Unsere Zurückhaltung

Friede über alle Grenzen! Mit unendlicher Geduld haben wir es fertig gebracht, dass einige Menschen auf der Terra auf unsere Worte hören. Die Situation ist viel schwieriger als zu biblischen Zeiten. Früher war es nicht möglich, in wenigen Stunden die ganze Erde zu zerstören. Heute ist das ganz anders. Wir haben zwar keine Furcht, dass uns etwas passieren könnte; aber wir haben eine Vorstellung von dem, was euch passieren kann. Aus diesem Grunde sind wir sehr vorsichtig und zurückhaltend. Zu wissen, dass ein so großer und schöner Stern jeden Tag ver­nichtet werden kann, legt uns große Opfer auf. Wir können nicht von unserem Vorhaben ablassen. Der Weg zur Vernunft muss mit unserer Hilfe geebnet werden. Wir zeigen uns täglich am Himmel. In der ganzen Welt diskutiert man über unsere Raum­schiffe. Aber man will, dass wir landen sollen, um mit euren Führern zu sprechen, zu verhandeln.

Unmög­lich!

Wer wollte schon mit der Hölle verhandeln wollen? Ein solches Verhandeln würde bei eurer Mentalität in kürzester Zeit zu einem entsetzlichen Weltkrieg führen. Wir beabsichtigen auch nicht, euch Kunst­stücke der Vernichtung in Art eines Manövers vorzu­führen.

Wir beherrschen die Schwerkraft und dazu die An­timaterie. Beide Kräfte haben wir der Terra schon einmal zur Verfügung gestellt. Doch als wir bereits von euch missbraucht wurden, haben wir uns mit diesen Kräften zurückgezogen. Doch wehe, wenn wir damit Krieg führen müssten!

Selbstverständlich sind wir an Kommunikationen mit der Bevölkerung der Terra interessiert. Aber lei­der sind nur sehr wenige Stellen dazu geeignet. Die Sprachschwierigkeiten sind unser Problem. Selbst wenn wir uns der ordinären Ausdrucks­weise bedie­nen würden, um auch von den ordinären Men­schen verstanden zu werden, so wäre das auch nur eine milde Form; denn eure Sprache ist in solchen Fällen der totale Krieg, von dem ihr glaubt, dass er die ein­zige Sprache ist, die von eigensinnigen und unbe­lehrbaren Völkern verstanden wird.

Frage: Für die meisten Menschen sind die UF0s et­was Geheimnisvolles. Warum diese Heim­lichtuerei?
Ashtar Sheran: Kein Mensch auf der Terra kennt die Gesamt­heit seiner Mitmenschen. Aber wir haben eine ziemliche Übersicht, wie sie euch nicht möglich ist. Daher haben wir allen Grund, uns möglichst aus der Ge­samtsituation der Terra herauszuhalten. Würden wir einen direkten Kontakt mit euch aufnehmen wollen, er wäre nicht durchführbar. Die allge­meine Beurteilung unserer Existenz ist durchweg negativ. Wir werden als Feinde angesehen, auch wenn wir Engel wären. Was auf dieser Terra zu­sammengelogen wird, könnt ihr euch kaum vorstellen. Hinzu kommen die ge­heimen Vorbereitun­gen, von denen die Öf­fentlichkeit nichts erfährt.

Auch gibt es Mord und Totschlag unter euch, so wie alle denkbaren Gewalttaten. Mit einem Wort: Die Erde ist äußerst ge­fährlich, besonders für jene, die ihr helfen wollen. Alles Positive wird sofort angegrif­fen – und alles Negative findet Beifall und Unterstützung. Es ist sehr bedauerlich, dass ich das aussprechen muss.

Wie soll es weiter gehen?

Frage: Wie stellt Ihr euch die nähere Entwicklung vor, zum Beispiel, was wollt Ihr unterneh­men?
Ashtar Sheran: Wir wissen doch sehr genau, woran dieser Zustand krankt. Wir kennen die Ur­sachen. Daher sind wir bemüht, diese Ur­sachen zu beseitigen. Wenn uns das glückt, so wird der Weg zum Aufstieg frei. Ursachen sind die Vorurteile sowie die völ­lig falschen Informationen auf dem Gebiet des höheren Wissens. Noch gibt es zu viele Menschen auf der Terra, die da sagen: „Das ist mir zu hoch.“
Frage: Welche Umstände verhindern eine größere und bessere Verständigung?
Ashtar Sheran: Es besteht ein gegenseitiges Misstrauen. Außerdem ist die moralisch-geisti­ge Entwicklung der Erden­menschheit sehr rückständig. Wer Gelegenheit hätte, eure Welt so betrachten zu können, wie es uns möglich ist, der würde entsetzt sein. Un­ge­heuer wichtige Tatsachen, die das menschliche Leben erst interessant und schön machen, wer­den als Unsinn mit ei­ner Handbewegung abgelehnt. Wir können nicht begreifen, dass angeblich gebildete und studierte Menschen, die sich Professo­ren nennen, über ernste, wissen­schaftliche Vorgänge spöttisch und voller Hochmut la­chen. Da gibt es zum Beispiel die Magie; sie ist die Krone aller Wissenschaften. Warum wird sie völlig abgelehnt und als grober Unfug oder krankhafter Unsinn hingestellt? Ohne die Erkenntnisse der Magie könnten wir die ungeheuren Entfer­nungen von Stern zu Stern nicht überwin­den. Selbst das geistige Leben des Men­schen ist ein bedeutender Teil der Magie. Aber gerade die Mediziner und Biologen lehnen schon das Wort „Magie“ ab.

Eine Änderung zum Guten auf dieser Erde kann nicht durch soziologische oder politi­sche Änderungen erreicht werden. Alles würde nicht nur vergeblich sein, sondern die Zustände noch verschlimmern. Diese Menschheit braucht ein spezielles Wissen, das noch in keinem eurer Bücher steht. Eine Heilung dieser Krankheit auf Erden ist nur über den Geist möglich, niemals über die Politik. Irrtümer können nur durch die Wahrheit beseitigt werden, nicht durch neue Irrtümer.

Wir begrüßen die Entwicklung auf Erden, die unsere Welt­raum-Strahlschiffe jetzt zunehmend ernst nimmt. Unsere Raum­schiffe kommen nicht aus reinem Zufall, sie sind keine Schöpfung der Natur. Diese Flugkörper werden technisch entwickelt und gebaut. Sie werden bemannt und ge­steuert. Ein Raumschiff hat für euch keine Bedeutung, wenn es nicht bemannt ist und euch nicht verrät, dass es von ei­nem euch bekannten Stern kommt.

Das dicke Ende

Wir sind, wie ich erwähnte, nicht eigensinnig, des­halb halten wir einen Abstand und wollen euch nichts aufzwingen, auch nicht einen neuen Glauben. Aber wir wollen eure Logik, eure Vernunft aktivieren. Ihr sollt aus einem verderblichen Schlaf erwachen. Ihr sollt dazu gebracht werden, endlich die andere Hälfte eures Hirns in Tätigkeit zu setzen. In euren Köpfen liegt etwas brach, das eure Denkfähigkeit eingeschläfert hat. Ich lehne jeden Führer ab, der raucht oder trinkt. Auch nicht in kleinsten Mengen ist das für einen Menschheitsführer zulässig, es sei denn, dass es sich um Medizin handelt. Ein Raucher oder Trinker dämmt seine Bewusstseinsvorgänge ein; er benebelt damit seinen Verstand, ohne es zu mer­ken. Von ihm kann man keine Objektivität verlan­gen; er hat von sich aus auf ein solches Amt oder so verantwortliche Stellung selbstverständlich zu ver­zichten.

Wer aber glaubt, dass ihn diese Erde nach dem Tode nichts mehr angeht, der täuscht sich gewaltig. Im Gegenteil, ihr werdet euch noch wundern, wie viel euch dieser Planet noch zu schaffen machen wird. Erinnert euch an meine Worte, wenn es euch er­wischt hat.

Selbst in den geistigen Regionen wird euch die Erde belasten. Aber ihr müsst zurück, und dann kommt das sogenannte „dicke Ende“. – Ein Ende, das ihr euch selbst vorbereitet und geschaffen habt, von Ur­zeiten an in ständig wachsender Intoleranz gegen eure Mitmenschen, sogar gegen die Masse. Kein Mensch lebt ganz für sich allein.