperliche Od wird nicht vom Geist des betreffenden Körpers erzeugt, sondern aus den Nahrungsstoffen gewonnen, die der Körper in sich aufnimmt.


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