Text Quelle : aus Spirituellen Gedanken – vom Medium Peter Bernath persönlich zum Mitveröffentlichung autorisiert.

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4) Blockaden aufgelöst, und dann? 

Einträge, was ist das?

In meinem letzten Artikel habe ich dieses Wort „Einträge“ zwar schon erwähnt, ich bin aber nur sehr kurz darauf eingegangen. Bisher ist dieser Begriff weder in me­dialen Durchsagen, noch in irgendwelchen Veröffentlichungen erwähnt worden. Der Begriff „Blockaden“, der in meinem vorigen Artikel das Hauptthema war, ist auch bis vor wenigen Jahren völlig unbekannt gewesen. Erst auf meine Initiative hin, wurden Blockaden im Medialen Arbeitskreis besprochen.

Kurz gesagt, sind Einträge die kleinen Brüder der Blockaden. Jedes Verhalten, das nicht im Einklang mit den Göttlichen Gesetzen steht, jedes negative Gefühl, jeder negative Gedanke findet seinen Niederschlag in der Seele. Und das sind die Einträ­ge, falls es nicht zu Blockaden führt. Selbst negative Worte, wie beispielsweise das Wort Sch…, sie wissen schon, was ich meine, führen zu Einträgen. Deshalb ist es so wichtig, dass man Gedankenhygiene betreibt, denn jedem gesprochenen Wort geht der Gedanke voraus.

Kann man Einträge auflösen?

Wenn man sich darüber im Klaren ist, fragt man sich: Kann ich es überhaupt schaf­fen, ohne mir Einträge zu holen, zu leben? Garantiert nicht auf Anhieb, denn wir haben so viele, auch sprachliche Gewohnheiten, dass schon eine sehr große Selbst­disziplin erforderlich ist, um möglichst wenig, besser keine Einträge zu bekommen. Es ist eine Frage der Übung und auch der Zeit. Ein erster Schritt kann das Vorha­ben sein, sich nicht mehr zu ärgern.  Man wird nach einiger Zeit feststellen, dass viele Dinge einfach weniger stressen und besser ablaufen, wenn man beispielswei­se beim Autofahren die Fehler und Unachtsamkeiten der Anderen akzeptiert, ohne sich darüber aufzuregen. Soll er doch schneller fahren, wenn die Sicht schlecht ist, es ist seine Verantwortung, nicht meine! Außerdem habe ich ja sowieso keinen Ein­fluss auf ihn. Mit solchen Gedanken kann man sich selbst dazu erziehen, sich im­mer weniger aufzuregen oder zu ärgern. Dies trifft natürlich nicht nur auf das Au­tofahren zu, sondern auf alle Bereiche des täglichen Lebens. Im Kleinen wie im Großen. Eine positive Begleiterscheinung dieser Gedanken kann bereits die Auflö­sung von Einträgen sein, wenn die Einsicht vorhanden ist. Zudem ist es immer eine Überlegung wert, ob das Verhalten, das man als unangenehm empfindet, ein Spie­gelbild des eigenen Verhaltens, das zu Einträgen geführt hat, ist.

Wenn man über das nachdenkt, was ich eben hier geschrieben habe, erkennt man auch, dass die Zahl der Einträge, die man vermutlich hat, ungeheuer groß sein dürfte, denn wir haben uns wahrscheinlich in diesem Leben bereits sehr viele Ein­träge geholt und das ist bestimmt nicht unsere erste Inkarnation! Wie soll man es dann schaffen, diese Einträge wieder los zu werden? Wenn man, wie bei den Blo­ckaden auch, jeden Eintrag einzeln auflösen müsste, dann könnte man nicht viel er­reichen, aber es wird auch in diesem Fall nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird.

Woran erkennt man Einträge?

Zunächst muss man natürlich wissen, woran man Einträge erkennt. Das funktio­niert im Prinzip genau so, wie bei Blockaden. Man begegnet einem Menschen, man erlebt etwas, man beobachtet etwas, man liest oder hört etwas und es kommen ne­gative Gefühle auf. Wenn es keine Blockade ist, dann stecken mit Sicherheit Einträ­ge dahinter und die kann man auflösen. Nehmen wir ein Beispiel. Es ist dunkel und man fährt mit dem Auto auf einer Landstraße. Ein entgegen kommendes Auto blendet verspätet ab. Das gefällt einem nicht, denn es ist gefährlich. Bleibt man da­bei gefühlsmäßig völlig unberührt, dann hat man auch keine Einträge zu dem ent­gegenkommenden Blender. Es können aber negative Gefühle aufkommen, begleitet von solchen Gedanken wie: „Kann der … denn nicht abblenden, er sieht doch, dass ich abgeblendet habe!“ In diesem Fall stecken wahrscheinlich ziemlich viele, mögli­cherweise sogar mehr als 1000 Einträge hinter diesen Gefühlen. Dann konzentriert man sich auf den Gedanken: „Ich löse meine Einträge auf entgegenkommende Blender auf“. Dies bewirkt tatsächlich dass diese Einträge verschwinden. Vielleicht nicht gleich alle, aber doch ein erheblicher Teil davon.  Man kann in sich hineinhor­chen und so erfahren, ob alle Einträge aufgelöst sind. Gegebenenfalls löst man noch ein oder 2-mal mit dem gleichen Gedanken auf. Man merkt es bei der nächsten gleichartigen Situation, dass diese negativen Gefühle geringer sind oder sogar aus­bleiben. Im ersten Fall löst man noch einmal auf.

Man erreicht auf diese Art und Weise tatsächlich, dass man gelassener wird. Nach einer gewissen Zeit ist es aber durchaus möglich, dass, obwohl das Thema ja schon abgehakt ist, wieder neue negative Gefühle aufkommen. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Die Einträge sind in verschiedenen Dimensionen abgelegt, man kann sich das vorstellen wie einzelne Schichten. Die oberen Schichten wirken. Tiefer ge­legene Schichten sind praktisch zugedeckt und dadurch zunächst unwirksam und unerreichbar beim Auflösen. Also löst man noch einmal zum selben Thema auf.

Die Weiterentwicklung

Jetzt fragt man sich natürlich, was habe ich davon, dass ich meine Einträge auflöse?

Sehr viel, denn die Einträge verhindern Schicht für Schicht eine Erhöhung der Schwingung. Mit jedem aufgelösten Eintrag erhöht sich die Schwingung um ein kleines bisschen. Nicht so viel, wie bei Blockaden, aber viele Wenig ergeben auch ein Viel!

Unser Ziel ist es, nicht mehr inkarnieren zu müssen. Deshalb bemühen wir uns dar­um, unsere Blockaden aufzulösen. Irgendwann erreichen wir dieses Ziel auch. Wenn wir das Wissen über Blockaden haben und auch konsequent umsetzen, kann dies durchaus, je nachdem, wie wenig Blockaden man hat, recht schnell gehen.

Dies ist die erste, wichtige Voraussetzung, dass man Lichtbote werden kann. Ein­träge sind dazu kein Hinderungsgrund. Um Lichtbote zu werden, muss noch eine Prüfung, bei der man nicht bemerkt, dass sie stattfindet, bestanden werden. Dies kann bereits während der aktuellen Inkarnation geschehen. Noch eine Weitere Vor­aussetzung, um Lichtbote werden zu können, ist die Sprache. Wer eine sehr derbe Sprache hat, muss umlernen und sich eine gepflegte Sprache angewöhnen, sonst bleibt diese Tür verschlossen.

Hat man nun die 7. Sphäre erreicht, so hat man im Positiven Geistigen Reich eine ganze Reihe Fähigkeiten, die man vorher nicht hatte. So kann man, allein durch Ge­dankenkraft, Gegenstände materialisieren, man muss also nicht mehr sehen, woher man sie bekommt. Allerdings kann man sich in der 7. Sphäre nicht weit von unse­rer Erde entfernen. Es geht nicht weiter, als 400.000 Kilometer, der Mond ist also noch erreichbar, aber danach ist Schluss. Es ist also erstrebenswert, höhere Sphären zu erreichen.

Diese Begrenzung trifft auch auf inkarnierte Menschen bis zu 7. Sphäre zu. Hat man die technischen Voraussetzungen für interstellare Raumfahrt geschaffen, kann man trotzdem weiter fliegen, aber man wird körperlichen Schaden nehmen, sei es durch die kosmische Strahlung, oder durch andere, mir nicht bekannte Gründe! Deshalb ist es nicht gut, eine bemannte Marsmission zu starten, denn woher soll man denn so viele geeignete Menschen finden, um eine Besatzung für diesen Raumflug zusammen stellen zu können. Es gibt auf unserer Erde höchstens eine Handvoll Menschen, die diese spirituelle Voraussetzung erfüllen! Und wie sollen diese Menschen erkannt und gefunden werden?

Das große Geschenk

Dass ich mir dieses Wissen erarbeiten durfte, betrachte ich als ein riesengroßes Ge­schenk, als eine besondere Gnade Gottes. Es wäre nicht richtig, wenn ich dieses Ge­schenk für mich behalten würde. Dieses Geschenk ist deshalb so groß, weil wir im Positiven Geistigen Reich weder Blockaden, noch Einträge auflösen können! Einträ­ge „sinken“ sehr langsam nach unten und verschwinden irgendwann in unabseh­barer ferner Zukunft. Dadurch gibt es natürlich auch im Positiven Geistigen Reich eine Erhöhung der Schwingung. Dies geht aber im Vergleich zu den Möglichkeiten, die wir im inkarnierten Zustand haben fast unendlich langsam.

Man sollte also dieses große Geschenk nicht zur Seite legen, sondern dankbar an­nehmen und nutzen.

Mit dem Auflösen von Einträgen muss man nicht warten, bis man in der 7. Sphäre ist, sondern man kann sofort, wenn man dieses Wissen hat, damit anfangen. Umso schneller geht es dann voran. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es keine Grenzen gibt für die Höherentwicklung. Es ist natürlich nicht so, dass man sich einen Zeitplan machen kann für die nächste Sphäre, aber mit der 7. Sphäre muss noch lange nicht Schluss sein.

Bescheidenheit

Bisher habe ich beschrieben, was Blockaden und Einträge sind und wie man sie auflösen kann. Ein ganz entscheidender Aspekt, den ich bisher noch nicht erwähnt habe, ist es, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Wenn man das nicht macht, baut man sich wieder neue Blockaden und Einträge auf und die ganze Mühe ist umsonst. Man muss wieder inkarnieren, weil man ja Blockaden hat. Und wer weiß, ob man dann wieder erfahren wird, was es mit Blockaden und Einträgen für eine Bewandtnis hat!

Auch der Aufbau neuer Einträge sollte vermieden werden. Dies ist nicht so leicht, denn auch kleinste Verstöße gegen die Gesetze GOTTES führen zu Einträgen. Jede negative Emotion, die zugelassen wird, führt zu einem Eintrag. Deshalb habe ich auch das Stichwort „Gedankenhygiene“ ins Spiel gebracht. Ebenso wichtig ist auch die „Sprachhygiene„. Es wäre schon sehr schade, wenn man alle Blockaden aufge­löst hat, aber nicht weiter kommt, nur weil die Sprache zu derb ist.

Beim „Lernen aus der Vergangenheit“ ist es hilfreich, sich das „Interplanetarische Gesetz GOTTES“ sorgfältig und konzentriert zu verinnerlichen und dabei darüber nachzudenken, wogegen wir üblicherweise immer wieder verstoßen. Wenn es dort beispielsweise heißt: „Du hast kein Recht, über das Leben deiner Mitmenschen zu bestimmen“, ist dabei viel mehr gemeint, als nur über Leben und Tod zu bestim­men. Wenn man von einem Menschen verlangt, dass er 1 Jahr Militärdienst absol­vieren muss, bestimmt man in diesem Jahr über dessen Leben. Wenn man aber sein Kind in den Kindergarten und später in die Schule schickt, ist das die elterliche Fürsorge. Man darf dem „Kind“ aber weder den Beruf noch den Ehepartner auf­zwingen. Oder wenn man seinem Partner / seiner Partnerin ständig Vorschriften macht, bestimmt man über dessen / deren Leben.

Ich habe auch von der Prüfung geschrieben, die nach Auflösung aller Blockaden stattfindet, um Lichtbote werden zu können. Lichtbote zu werden ist ja für alle Menschen, die sich vorwärts entwickeln, das unbewusste oder auch das bewusste Ziel.

Diese Prüfung betrifft in erster Linie die Bescheidenheit, aber auch die Sprache. Dialekt ist dabei nicht das Kriterium, sondern, neben der Wortwahl, auch die Art, wie man in Worten mit seinen Mitmenschen, schriftlich oder im Gespräch, umgeht. Es geht bei der Prüfung nicht um das Wissen, sondern um das Verhalten und den Charakter.

Zur Bescheidenheit gehören nicht nur die materiellen Ansprüche, sondern noch ei­niges mehr.

Es ist gut und hilfreich, wenn man sich Gedanken darüber macht, was alles zur Be­scheidenheit zählt, um dieses bescheidene Verhalten zu verinnerlichen und auch danach zu leben. Je kleiner das Ego, um so leichter fällt einem die Bescheidenheit.

Unser Weg ist:

  1. Blockaden auflösen und dabei lernen
  2. Einträge auflösen und dabei lernen
  3.  Bescheidenheit pflegen, bzw. entwickeln,
  4.  keine neuen Blockaden aufbauen
  5.  Lichtbote werden,
  6.  Einträge auflösen und dabei lernen
  7.  möglichst keine Einträge mehr aufbauen

Dies ist keine Reihenfolge, mit Ausnahme des Schrittes zum Lichtboten, vor dem die Blockaden aufgelöst und die Prüfung bestanden sein müssen.

Angenommen, man hat es geschafft und ist Lichtbote, so kann es immer noch pas­sieren, dass man sich bei unglücklichen Umständen eine Blockade aufbaut. Wenn man dies erkennt und diese Blockade innerhalb 24 Stunden wieder auflöst, ist noch nichts verloren, denn dann behält man seinen Status.

Warum Blockaden auflösen?

1.  Um die Seele vom Belastungen zu befreien?

2.  Um eine höhere Schwingung zu erhalten

3.  Um aus Fehlern zu lernen?

4.  Um GOTT näher zu sein?

5.  Um Lichtbote werden zu können

6.  Um GOTT wirkungsvoller dienen zu können.

Ja, Ja und nochmals JA!

Das sind alles gute Gründe und sicher nicht die einzigen.

Es ist nicht der Sinn meiner Aussagen, auch nur einen einzigen Leser dazu zu brin­gen, „krampfhaft“ neue Blockaden zu vermeiden. NEIN, ein wesentliches Ziel ist es, positives Verhalten so zu verinnerlichen, dass man gar nicht über Blockaden und Einträge nachdenken muss, um sie zu vermeiden!

Liebevoller Umgang mit allen Menschen, die Fehler und Schwächen Anderer zu akzeptieren, Geduld zu haben, Ärger erst gar nicht entstehen zu lassen. Geduld, Verständnis, Mitgefühl sind dazu gute Wegbereiter.


Ursache und Wirkung

Sicherlich ist jedem bekannt, dass es keine Wirkung ohne Ursache gibt. Stoße ich eine Billardkugel an, dann rollt sie  bis sie auf ein Hindernis stößt. Das Hindernis ist eine Ursache für eine Änderung der Bewegung der Billardkugel. In der materiellen Betrachtung ist jedem dieses Gesetz von Ursache mehr oder weniger klar.

Doch wie sieht es auf der immateriellen Ebene aus? Auch hier gilt das Gesetz von Ursache und Wirkung, jedoch ist es in seiner Gesamtheit nur wenigen Menschen bewusst. Nehmen wir beispielsweise den Inhaber einer Schnapsbrennerei: Er stellt Schnaps her, verkauft ihn und lebt in Wohlstand und Ansehen. Das ist  ein Aspekt des Gesetzes von Ursache und Wirkung. Es ergibt sich aber eine Verkettung bzw. ein Geflecht von weiteren Ursachen und Wirkungen. Der Schnaps wird gekauft und getrunken. Der Alkohol im Schnaps hat Wirkungen: Trinkt man nur selten ein Glas, dann sind die Wirkungen vergleichsweise harmlos. Trinkt man jedoch regelmäßig, dann wird der Alkoholgenuss zu einer Sucht. Der Mensch schadet sich mit jedem getrunkenen Alkohol, denn der Alkohol ist ein Zellgift und zerstört, je konzentrierter er auftritt, umso mehr Gehirnzellen. Der Trinker wird abhängig und erleidet einen geistigen Verfall, ist oft sogar nicht mehr Herr seiner Sinne. Der Trinker verfällt und endet oft mit einer tödlichen Krankheit, die der dauernde Alkoholgenuss bewirkt hat. Alles das ist nur möglich, weil Alkohol als Genussmittel betrachtet wird und es quasi zum guten Ton gehört, seinem Gast etwas zu Trinken anzubieten. Der Schnapsbrenner ist, ebenso wie andere Hersteller alkoholischer Getränke, jemand der ständig Ursachen schafft für den geistigen Verfall und für schwere Krankheiten, die tödlich verlaufen können. Die immateriellen Wirkungen der Herstellung alkoholischer Getränke sind Blockaden.

Diese Blockaden bewirken, dass die Menschen mit diesen Blockaden in den folgenden Inkarnationen selbst zu Alkoholikern werden. Es kann vieler Inkarnationen bedürfen, bis der Betroffene in seiner Erkenntnis so weit gereift ist, dass er diese Blockaden auflöst. In der Zwischenzeit wird er regelmäßig zum krankhaften Alkoholiker.

Dies ist nur ein Beispiel von Vielen, an denen man, wenn man tiefer blickt, das Gesetz von Ursache und Wirkung erkennen kann.  Es gibt aber auch Aspekte, die nicht so offensichtlich sind. Mangelnde Demut und Bescheidenheit können dazu führen, dass man sich über Menschen erhebt und diese lächerlich macht, nur weil sie ein Wissen haben, welches einem selbst fremd ist. Man beschimpft diese Menschen oder man verteufelt sie, man erhebt sich über sie, gibt ihnen „gut gemeinte“ Ratschläge, macht sie lächerlich und erklärt sie für dumm oder gar verrückt. Das macht man, weil man von sich und seiner Meinung so überzeugt ist, dass man blind ist für andere Meinungen, die durchaus ihre Berechtigung haben können, ja sogar besser begründet sein können, als die eigene Meinung. Man ist zu sehr auf sich bezogen, um sich Gedanken über das zu machen, was den Anderen veranlasst hat, eine andere Meinung zu haben.

Dieses Verhalten ist eine Ursache, die in der eigenen Seele in Form einer Blockade festgeschrieben wird und so lange Wirkung erzeugt, bis sie aufgelöst wird. Eine ganz wesentliche Wirkung ist die Ausstrahlung der Blockade(n). Der Träger dieser Blockade(n) strahlt aus: ich erkenne die Meinung Anderer nicht an, weil ich es besser weiß und der Andere ein lächerlicher Dummkopf ist. Derjenige, der mit einer abweichenden Meinung auf den Blockadenträger trifft, wird diesen genau so behandeln, wie es die Ausstrahlung der Blockade anzeigt. Er spiegelt also die Einstellung und das Verhalten des Blockadenträgers wieder. Das wird dem Blockadenträger immer wieder passieren, bis er die richtige Erkenntnis gewinnt und sich ändert. Erst dann kann er diese Blockade(n) auflösen.

Wenn nun derjenige, der die abweichende Meinung hat und von überheblichen, ichbezogenen Menschen so angegriffen wird, dann sind die Folgen für die Angreifer unausweichlich. Kommt noch hinzu, dass der Angegriffen die Wahrheit vertritt und ein Lichtbote ist, dann sind die Folgen noch erheblich schwerwiegender, als ich es hier beschrieben habe.

LIEBE, HARMIONIE und BESCHEIDENHEIT verhindern dieses blockadenträchtige Verhalten, weil ein Mensch, der diese Eigenschaften lebt, sich niemals über einen Anderen erhebt, sondern diesen anerkennt und seine Meinung achtet, auch wenn er sie nicht teilt. Ein solcher Mensch ist bereit, sich in einem fairen Gedankenaustausch mit dem Anderen auseinanderzusetzen.


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