Text Quelle : vom Medium Peter Bernath persönlich zum Mitveröffentlichung autorisiert

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Zweiter Teil : 4.9 (1)

(Durchgabe aus den SPHÄREN DES LICHTS)

Soll nicht ein Volk bei seinem Gott anfragen? Soll es für die Lebenden bei den „Toten“ anfragen?

Jesaja 8, 19

Wenn ihr heute in Wort oder Schrift von ‚Toten‘ redet, so meint ihr damit die irdisch Verstorbenen, deren Leiber auf den Kirchhöfen ruhen. Eine andere Bedeutung der Bezeichnung ‚Toten‘ habt ihr nicht. Ihr versteht unter ‚Tod‘ also bloß die Trennung des Geistes vom irdischen Körper.

In der Heiligen Schrift wird sehr viel von dem ‚Tod‘ und den ‚Toten‘ gesprochen. Aber nur an wenigen Stellen ist unter ‚Tod‘ das irdische Sterben gemeint.

Die ‚Toten‘ der Bibel sind nicht die aus dem irdischen Leben Geschiedenen.

Wenn die Bibel von ‚Tod‘ spricht, meint sie nicht die Trennung des Geistes vom Körper, sondern die Trennung des Geistes von Gott.

Mit Gott vereint sein und ihm angehören, ist das ‚Leben‘.

Von Gott getrennt sein, ist der ‚Tod‘.

Diese Lehre zieht sich durch alle Schriften des Alten und des Neuen Testamentes.

Die ‚Toten‘ sind also die von Gott Getrennten, die ‚geistig Toten‘. Mögen sie nun als Geister im Jenseits weilen oder als von Gott abgefallene Menschen durch dieses irdische Leben gehen.

Schon das erstemal, wo das Wort ‚Tod‘ in der Bibel vorkommt, bezeichnet es die Trennung von Gott. Als nämlich Gott den ersten Menschen im Paradies den Genuß einer bestimmten Frucht verbot, setzte er die Drohung hinzu:

 

1. Mose 2, 17: ‚An dem Tage, wo ihr davon esset, werdet ihr des ‚Todes sterben‘.

 

Es war damit nicht der irdische Tod gemeint, sondern die Trennung von Gott. Die ersten Menschen starben ja auch nicht leiblich, als sie das Verbot übertreten hatten, sondern erlitten den geistigen Tod. Durch ihren Ungehorsam traten sie auf die Seite des Bösen und trennten sich dadurch von Gott.

Als Mose vor seinem irdischen Tode von seinem Volke Abschied nahm, gab er ihm die Mahnung:

5. Mose 30, 19 – 20:  ‚Das Leben‘ und den ‚Tod‘ habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch. So wähle denn das ‚Leben‘, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst und seinen Weisungen gehorchst und fest an ihm hältst.

Nicht das leibliche Leben und den leiblichen Tod hat er ihnen vorgelegt, sondern das geistige Leben, das so lange dauert, als sie fest an Gott halten, und den geistigen Tod, der sofort eintritt, sobald sie von Gott ablassen und sich von ihm trennen.

Sprüche 19, 16:   ‚Wer das Gebot Gottes bewahrt, der bewahrt sein Leben; wer dagegen das Wort Gottes verachtet, wird sterben.‘

Johannes 8, 51:  ‚Wer mein Wort befolgt, wird den Tod in Ewigkeit nicht sehen‘.

Die Sünde des Abfalls von Gott führt also den geistigen Tod herbei.

Römer 6, 16:   ‚Wisset ihr nicht, daß ihr entweder Knechte der Sünde seid, was zum Tode führt, oder Knechte des Gehorsams, wodurch ihr zur Gerechtigkeit gelangt?‘

Römer 6, 21 – 23: ‚Was für eine Frucht habt ihr damals, als ihr der Sünde dientet, aufzuweisen gehabt? Nur solche Dinge, deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende davon ist der Tod. Jetzt dagegen, wo ihr von der Sünde frei und Knechte Gottes geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung und als Endergebnis ewiges Leben. Denn der Sold, den die Sünde zahlt, ist der ‚Tod‘, die Gnadengabe Gottes ist ewiges Leben‘.

Jakobus 1, 15: Nicht jede Sünde führt zur Trennung von Gott, sondern nur ‚die Sünde, die zur vollen Entwicklung gekommen ist, gebiert den ‚Tod‚ ‚.

Nicht das Straucheln und Fallen des Gottesgläubigen und Gottsuchers führt den geistigen Tod herbei. Denn es ist ein Straucheln aus menschlicher Schwäche, ein Fallen auf dem Wege zu Gott.

Aber sich abwenden von Gott, ihm den Rücken kehren und so leben, als ob es keinen Gott gäbe – das ist die Sünde, die den geistigen Tod gebiert.

Die ‚Toten‘ sind die Feinde Gottes.

Sie haben sich unter die Herrschaft der bösen Geistermächte begeben.

Hosea 6, 7: ‚Sie haben wie Adam den Bund gebrochen und sind treulos von mir abgefallen.‘

Sie sind fahnenflüchtig geworden und dienen dem Fürsten der Finsternis. Ihn haben sie zu ihrem Gott erwählt. Das ist der Sinn des Wortes ‚Abgötterei‘, das so oft in den Heiligen Schriften vorkommt.

Hosea 5, 4: ‚Ihr ganzes Treiben gestattet ihnen nicht, zu ihrem Gott zurückzukehren. Denn der Geist der Abgötterei wohnt in ihrem Inneren.‘

Wegen dieser abtrünnigen Gesinnung sind sie nicht reif zur Rückkehr.

Hosea 13, 14: ‚Aus der Gewalt des ‚Totenreiches‘ sollte ich sie befreien, vom Tode sie erlösen? Nein – vielmehr, wo sind deine Seuchen, o Tod? Wo ist deine Pest, o Hölle?‘

Pest und Seuchen sind die Strafen, die Gott durch die bösen Geistermächte über die Abtrünnigen verhängt. Sie müssen zuerst mürbegemacht werden durch Leid und Jammer; sie müssen elend werden wie der verlorene Sohn, bis das Heimweh nach dem Vaterhaus, nach Gott, sie packt und zur Rückkehr treibt.

Es ist natürlich, daß Gott, der nur das geistige Leben will, die Verbindung mit den ‚Toten‘ als seinen Feinden so streng untersagt. Bei den ‚Toten‘ kann man nichts Gutes lernen, weder die Wahrheit noch die Tugend.

Schrecklich waren die Folgen des Verkehrs der alten Völker mit den bösen, von Gott getrennten Geistern auf dem Wege des niedrigen Spiritismus, der in der Bibel stets als ‚Götzendienst‘ bezeichnet wird. Zu allen erdenklichen Greueltaten haben die ‚Toten‘ durch ihre menschlichen Medien das irregeleitete Volk verführt. Es aß nicht bloß das Opferfleisch, das den Dämonen geweiht war, und bekundete damit seine Gemeinschaft mit ihnen; es opferte auch seine Söhne und Töchter den bösen Geistern und trieb bei den Opfermahlen die schändlichste Unzucht. Zu alledem trieb das Böse diese Menschen an, nachdem sie sich einmal mit ihm in Verbindung gesetzt hatten.

Psalm 106, 28:    ‚Dann hängten sie sich an Baal-Peor und aßen Opferfleisch der ‚Toten“.

Psalm 106, 37:    ‚Ja, sie opferten ihre Söhne und Töchter den bösen Geistern.‘

In dem Buch der Weisheit wird der Einfluß des Götzendienstes mit folgenden Worten geschildert:

Weisheit 14, 23 – 28:    ‚Indem sie bald kindermörderische Weihen (Kinderopfer) oder verborgene Geheimkulte feiern, bald tolle Gelage nach eigenartigen Gebräuchen veranstalten, bewaren sie weder den Lebenswandel noch die Ehen rein; nein, einer bringt den anderen durch Meuchelmord um oder kränkt ihn durch Ehebruch. Bei allen ohne Unterschied herrscht Blutvergießen und Totschlag, Diebstahl und Betrug, Verführung und Treulosigkeit, Aufruhr und Meineid, Beunruhigung der Guten und Undankbarkeit, Befleckung der Seelen und unnatürlicher Geschlechtsverkehr, Zerrüttung der Ehen, Ehebruch und Unzucht. Denn die Verehrung der ‚toten Götzen‘ ist alles Unheils Anfang, Ursache und Ausgang. Denn entweder rasen sie in ihren Lustbarkeiten oder weissagen Lügen.‘

Wenn ihr das leset, könntet ihr vielleicht auf den Gedanken kommen, jene Menschen seien nicht mehr bei gesunden Sinnen gewesen. Doch sie waren so normal wie ihr. Aber so groß ist die Gewalt des Bösen und so geschickt seine Art, andere Wesen zu betören, daß derjenige ihm nicht leicht wieder entrinnt, der ihm einmal verfallen ist.

Die stärkste Waffe der Mächte der Finsternis ist die Mischung von Wahrheit und Lüge.

Denen, die sich mit ihnen durch ‚Befragen der Toten‘ in Verbindung setzen, brachten sie die Überzeugung bei, daß in den Tieren, in Sonne, Mond und Sternen mächtige Geister verkörpert seien, die große Gewalt über die Menschen hätten und ihnen Glück und Unglück bereiten könnten. Daß man sie daher verehren müsse, um sich irdisches Wohlergehen zu sichern und Mißgeschick von sich fernzuhalten. Daß man ferner mit ihnen in Verbindung treten könne durch Opfer, besonders durch Opfer von Kindern.

Daß in jedem materiellen Wesen Geister verkörpert sind, entsprach der Wahrheit; ebenso daß man mit den Geistern durch Opfer in Verbindung treten kann. Daß aber jene Geisterwelt mächtige Geister des Guten seien, die ihren Verehrern Glück brächten, war die verhängnisvolle Lüge. Hatten aber die bösen Geister einmal ihre Anhänger zu jener Überzeugung gebracht, dann war es nur mehr ein kleiner Schritt zu den Menschenopfern. Den Eltern der Kinder, die geopfert werden sollten, wurde verheißen, daß der Geist ihres Kindes nach dessen Tode als mächtiger, glückbringender Geist stets um sie sei; daß aber sowohl sie selbst als auch ihr Kind Furchtbares erleiden müßten, wenn sie dem Götzen das Opfer verweigerten. So gaben sie denn in ihrem Wahne nach.

Ihr braucht euch darüber nicht zu wundern. Denn bei dem Götzendienst und den dazu veranstalteten Versammlungen trugen die bösen Geister durch ihre Trancemedien diese Lehren vor und beglaubigten sie durch staunenerregende Dinge, die sich dabei ereigneten. Nicht selten begannen die Götzenbilder selbst zu sprechen. Es waren die ‚Direkten Stimmen‘, welche die niedere Geisterwelt mit Hilfe des Ods der dargebrachten Opfer und der anwesenden Medien erzeugten.

Gott ließ das zu, weil er auch den Bösen in den ihnen gesetzten Grenzen volle Freiheit gewährt.

Die Sucht nach irdischem Glück und Wohlergehen war damals wie heute der Grund des Abfalles von Gott. Nur kannte man damals die Vorbedingungen für den Verkehr mit der Geisterwelt, und heute sind diese in Vergessenheit geraten. Infolgedessen zeigte sich damals der Abfall nicht bloß in der inneren Abkehr von Gott, sondern auch in der absichtlich herbeigeführten, mit menschlichen Sinnen wahrnehmbaren Verbindung mit der niederen Geisterwelt im spiritistischen Götzendienst. Das Befragen der ‚Toten‘ war ein tägliches Bedürfnis für die irdisch Gesinnten, wie das Befragen Gottes zum ständigen Gottesdienst der Gottesgläubigen gehörte.

Das, was die ‚Toten‘ durch ihre Medien sagten, schmeichelte den menschlichen Leidenschaften. Es war nur Angenehmes, was sie von ihnen zu hören bekamen. Von den guten Medien als Werkzeuge Gottes wollten sie nichts wissen. Was diese ihnen im Auftrag Gottes mitzuteilen hatten, war ihnen zu bitter.

Jesaja 30, 9 – 11:   ‚Ein widerspenstiges Volk, mißratene Kinder, die den Weisungen des Herrn nicht gehorchen wollen; die zu den Sehern sagen: Ihr sollt nicht sehen! Und zu den Propheten Gottes: Ihr sollt uns nicht die Wahrheit prophezeien! Verkündet uns angenehme Dinge! Prophezeiet uns Täuschungen! Weichet vom richtigen Wege ab, verlaßt den rechten Pfad! Laßt uns mit ‚dem Heiligen Israels‘ in Ruhe!‘

Nur angenehme Dinge wollten sie hören, besonders für ihr materielles Fortkommen. Auch wollten sie mit ganz bestimmten Geistern in Verbindung kommen, ähnlich wie Saul bei der Totenbeschwörerin in Endor das Erscheinen des Geistes des Samuel wünschte.

Gute Geister lassen sich nicht zitieren, wie es den Launen und der Sensation der Menschen gefällt. Sie kommen aus eigenem Antrieb mit Erlaubnis Gottes oder auch in bestimmten Fällen infolge eines ausdrücklichen Auftrages Gottes.

Aber sie kommen bloß zu gottsuchenden Menschen, um ihnen den Weg zu Gott zu zeigen. Wer von den guten Geistern sich kundgibt, das haben nicht die Menschen zu bestimmen, sondern das ist Sache der guten Geisterwelt selbst. Auch von der niederen Geisterwelt kommen durchaus nicht immer diejenigen, welche die Menschen gern haben möchten, sondern auch sie bedürfen einer Erlaubnis zu ihrer Kundgebung.

Allerdings werden die niederen Geister stets sagen, sie seien diejenigen, welche man haben wollte, auch wenn sie es nicht sind. Denn es sind Geister der Lüge, die das Bestreben haben, ihren Anhängern nur das zu sagen, was ihnen gefällt und was sie wünschen.

Es ist daher auch eine große Torheit, wenn Menschen miteinander vereinbaren, daß derjenige, welcher zuerst stirbt, dem Überlebenden Mitteilung machen soll, ob es ein Jenseits gibt. Wer eine solche Vereinbarung trifft, von deren Erfüllung er seinen Glauben an ein Fortleben abhängig macht, wird diesen Beweis nie erlangen. Denn solche Verabredungen beweisen, daß diesen Menschen der Gottesglaube fehlt. Und wer im Unglauben stirbt, findet ein solches jenseitiges Schicksal, das ihm eine Kundgebung gegenüber dem Überlebenden nicht ermöglicht. Die Geister der tiefsten Sphären wissen nichts, auch nichts mehr von einer solchen Vereinbarung. Und wenn sie es wüßten, könnten sie sich doch nicht von dem Ort entfernen, an den sie durch ihre Schuld gebannt sind. Wer jedoch gottesgläubig ist, wird ohne solche Vereinbarungen mit den Geistern seiner Verstorbenen, falls sie ebenfalls gläubig waren, schon während seines irdischen Lebens in Verbindung kommen, ohne daß er diese Verbindung absichtlich sucht. Auch hier gilt das Wort Christi: ‚Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit; das andere wird euch dazugegeben werden.‘

Aber das Suchen des Reiches Gottes fehlte bei denen, die sich mit der niederen Geisterwelt abgaben. Ihrer ganzen Gesinnung nach waren sie keine Gottsucher, sondern ausschließlich auf ihr irdisches Wohl bedacht. Darum lehnten sie auch die Verbindung mit der guten Geisterwelt ab. Denn die Antworten, die sie von den guten Geistern bekamen, waren für die Ohren der ihren Leidenschaften frönenden Menschen zu allen Zeiten hart und bitter. Sie empfanden die Aussprüche Gottes als eine bedrückende Last. Sie gingen so weit, daß sie die im Auftrag Gottes ergangenen Mahnungen, Warnungen und Drohungen der Propheten mit dem gotteslästerlichen Ausdruck ‚Last des Herrn‚ bezeichneten. ‚Was ist die Last des Herrn?‘ lautete die übliche Frage, sooft man wissen wollte, was Gott hatte verkünden lassen. Darum ließ Gott ihnen sagen:

Jeremia 23, 33 – 37: ‚Wenn aber dieses Volk oder ein Prophet oder ein Priester dich fragen sollte: ‚Was ist die Last des Herrn?‘, so antworte ihnen: ‚Ihr seid die Last des Herrn, und ich will euch abwerfen.‘ Der Prophet aber und der Priester und wer sonst vom Volke noch von der ‚Last des Herrn‘ redet, einen solchen Menschen will ich es büßen lassen samt seinem Hause. Ihr sollt vielmehr zueinander und untereinander so sagen: ‚Was hat der Herr geantwortet?‘ oder: ‚Was hat der Herr verkündet?‘ Aber den Ausdruck ‚Last des Herrn‘ sollt ihr nicht mehr gebrauchen, sonst soll einem jeden sein eigenes Wort zur Last werden; denn ihr würdet die Worte des lebendigen Gottes, des Herrn der Heerscharen unseres Gottes, verdreht haben.‘

Wer also zum Volke Gottes gehören wollte, durfte sich nicht mit der von Gott abgefallenen Geisterwelt in Verbindung setzen. Er durfte nicht die ‚Toten befragen‘. Das war Hochverrat gegen Gott und Abfall von der Wahrheit. Denn bei den Toten war die Wahrheit nicht zu finden. ‚Die Toten wissen nichts.‘ Was sie sagen, ist Lüge und Täuschung und darauf berechnet, die Gottestreuen in die Tiefe zu ziehen. Darum richtet Gott die Mahnung an sein Volk:

Jesaja 45, 11: ‚Über die kommenden Dinge befragt mich, meine Kinder! Das Werk meiner Hände lasset mir anbefohlen sein.‘

Jesaja 48, 17: ‚Ich der Herr, dein Gott, bin es, der dich lehrt zu tun, was dir zum Heile dient; der dich auf dem Wege leitet, den du gehen sollst.‘

 

Jesaja 8, 19:   ‚Und wenn jemand zu euch sagt: Ihr müsset die Totenbeschwörer und Geisterkundigen befragen, die da flüstern und murmeln! – so entgegnet: Soll nicht ein Volk bei seinem Gott anfragen? Soll es für die Lebenden bei den Toten anfragen?

 

 

‚Wie? Nach der Weise eurer Väter wollt ihr euch verunreinigen und mit ihren Scheusalen ebenfalls Buhlerei treiben? Ja, durch die Darbringung eurer Gaben, dadurch, daß ihr eure Kinder als Opfer verbrennt, verunreinigt ihr euch an allen euren Götzen bis auf den heutigen Tag; und da sollte ich mich von euch befragen lassen. So wahr ich lebe, ich will mich von euch nicht befragen lassen!‘

 

Die Israeliten hatten das Befragen der geistig ‚Toten‘ in Ägypten betrieben und waren dort zum großen Teil dem Götzendienst verfallen. Deshalb gehörte das Verbot Gottes, die Toten zu befragen, zu den ersten Weisungen, die Gott den Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten gab:

3. Mose 19, 26:   ‚Ihr sollt keine Wahrsagerei noch Zauberei treiben!‘

3. Mose 19, 31:   ‚Wendet euch nicht an die Totenbeschwörer und an die Wahrsager; suchet sie nicht auf, damit ihr nicht durch sie verunreinigt werdet. Ich bin der Herr, euer Gott.‘

3. Mose 20, 6: ‚Wenn sich jemand an die Totenbeschwörer und Wahrsager wendet, um Götzendienst mit ihnen zu treiben, so will ich mein Angesicht gegen einen solchen Menschen kehren und ihn aus der Mitte meines Volkes ausrotten.‘

3. Mose 20, 27:   ‚Wenn ein Mann oder ein Weib einen Geist der Totenbeschwörung oder einen Wahrsagergeist in sich hat, so sollen sie unfehlbar mit dem Tode bestraft werden; man soll sie steinigen. Blutschuld lastet auf ihnen.‘


Weiter bei: 4.9 Das Befragen der „Toten“ im Sinne der Bibel (2)