Der jüngste Tag

Frage: Die Theologen können die Frage nach dem Weiterleben nach dem Tode nicht beantworten. Was kannst du uns dazu sagen?
ANTWORT: Ein Verstorbener hat die Fähigkeit, eure Welt zu sehen, ohne von euch gesehen zu werden. Die Auferstehung zum GEISTIGEN LEBEN erfolgt unmittelbar nach der Entkörperung. Der sogenannte JÜNGSTE TAG ist jener Tag, der dem Tode unmittelbar folgt, es ist der Tag, an dem das Bewusstsein wieder einsetzt.
Frage: Die Kirchen lehren den Gläubigen einen Irrtum, nämlich den Seelenschlaf des Verstorbenen bis zum Jüngsten Tag. Durch die scheinbare Trennung von dem Verstorbenen geraten die Menschen in tiefe Verzweiflung und ihre Trauer raubt ihnen jede Freude am Dasein. Was sagt ihr zu diesem Frevel?
ARGUN: Die tiefe, vor allem lange Trauer der Angehörigen ist ein großer Fehler und die heimgegangene Seele wird dadurch immer wieder herabgezogen. Der Weg zu GOTT wird dadurch verlängert. Die Kirchen unterstützen leider diesen Fehler. Der jüngste Tag ist für jeden Menschen der Tag, an dem er zu uns kommt. Die Loslösung von der Materie bedeutet zugleich die Geistige Auferstehung. Alle Seelen erleben diese Auferstehung, ob gut oder schlecht. Hat eine Seele im Leben gefehlt, so geht sie im jenseits zu den gleichgesinnten. War eine Seele im Erdenleben gut, so geht sie diesen Weg auch im Jenseits weiter. Im Geistigen Reich gibt es alles im Superlativ, sowohl das Gute und Schöne, sowie auch das Böse und Hässliche, sowohl die Intelligenz, als auch die Dummheit, sowohl die Tüchtigkeit, als auch die Superlative Faulheit. Was es aber nicht gibt, ist der lange Seelenschlaf und das „Ruhe sanft“ der Kirchenlüge. Das Leben kann sich vom Körper trennen, aber es kann nicht ausgelöscht werden, denn das Leben ist kein materieller Stoff, keine materielle Energie, sondern ein ewiges Erbe GOTTES.
Frage: Bei einer christlichen Grabrede wird immer noch auf den jüngsten Tag hingewiesen, an dem die Toten auferstehen sollen. Handelt es sich hier um einen entscheidenden Irrtum und wie sieht die Wirklichkeit aus?
AREDOS: Es ist tatsächlich ein entscheidender Irrtum. Kein Pfarrer kann den Hinterbliebenen damit einen Trost spenden; denn er weiß selbst nicht um die Wirklichkeit.. Der christliche Glaube stellt die Auferstehung so hin, dass für sie kein Termin besteht. Auf diese Weise wird der Erdenmensch in völliger Unwissenheit gelassen. Er kann sich unter der Auferstehung nichts vorstellen. Der Tag der Auferstehung ist der Tag des Wiedererwachens des Seele (Bewusstsein) im Geistigen Reich. Dieser Tag schwankt zwischen einer Minute und mehreren Monaten, je nach der Todesursache und der seelischen Verfassung. Doch ist die Auferstehung nicht körperlich, d.h. materiell zu verstehen, sondern geistig; obwohl der Geist einen Astralkörper besitzt, der für die Seele eine begrenzte Fassung darstellt. In vielen Fällen nehmen die Seelen an ihren eigenen Bestattungen teil, wie sie auch oft genug an den anschließenden Trauerfeiern und Erbauseinandersetzungen unsichtbar zugegen sind. In vielen Fällen sind sie direkte Zeugen von Erbstreitigkeiten. Aber auch der echte Kummer der Hinterbliebenen macht ihnen zu schaffen. Es ist ein Jammer, dass die großen Glaubensrichtungen gerade über den Tod und das Weiterleben nicht richtig orientiert sind, weil sie aus Egoismus und aus Fanatismus jeder entsprechenden Belehrung ausweichen. Das Geistige Reich hüllt sich keineswegs in Schweigen, sondern gibt gerade in dieser wichtigen Frage eine ausreichende Auskunft, die durch sichtbare Beweise unterstützt wird. Es gibt jedoch Völker, die nach Hunderten von Millionen Menschen zählen, die vom Weiterleben nach dem Tode eine klare Vorstellung haben, auch wenn sie die Gesetze des Geistigen Reiches nicht kennen. Sie wissen, dass es ein Jenseits gibt, aber sie wissen nicht wie man dort lebt. (z. B. in Japan)

Weiter auf : Seite (14) Eine Botschaft