Medialer Konferenz Botschaften

mit Aredos – Elias – Argun

Text Quelle : vom Medium Peter Bernath persönlich zum Mitveröffentlichung autorisiert

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(1) Das Sterben

Frage: Wie lautet die bedeutendste Kernfrage, die von der Menschheit gestellt werden könnte?
AREDOS: Gibt es einen GOTT oder nicht? – Gibt es ein geistiges Weiterleben oder nicht?
Frage: Die Menschheit kümmert sich viel zu sehr um die materiellen Dinge; sie suchen nach Schätzen und wollen reich werden, auch wenn es Opfer kostet. Die geistigen Belange treten immer mehr zurück. Was kann man da tun?
AREDOS: Man weiß nicht, dass die Kräfte des Geistes ungeheuer stark sind, ja, so stark, dass sie die Materie regieren können. Ihr müsst versuchen, die Kraft des eigenen Ichs zu verstehen. Ihr müsst danach trachten, dass die Weisheit unerschöpflich ist und das die Schätze des GROSSEN GEISTES unvorstellbar gewaltig sind. Wir, im Jenseits der Existenz, können euch nicht mit Gold oder Edelsteinen, noch mit Geld überschütten, aber wir können euch die unvorstellbare Wahrheit vermitteln, die euch reicher macht, als alles Gold auf Erden. Darum hat CHRISTUS gesagt: “ Was nützt es schon, wenn ihr die Schätze der ganzen Welt erringt – und doch Schaden nähmet an eurer Seele? „. Die Juwelen des Geistes behalten immer ihren Wert, auch wenn der Körper vergeht. Der Geist, bzw. die Seele mit ihrem Geistkörper, besteht weiter und das Bewusstsein und die Erfahrung mit ihrer Erinnerung sind unzerstörbare Eigenschaften, unverlierbares Eigentum, das unvergängliche Erbe des wirklichen URERZEUGERS, ein Bestandteil des SCHÖPFERS!
Frage: Es gibt unserer Meinung nach eine Reihe von Menschen, die einen schlechten Intellekt haben, so dass sie spirituelle Wahrheiten nicht begreifen. Wie steht es mit jenen?
ELIAS: Sie alle leben in einem Jahrtausend, wo der Intellekt wenigstens so weit entwickelt sein muss, dass sie die objektive Wahrheit begreifen müssen. Auch hier handelt es sich um das Nichtwollen aus Böswilligkeit. Doch die Umwelt kann seinen Willen unterdrücken – das wäre entschuldbar.
Frage: Lieber ELIAS, die meisten Menschen haben nicht die Möglichkeiten der Schulung, wie wir sie durch euch haben. Diese Menschen sind der Meinung, dass mit ihrem Hinscheiden alles endgültig vorbei ist. Sie sagen daher: “ Wozu überhaupt noch lernen, da wir es doch nicht mehr brauchen.“ Was sagst du dazu?
ELIAS: Ich weiß, dass es so ist. Viele ältere Leute sitzen da und dösen vor sich hin, trotzdem sie noch aufnahmefähig sind. Aber nichts kümmert sie mehr. Ich betone jedoch ausdrücklich, dass es bis auf die allerletzte. Minute ankommt, sich zu bilden und an sich zu arbeiten. Das sind nämlich jene Dinge, die ihr mit hinüberretten könnt. Das Materielle zählt dann sowieso nicht mehr.
Frage: Wir erleben immer wieder, dass die Menschen nicht in der Lage sind, sich ein Leben nach dem Tode vorzustellen. Wie kann man diesen Menschen die Tatsache erklären?
AREDOS: Für jeden Menschen gibt es ein universelles Leben, das sich nicht nur auf diese Erde beschränkt. Jedes Leben ist stufenförmig und in verschiedenen Formen aufgeteilt. Das Erdenleben ist demnach eine Stufe als auch eine besondere Form des gewaltigen Lebens. Nach dem Sterben kehrt der Mensch immer wieder in seine Urheimat zurück, nämlich in die Regionen des Geistigen Reiches. Durch die Göttliche Gnade kann der Mensch einen Leihkörper bekommen, der ihm ein Leben in der Materie erlaubt. Der Grund für die Unfähigkeit des Begreifens liegt am schlechten Willen. – Die Welt bietet Millionen Beweise, dass die Seele nicht nur unsterblich ist, sondern das sie sogar aktiv am irdischen Leben teilnimmt, auch wenn sie sich im Jenseits befindet. Der Mensch strebt nach einem guten Leben, aber leider nicht nach einer Vollkommenheit, im Gegenteil, er tut alles, diese Vollkommenheit zu verhindern – und der Teufel hilft ihm dabei. Die Naturvölker erleben täglich den Kontakt mit den verstorbenen Menschen – aber sie fürchten sich sehr vor ihnen. Doch die angeblich zivilisierten Menschen sagen, dass die Naturmenschen noch zu blöd sind, das ist eine völlige Diskriminierung einer natürlichen Medialität.
Frage: Der Gedanke an ein Weiterleben nach dem Tode ist für die Führer dieser Menschheit geradezu makaber. Ist das so?
ELIAS: Ja, so ist es tatsächlich, denn man will nicht an eine Gefahr erinnert werden, die möglicherweise auf sie zukommt. Also weg mit diesen Themen, denn es ist für sie höchst unsympathisch.
Frage: Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass es sich nicht lohnt, für eine Zukunft nach dem Tode zu leben und zu arbeiten. Was ist darauf zu erwidern?
ELIAS: Die Menschen können gar nicht genug an das Leben nach dem Tode erinnert werden. Wenn sie die Wahrheit verständlich präsentiert bekommen, dann werden sie schon merken, dass es sich lohnt. Bis jetzt sind die Kirchen noch nicht in der Lage, die Wahrheit so zu verbreiten. Es gibt im Universum Menschen, die nichts von GOTT und nichts vom Weiterleben nach dem Tode wissen wollen. Trotzdem sind diese Menschen positiv und handeln in jeder Weise vernünftig und gut Aber auf dieser Erde hier sind die Menschen nur dann positiv, wenn sie merken, dass sie sonst im Leben Nachteile haben. Aber es ist wichtig, dass sie begreifen, dass es auch solche Nachteile gibt, die nach dem Leben in Erscheinung treten. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen.
Frage: Noch immer sind die meisten Menschen davon überzeugt, dass es keine Beweise für die Weiterexistenz des Lebens nach dem Tode gibt, was kann man darauf antworten?
ELIAS: Für diese Frage gibt es eine klare Antwort. Der Himmel gibtgenügend Beweise für das Weiterleben in einer anderen Dimension, das müsste jedem vernünftigen Menschen genügen, um die Wahrheit zu akzeptieren. Immer sind es nur gewisse Menschen, die alles daran setzen, diese Beweise eines weit größeren Daseins zu zerstören oder als unglaubwürdig zu verwerfen. So lange der Durchschnittsmensch auf diese Gotteslästerungen und Diffamierungen übersinnlicher Beweise hört, kann er sich in diesem Leben nicht richtig zurechtfinden und er sieht keinen rechten Sinn in seinem Leben. Aus diesem Grunde glauben die meisten Menschen, dass ihre ganze Erdenexistenz nur vom Tage der irdischen Geburt bis zur Stunde des Ablebens währt. Dahinter bleibt für sie nichts anderes, als eine ewige Bewusstlosigkeit.
Frage: Wir können nicht begreifen, dass die Allgemeinheit so wenig Interesse für das Leben im Geistigen Reich aufbringt. Wieso?
ELIAS: Das Leben in den jenseitigen Sphären ist bedeutungsvoller als das Leben auf der Erde. Jeder Mensch, ohne eine einzige Ausnahme, muss zwangsläufig einmal in diese Sphären. Dann steht er unwissend da und findet sich schwer zurecht. Außerdem sind die meisten Menschen der Ansicht, dass nur ganz besonders gute und fromme Menschen im Jenseits auferstehen können, während andere im Dunkel bleiben, ganz bewusstlos. Der Mensch hat etwas gegen den Tod; er fürchtet ihn und alles, was damit zusammenhängt, ist ihm unsympathisch. Er will nichts davon hören, auch wenn es sich um das Jenseits handelt. Außerdem wird das Jenseits von Schmierfinken mit schlechtem Charakter verunglimpft und verspottet.
Frage: Gibt es einen besonderen Grund dafür, dass die meisten Menschen die Lehre von der Unsterblichkeit nicht nur ablehnen, sondern sie angreifen?
ARGUN: Ja, um Hemmungen zu verbergen, wird der Mensch oft unverschämt. Er schämt sich nämlich, wenn von ihm verlangt wird, dass er sein wahres Gesicht zeigen soll. Er glaubt nämlich aus diesen Hemmungen heraus, dass man ihn auslachen würde oder das man ihn verspotten kann. Lieber zeigt der Mensch nur seine über alles geliebte Maske und er ist stolz, dass er sich so gut verstellen kann. Im Grunde ist ihm dabei oft mehr zum Weinen zu Mute, aber er will sich dabei nur keine Blöße geben. Würden die Menschen sich gegenseitig nicht belügen, so würden alle Menschen viel besser miteinander auskommen. Es fehlt überall das Vertrauen zueinander.
Frage: Viele Menschen können sich ein für uns unsichtbares Leben nicht. vorstellen; damit glauben sie auch nicht an ein Weiterleben nach dem Tode. Wie kann man diesen Menschen das erklären?
AREDOS: Ihr müsst euch darüber klar werden, dass es für die Menschen ein universelles Leben gibt. Dieses Leben ist stufenförmig und in verschiedene Formen aufgeteilt, das Erdenleben ist demnach sowohl eine Stufe, als auch eine besondere Form des gewaltigen Lebens. Der Mensch kehrt aber immer wieder in das GEISTIGE REICHzurück, das seine Ur-Heimat ist. Hin und wieder erhält der Mensch durch die Göttliche Gnade ein Geschenk, nämlich einen Leihkörper, der ihm ein Leben in einer anderen Welt ermöglicht. Ihr sagt zu unserem Reich: “ Das Jenseits “ oder „die andere Welt „. Wir sagen zu eurem reich das „Diesseits „. Aber wir könnten ebenso gut “ Das Jenseits “ sagen oder „die andere Welt“ sagen.Kann ein Erdenmensch die Kraft sehen, die aus einer Pflanze die Blüten treibt? Ebenso kann der Mensch nicht das Reich sehen, in dem wir leben. Der Grund für das schlechte Begreifen liegt in der falschen Berichterstattung. Die Erdenmenschheit wird in den Geistigen Belangen nicht genügend orientiert. Man vergisst, das es auch eine Pseudo-Wissenschaft gibt, nämlich eine Verdrehung wichtiger Tatsachen.
Frage: Bei vielen Menschen stößt die grenzwissenschaftliche Lehre vom Überleben der Persönlichkeit auf harten Widerstand, weil der Mensch in seinem Privatleben nicht von unsichtbaren Wesen beobachtet sein will. Dieser Gedanke ist ihm bei allem, was er tut, zuwider, was sagst du dazu?
Antwort: Aber selbstverständlich hast du dein Privatleben; niemand drängt sich dazwischen. Wie schon früher betont, gibt es bei uns keinen Lauscher oder Horcher. Du wirst beobachtet, weil die, die dich lieben, dir nahe sind. Das bedeutet aber keinesfalls, dass sie sich in einer Weise benehmen würden, die ihrer geistigen Natur fremd sind. Lüsterne Neugier ist ihnen ein unbekannter Begriff. Nur weil ein geistiges Band dich mit ihnen verbindet, wirst du beachtet. Sie wünschen ihr Leben mit dem deinigen zu teilen, um gemeinschaftliche Freuden zu genießen und dir in deinen Sorgen und Nöten zur Seite zu stehen, es ist etwas, über das du dich riesig freuen, aber keinesfalls Sorgen machen solltest, denn es zeigt dir, dass um und über dir Schutz und Obhut von denen waltet, die dich lieben und dir deshalb sehr nahe sind.
Frage: Wahrscheinlich sind die jenseitigen Gedankenträger nicht neugieriger als im Diesseits, ist das so?
Antwort: Nein, sie sind in der geistigen Welt nicht neugieriger, als es auf der Erde der fall gewesen ist. Im Gegenteil, etwas weniger, denn in unserer Welt finden die Geistigen Gesetze mehr Beachtung als in eurer.
Frage: Eine der wichtigsten Fragen unserer Leser besteht darin: “ Was geschieht in dem Augenblick, wo der Mensch die Augen schließt und klinisch für tot erklärt wird? „
ELIAS: Ich weiß, dass es sich dabei um eine Kardinalfrage handelt. Jeder Mensch muss unbedingt wissen, dass er sowohl auf Erden wie auch im Jenseits einer höheren Instanz untersteht. Er muss auch wissen, dass er eine unsterbliche Seele besitzt. Eine Seele zu besitzen, bedeutet EWIGES LEBEN. – Hätte der Mensch keine Seele, würde er gefühllos, aber keineswegs unintelligent sich auf diesem Planetenbewegen, als wäre er ein Roboter. Ein Bewusstsein wäre ihm zu eigen, aber es wäre ein Leben nur auf Reaktionen und Reflexen beruhend. Wiederum wird es die Wissenschaft sein, die ärgste Feindin der Erkenntnis, die den Kreis endlich schließt und somit den Weg zu GOTT ebnet. Doch das wird ungewollt geschehen. Die geistigen Kräfte haben es schon seit eh und je sehr schwer, sich gegen das materialistische und egoistische Denken durchzusetzen.
Frage: Vor einigen Tagen sagte ein älterer Herr:“ Wenn ich tot bin, ist ja sowieso alles aus. “ Ich fragte ihn: “ Woher wissen Sie das?“ Er antwortete:“ Ich sehe nichts und durch GOTT geschieht nichts.“ Was sagst du dazu?
ELIAS: Diese Antwort zeugt von einem geistigen Rückstand. Leider ist er bei so vielen anzutreffen.
Frage: Wo liegt dabei die Schuld? Vielleicht sind es die schlechten Interpreten der Kirche.
ELIAS: Es sind jene Menschen, die ihre Ignoranz GOTT gegenüber zur Schau tragen. Seht mal her, was ich mir aus allem mache! Selbstverständlich kann man die Schuld auch bei der Kirche suchen, wie auch bei den Pädagogen, bei den Politikern und vor allen Dingen bei sich selbst. Die Menschen dünken sich alle so ungeheuer klug. Die Wissenschaft besteht zu 50% aus Irrtümern. Trotzdem treibt die Wissenschaft, ohne es zu wollen, unaufhörlich der GÖTTLICHEN WAHRHEIT zu. Mit jeder Entdeckung treten auch neue Rätsel auf. Um diese zu lösen, kommt man der großartigen Wahrheit näher und näher.
Frage: Wenn man die Mitmenschen über das, was den Tod betrifft, aufklären will, stößt man auf eine gewaltige Ablehnung. Wie soll man sich da verhalten?
ELIAS: Diese gottlosen Menschen sind ihr ganzes Leben lang mit Scheuklappen herumgelaufen. Ein paar Worte genügen, um festzustellen, ob hier überhaupt Samen aufgehen kann. Doch die Lawine der Erkenntnis ist bereits ins Rollen gekommen. Das Fernsehen sollte anstelle der Sonntagspredigt lieber einen Film zeigen, auch wenn es nur ein Trickfilm ist, der veranschaulicht, was nach dem Tode geschieht. Atomare Vorgänge werden im Trickfilm gut veranschaulicht; das sollte für den Abschied der Seele vom Körper auch möglich sein. Der Menschheit muss klargemacht werden, wie die Umwandlung vor sich geht. Es muss gut veranschaulicht werden, dass das Bewusstsein nicht materiell ist und auch keine Funktion der Materie darstellt. Daher löst sich das Bewusstsein vom Körper und geht als Geistiger Stoff in das REICH DES GEISTES zurück. Das Ableben des Menschen von seiner sichtbaren Form wird als traurig und düster angesehen und behandelt. Das ist der Irrtum, denn das Ableben ist in Wirklichkeit in Glanz getaucht. Es ist ein feierlicher Augenblick im Leben eines Menschen. Die Menschheit glaubt, dass die Wissenschaftler klugeKöpfe sind, die gründlich und sachlich alles prüfen und untersuchen. Man glaubt, dass sie sachlich den Dingen ohne Vorbehalte auf den Grund gehen. Was sie sagen, wird als absolute Wahrheit betrachtet. Aber das ist der große Irrtum der Masse. Es ist eure Aufgabe, hier gründlich aufzuklären!
Frage: Die Wissenschaft sagt oft: Wir stehen vor einem Rätsel. Soll man diese Erklärung, die sich auch auf den Tod bezieht, einfach so hinnehmen?
AREDOS: Die Erdenmenschheit nimmt viel zu viel so hin. Jede Erscheinung im Universum hat auch ihre Ursache – und jede Ursache hat auch Gesetze, denen sie folgen muss! Folglich gibt es auch keine Rätsel, die nicht zu lösen wären. Wenn die Menschheit die spirituellen Phänomene – nicht enträtseln kann, so ist das ein Beweis dafür, dass sie mit falschen Vorstellungen an die Lösung der Rätsel herangehen. Sind die Vorstellungen richtig, so lässt sich auch das schwierigste Phänomen erklären.
Frage: Kommt diese Aufgabe der Wissenschaft zu, hier etwas zu ändern?
ELIAS: Das Wort Tod bedeutet Zerfall des Körpers auf Grund einer Entseelung. Das heißt, Auflösung der Materie und Entlassung der Herrschaft des Geistes. Das ist allerdings eine Erkenntnis, die der Naturwissenschaft zukommt. Ihr alle seid ja in diesem Leben schon mehrmals „gestorben“, ihr habt euren Körper mehrmals gewechselt, aber es hat dabei keine Entseelung stattgefunden. Der Vorgang vollzieht sich nur ganz langsam, so dass ihr kaum diesen Vorgang wahrnehmt. Jede Zelle erneuert sich, sie stirbt und wird durch eine andere abgelöst. Ihr habt also nicht mehr eine Zelle, die euer Kinderkörper einmal hatte. Diesem Körper trauert keiner nach. Die Seele hat nämlich einen anderen. Doch der Kinderkörper ist tatsächlich tot, um das Wort zu gebrauchen. Dieser Körper ist verwandelt, obgleich die Seele stets an einen Körper, das heißt an ein „Gefäß“ gebunden blieb. Mediziner haben gelästert, dass sie noch nie eine Seele gefunden hätten, soviel sie auch den Körper seziert hätten. Das aber ist ein Beweis mehr, dass die Seele unsterblich ist.
Frage: Warum sind gerade akademische Wissenschaftler so schwer von der Existenz eines Geistigen Reiches zu überzeugen?
ARGUN: Diese Akademiker haben eine panische Angst vor dem Tode – und deshalb suchen sie das “ Ewige Leben “ in der Materie. Sie glauben, der Mensch löst sich auf – und wissen nicht, dass die Seele jenseits der Materie weiterexistiert. Wäre die Seele nur eine Winzigkeit materieller Natur, hätte man sie längst erkannt und wissenschaftlich nachgewiesen. Doch das GEISTIGE REICH ist aus Geistigen Atomen und Molekülen aufgebaut. Wir begreifen jedoch nicht, dass man die Materialisation der jenseitigen Seelen als exakten Beweis anerkennt. Dieses Verhalten ist ein wissenschaftlicher Betrug an der gesamten Menschheit dieser Erde.
Frage: Warum fürchten sich diese Verräter der Naturwissenschaft vor dem ewigen Leben?
ARGUN: Sie fürchten sich davor, weil sie ahnen, dass sie dann beurteilt werden und Buße leisten müssen.
Frage: Wie kommt es, dass die heutigen Akademiker trotz der vielen Beweise ein Leben nach dem Tode immer noch für Aberglauben halten?
AREDOS: Den Akademikern wird schon seit Menschengedenken das Denken durch die Schulwissenschaft vorgeschrieben. Darum fehlt es den meisten Menschen an einem eigenen, gesunden Urteil, das frei von allen schulmäßigen Begriffen ist.
Frage: Wir hören oft, dass man sich nach der Wissenschaft richtet. Wenn die Wissenschaft eine Sache voll anerkennt, so glaubt man daran. Wenn die Wissenschaft sich nicht einig ist, so zweifelt man ebenfalls. Aus diesem Grunde wird das Leben nach dem Tode meistens bezweifelt. Was ist eure Meinung dazu?
ELIAS: Die Wissenschaft setzt dem Spiritualismus eine Pseudo-Wissenschaft entgegen, denn das wirkliche Wissen besitzt nur derjenige, der die eigene Erfahrung besitzt, das sind eben die Spiritualisten!
Frage: Für die erfahrenen Spiritualisten ist es doch unbegreiflich, dass die öffentliche Meinung noch kaum etwas davon weiß. (1965) Woran liegt das?
AREDOS: Wir bemühen uns, ein Loch in diese Mauer der Unwissenheit zu schlagen. Sowohl die Existenz einer geistigen Welt, als auch das Weiterleben der Seele nach dem Tode, sind wissenschaftlich anerkannte Tatsachen. Die Geheimnisse wurden sachgemäß und mit großer Sorgfalt von vielen Forschern entschleiert. Es waren Universitätsprofessoren, weltbekannte Physiker und berühmte Denker, die den Spiritualismus voll und ganz akzeptiert haben. Sie haben sich mit ihrem Namen dazu bekannt. Aber ihre Herren Kollegen haben diese Menschen ohne Gegenbeweise ignoriert oder sie mitleidig belächelt. Man glaubte sich tolerant, wenn man diese Forscher nicht für einfältig erklärte.
Frage: Mit welchen Mitteln, bzw. Beweisen, kann man die Wissenschaft am besten vom Weiterleben nach dem Tode überzeugen?
ARGUN: Die Wissenschaftler in der ganzen Welt legen großen Wert auf die Unsterblichkeit, jedoch in anderem Sinne. Beweise gibt es genug – doch wenn man sie ignoriert? Alles, was GOTT geschaffen hat, erhält auch seinen Platz und seine Aufgabe. Auch die Beweise des Weiterlebens gehören dazu: So auch der Mensch und auch die Seele. Glaubt ihr, der HERR schafft ein ganzes Universum und alles Schöne, um den Menschen sterben zu lassen, ohne daran Freude gehabt zu haben? Der Seele steht das ganze Universum zurVerfügung, sonst wäre die ganze menschliche Existenz sinnlos.
Frage: Über welche Wege kann das Wissen über die vierte Dimension erreicht werden?
ARGUN: Zuerst durch den Glauben an Dinge, welche sich nicht sofort erfassen lassen, sondern durch den Geist des Menschen durchdacht werden müssen. Würden die Wissenschaftler fortan das Weiterleben in einem Geistigen Reich glauben, so hätten sie die erste Voraussetzung dafür erfüllt. Durch weiteres Forschen würde der Menschheit die Tür zur vierten Dimension geöffnet werden. In dieser Dimension gibt es aber eine ungeheure Kraft. Sie gestaltet alles Leben und jede Existenz im ganzen Universum.
Frage: Wie soll man einem Atheisten klarmachen, dass es doch ein Leben nach dem Tode gibt. Der Atheist wird selbstverständlich alles als dummen Aberglauben erklären. Was sagt ihr dazu?
AREDOS: Wenn man weiß, dass man es mit einem Gottlosen zu tun hat, so darf man den Bogen nicht überspannen. Aber trotzdem soll man auch ihm die Meinung sagen, auch wenn er darüber lästert. In seinem Leben – oder auch danach, kommt immer ein Augenblick, wo er froh sein wird etwas darüber zu erfahren. Dann aber wird er sich an eure Worte erinnern – und das hilft ihm vielleicht weiter. (Anm. des MFK Berlin: Unser verstorbener Mitarbeiter P.H. hat in seiner Wohnung fast jeden Tag Tonbänder abgespielt, die nur für die Jenseitigen bestimmt waren. Auf diese Weise belehrt er auch die unsichtbaren Zuhörer. Das ist ein wahrer Dienst am Menschen, der mehr wert war als ein Gebet, das für die Toten gesprochen wird.)
Frage: Der Atheismus hat in den letzten Jahren ungeheuer zugenommen, es scheint zu sein, dass die Atheisten überhaupt kein Verlangen nach einer Erkenntnissuche haben. Was sagst du dazu?
AREDOS: Oft zwingt das Leben einen Menschen zu einer Erkenntnissuche. Dann sind die besser dran, die einmal etwas vom Leben nach dem Tode gehört haben.
Frage: Lieber ELIAS, es ist wichtig, den Menschen begreiflich zu machen, dass es keinen „Tod“ gibt, wie ihn sich die meisten vorstellen. Die Menschheit nimmt im allgemeinen an, dass es nach dem Sterben nichts mehr gibt. Wie können wir dieses Mysterium allgemein verständlich machen?
ELIAS: Richtig, es gibt keinen „Tod“, sondern nur ein EWIGES LEBEN. Der Irrtum beginnt mit der Religion. Die Konfessionen lehren, dass es Menschen gibt, die in die Hölle kommen, um ewig darin zu verbleiben. Hier sträubt sich der menschliche Gedanke und darum will man vom Jenseits und von der Religion nichts wissen. Tatsächlich ist das eine unsinnige, gefährliche Irrlehre, die nicht genug angeprangert werden kann. Es gibt keinen Tod, nur eine Umwandlung. Was also stimmt hier nicht? Ist das Wort falsch oder stimmt der mit dem Wort verknüpfte Begriff nicht? Ich glaube nicht,dass immer das Wort falsch ist. Bei der Prägung des Wortes hat man sich etwas ganz anderes dabei gedacht. Wer sagt euch, dass mit dem Wort Tod nicht etwas ganz anders gemeint ist? Ich meine, dass man Umwandlung dabei gemeint hat, während die Menschen das Nichts dafür eingesetzt haben. Hier liegt der Irrtum! Hier muss eine Änderung des Begriffs angestrebt werden. Der Tod ist kein Ende, sondern eine Veränderung. Es ist eine große Lücke in der Religion, dass sie über diese wichtige Frage keine objektive Auskunft geben kann. Wir setzen alles daran, euch die Wahrheit zu bringen und das Mysterium des Todes richtig zu erklären. Die Unsterblichkeit des Menschen macht keine Ausnahme, sie ist für jeden Menschen Gesetz, da der Mensch unermüdlich forscht, wird er auch dieses Geheimnis von sich aus lüften. Dann wird es aber zu einem gewaltigen Schock kommen, der die ganze Menschheit ergreift. Nach diesem Schock wird sich aber ein ganz neues Denken einstellen.
Frage: Wie kann man den Mitmenschen am besten über das Mysterium des Sterbens aufklären?
AREDOS: Die meisten Menschen wissen wohl, was auf Erden vorgeht, in der Politik, Technik usw. Aber was im ganzen Universum eigentlich vorgeht, wissen sie leider nicht. Sie wissen höchstens, dass die Sonne Protuberanzen zeigt oder beobachten ähnliche Vorgänge. Was der Mensch mit seinen normalen Sinnen nicht erfassen kann, das kann ihm medial offenbart werden. Doch der Mensch lehnt diese Belehrung ab. Zu diesen Belehrungen aus dem Universum gehört mit an erster Stelle das Mysterium des Sterbens. Es ist nicht allein eure Aufgabe, hierüber zu berichten, sondern diese Aufgabe kommt dem Geistigen Reich zu, das sich alle Mühe gibt, alles zu beweisen. Doch ihr sollt diese Belehrungen annehmen. Ihr sollt nicht dagegen streiten und diese medialen Offenbarungen nicht verhindern. Daher habt ihr hauptsächlich die Aufgabe, eure Mitmenschen mit der Möglichkeit einer überirdischen Verständigung vertraut zu machen. Belehrt sie über die Tatsache einer medialen Verständigung mit dem Jenseits. Alle anderen Probleme werden sich von selbst lösen und entspannen, wenn mehr Menschen als bisher von dieser wichtigen Wahrheit überzeugt werden.
Frage: Viele Menschen sind der Meinung, dass es ohne Sinn ist, sich für eine Zukunft nach dem Tode zu interessieren. Was kann man darauf erwidern?
ELIAS: Da sind die Menschen aber sehr im Irrtum. Diese Menschen können gar nicht oft genug an ein jenseitiges Leben erinnert werden. Aber es ist wichtig, dass sie diese Wahrheit in sehr verständlicher Form präsentiert bekommen. Mit der Zeit werden sie dahinterkommen, dass es sich lohnt, sich damit zu beschäftigen. Leider sind die Kirchen nicht in der Lage, den Menschen in klarer Weise dies verständlich zu machen. Wir sehen mit an, dass die meisten Kirchenvertreter weniger an ihre Religion glauben, als ihre Gemeindemitglieder. Diese Kirchenbeamte weichen der Frage nach dem Weiterleben immer wieder aus. Was der Mensch in seinemErdenleben lernt, erfährt und in sich aufnimmt, das bleibt ihm auch über den physischen Tod hinaus. Es geht nichts verloren, denn auch die vergessenen Dinge sind immer wieder in Erinnerung zu bringen, da sie kosmisch aufgezeichnet sind. Es kommt nur auf die richtige Peilung an. Wie vorsichtig sind die Menschen, wenn sie merken, das sie Nachteile erleiden können. Aber wenn es um die Nachteile nach dem Tode geht, dann sind sie nicht ansprechbar.
Frage: Es ist unglaublich schwer, den Menschen die geistige Weiterexistenz nach dem Tode zu lehren. Gibt es einen guten gangbaren Weg?
AREDOS: Der beste Beweis des tatsächlichen Jenseitslebens besteht darin, dass ein echter Jenseitskontakt sofort Himmel und Hölle offenbart. Dieser Kampf zwischen GUT und Böse tritt sofort in Erscheinung. Natürlich werden auf diese Weise nur die Zirkelteilnehmer überzeugt. Im Jenseits ist alles Superlativ, also auch GUT und Böse. Es kommt also darauf an, alles vernünftig und gut zu beobachten. Die Schwierigkeiten bestehen dann darin, die passenden Worte zu finden, um anderen Menschen das alles verständlich zu machen.
Frage: Die Kirchen haben etwas dagegen, wenn man Kontakt mit dem Jenseits aufnimmt. Man spricht dann von Abgötterei und Dämonen. Was kann man dazu sagen?
AREDOS: Der Verkehr mit der Geisterwelt ist keine Sünde, wenn es sich um Belehrung handelt. Doch wenn andere Absichten dahinter stecken, sieht es anders aus. Die Geisterwelt ist nicht dazu da, um Ratschläge für Geschäftemacherei oder für sonstige Gewinnchancen zu erteilen. Auch ist das Geistige Reich keine Auskunftsstelle für Verbrechen oder Verrat oder Rache. Es kommt ganz darauf an, wie man mit der Geisterwelt, also mit den „Toten“ verkehrt. Wenn die Kirchen von Dämonen sprechen, so ist das der Beweis, dass die Kirchenväter diesen Jenseitskontakt völlig falsch gehandhabt haben. Diese Fragesteller waren negativ, weil sie selbstsüchtige oder unzulässige Fragen gestellt haben. Wenn die Absichten negativ sind, so sind auch die Kontakte negativ – und man darf sich nicht darüber wundern, wenn böse oder verdammte Geister ihr Unwesen treiben. Wenn keine Achtung vor dem GÖTTLICHEN da ist, so ist es eben Blasphemie!
Frage: Die Kirchen warnen auch heute noch vor dem Verkehr mit dem Jenseits. Ist diese Gefahr wirklich so groß?
AREDOS: Es gibt gewisse Gefahren, wenn diese Verständigung nicht richtig gehandhabt wird. Es darf kein Missbrauch damit getrieben werden. Aber viele Leute wissen nicht, was überhaupt zum Missbrauch gehört. Jedenfalls ist die angebliche Gefahr von den Kirchen und Unwissenden ins ungeheuerliche übertrieben worden.
Frage: Die Pfarrer der christlichen Kirchen sprechen fast immer nur vom „Ewigen Schlaf. Für uns Wahrheitsforscher ist es unfassbar, warum über das Leben nach dem Tod fast noch nichts gepredigt wird. Woran liegt diese Erkenntnislosigkeit?
ARGUN: Man überlässt den wichtigsten Punkt des wahren Gottglaubens einfach dem Zufall, das heißt, ohne Absicht, diese Wahrheit ernsthaft zu untersuchen und zu erforschen. CHRISTUS gab darüber genaue Auskunft, aber man hat IHM in diesem Punkt keinen rechten Glauben geschenkt, darum wurde nach und nach alles, was darüber existierte, ausgerottet. Die Kirchen können daher keine Auskunft geben, weil die biblische Lehre dazu fehlt. Außerdem sind die Kirchenverantwortlichen große Zweifler und haben Angst vor der Wahrheit. Das Unfassbare dabei ist, dass diese Lehre und Tatsache vom Leben in einer anderen Welt, die denkbar einfachste ist, aber nicht geglaubt wird.
Frage: Junge Leute, die sich nicht mit der Bibel befreunden können, sagen, dass sie völlig uninteressiert sind, was nach ihrem Tode geschieht, was könnt ihr dazu sagen?
AREDOS: Wenn diese jungen Leute eine Ahnung hätten, wie groß und vielseitig das Jenseits ist und welche Superlativen Möglichkeiten es bietet, so würden sie zugeben müssen, dass es hochaktuell und interessant ist.Gegen dieses gewaltige Reich ist die Erde nur ein Stäubchen und ihre Entwicklung kaum der Rede wert.
Frage: Trotzdem sind die Berichte über das Jenseits nicht interessant genug. Doch wenn man etwas darüber erfährt, wird es für Phantasie gehalten. Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, mehr darüber bekannt zu machen?
AREDOS: Ja, aber erst dann, wenn die Religionen berichtigt werden. Was diese Religionen lehren, kann vom gebildeten Menschen nicht mehr akzeptiert werden. Das sollten die Kirchen einsehen und sich bemühen, mehr Wahrheiten und Realitäten in ihre Lehren zu bringen. Auch die Kirchen könnten den Gottglauben sehr interessant machen, wenn sie nur den Mut hätten, sich von alten Überlieferungen freizumachen. So lange die Kirchen am Alten festhalten, werden sie sich immer mehr dem Spott aussetzen. Darum treten bereits so viele Menschen aus der Kirche aus.
Frage: Schüler und Schülerinnen wurden befragt, ob sie an ein Weiterleben nach dem Tod glauben. Sie antworteten, dass sie es sich nicht vorstellen können, dass man da „Oben“ weiterlebt und einem alten Mann gegenübersteht, der der Liebe GOTT sein soll, was sagst du dazu?
AREDOS: Hier erkennt man deutlich das klägliche Versagen der Kirchen. Das Jenseits ist kein „Oben“, es beginnt bereits unmittelbar auf der Erde! Wenn ihr geistige Augen hättet, könntet ihr beobachten, wie die Jenseitigen euch über die Schulter sehen, um zu erfahren, was ihr tut – aber sie hören auch eure Gedanken sprechen! Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Die Erde ist begrenzt. Das Jenseits ist grenzenlos und ohne Zeit. Aber das Jenseits ist ein gewisses Modell für die Erde – es gibt Berge und Seen, Bäume und Blumen, Häuser und Gärten – und die Menschen benehmen sich wie auf der Erde. –Der liebe GOTT ist kein alter Mann, sondern ein gewaltiges Bewusstsein mit ungeheurer Schöpfermacht. GOTT ist das gesamte Gedächtnis der Natur. Der Mensch wird, wenn er ins Jenseits kommt, nicht GOTT gegenübergestellt, sondern jenseitigen Menschen, die GOTT dienen. Natürlich gibt es eine jenseitige Gerichtsbarkeit. Wenn viele Führer das wüssten, gäbe es keinen Krieg mehr auf Erden und kaum eine Kriminalität. Es ist unbegreiflich, warum die Kirchen nicht an diese Botschaften glauben. Was Priester vor Jahrtausenden zusammenphantasiert haben, wird als heilig und tabu erklärt. Wenn aber jemand den Mut hat, diese Irrtümer zu kritisieren, dann wird ein Verfahren gegen ihn eingeleitet. Auf diese Weise benehmen sich die Theologen nicht anders als die befragten Schüler; sie reden vom lieben GOTT als Person und von Unten und von Oben.
Frage: Die meisten Menschen interessieren sich nicht für das Jenseits, auch wenn sie christliche Kirchgänger sind. Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, ihr Interesse zu wecken?
AREDOS: Das Jenseits besteht nicht aus gestaltlos umherirrenden Gedanken. Es ist das GEISTIGE REICH – und da GOTT Geist ist, ist es sein Reich. Dieses Reich besteht aber nicht nur aus Finsternis, sondern es gibt auch ein Paradies – würdig, ein Reich des ALLMÄCHTIGEN zu sein. Ihr kritisiert jeden Glauben, der eine andere Lebensform bejaht. Aber euch fehlen die notwendigen Erfahrungen, denn diese sind nur ganz bestimmten Menschen zugänglich. Leider halten die meisten Menschen diese Hochsensitiven für Lügner oder getäuschte Kranke. Die Wahrheiten über das Jenseits müssen auch an junge Menschen herangetragen werden. Außerdem müssen sie so verständlich sein, dass sie erst nach langem Studium zu begreifen sind. Da die Rauschgiftsucht so stark verbreitet ist, kann man diese „Trips“ sehr gut verständlich machen, denn diese Rauschgiftsüchtigen unternehmen diese „Trips“ bereits in die Regionen des Geistigen Reiches! Auch wenn sie dabei auf die niederen Sphären stoßen, so ist hier bereits der Schlüssel gegeben, wie man es machen könnte, die Wahrheit sinnvoll zu verbreiten, das wäre eine Aufgabe für begabte und erkenntnisreiche Schriftsteller. Ein solches Buch kann über tausend Traktate ersetzen.
Frage: Lieber ELIAS, die Hochkirchen beherrschen den Totenkult auch heute noch völlig im negativen Sinn. Wenn unsere Arbeit auf diesem Gebiet so nach und nach Wurzeln schlägt, so ist es doch wahrscheinlich, dass dieser Totenkult, der ja falsch ist, beeinflusst wird. Was sagst du dazu?
ELIAS: Der kirchliche Totenkult wird noch eine ganze Weile bestehen bleiben, da er eine sehr einträgliche Quelle für die Kirchen und auch für andere Geschäfte ist. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Aber man wird allmählich vom bewussten Weiterleben jenseits des Grabes sprechen.
Frage: Das merkwürdige ist, dass die Atheisten in dieser Richtung mit den Kirchen konform gehen. Auf den Grabsteinen steht immer etwas von „Ruhe“. Das ist Tradition. Wird dieser Irrtum einmal ganz beseitigt sein?
ELIAS: Von einer Ruhe kann man doch nur sprechen, wenn diese Ruhe auch bewusst wahrgenommen wird. Hierin erkennt man schon den Unsinn dieser Grabinschriften. Wenn die Atheisten annehmen, dass nach dem Tode nichts mehr existiert, so kann es auch keine Ruhe mehr geben. Ein unbeseelter Leib kennt keine Ruhe, Rast oder Schlaf. Er kann nichts mehr wahrnehmen. Ganz anders aber ist es mit der Seele, sie ist ja die geistige Funktion des Leibes und bleibt am Leben. Man muss eben über die Phrasen der Kirchen hinwegsehen.
Frage: Die Theologen können die Frage nach dem Weiterleben nach dem Tod nicht beantworten. Was kannst du uns dazu sagen?
Antwort: Ein Verstorbener hat die Fähigkeit, eure Welt zu sehen, ohne von euch gesehen zu werden. Die Auferstehung zum geistigen Leben erfolgt unmittelbar nach der Entkörperung. Der sogenannte jüngste Tag ist jener Tag, der dem Tode unmittelbar folgt. Es ist der Tag, an dem das Bewusstsein wieder einsetzt.
Frage: Die Menschen sind von der Kirche her so voller Vorurteile, dass alles andere daran scheitert. Wie kann man diese Vorurteile ausräumen?
AREDOS: Alle Vorurteile kommen immer aus der Unkenntnis. Die Kenntnis, also das Wissen, räumt die Vorurteile aus. Es ist daher eure Aufgabe, das Wissen für den Normalmenschen begreiflich zu machen. Wenn der Mensch etwas begreift, so räumt er seine Vorurteile von selbst aus. Nach diesem Konzept arbeiten wir auch. Es ist unser Anliegen, euch auf jede Weise verständlich zu machen, dass der Mensch im Grunde genommen unsterblich ist. Aber der Mensch ändert sich im laufe des Lebens, er wird älter und sieht dann anders aus. Die letzte Änderung ist der körperliche Tod, der den Geist entlässt. Das ist doch sehr leicht zu begreifen. Eigentlich müssten die Kirchen diese Lehren aufgreifen und verbreiten, denn in Wirklichkeit sind die Kirchen keine Lügenstätten, sondern sie sollten die Universitäten GOTTES für das Volk sein.
Frage: Wie kommt es, das so viele Menschen große Angst vor dem Tode haben?
ARGUN: Weil sie glauben, es bleibt nicht einmal ein kleiner Rest von ihnen übrig. Sie zweifeln an der geistigen Existenz. Dieses Thema ist ihnen ungemütlich, darum befassen sie sich nicht mit dieser Wahrheit. Sie belügen und enttäuschen sich selbst, indem sie darüber spotten; denn sie lehnen ja auch die Göttliche Existenz ab. Darum gehen sie ja auch meistens ohne Skrupel direkt auf ihr irdisches Ziel los. Doch wenn sie in ein höheres Alter kommen, regt sich bei ihnen das schlechte Gewissen. Doch wie ich schon oft sagte, die Kirche ist nicht schuldlos daran. Sie hat keine Repräsentanten der Wahrheit. Sie alle setzen sich lieber für die Lüge ein und darum steht das Wissen zu und über GOTT an letzter Stelle. Das Wort GOTTES wird falsch gelehrt. Diese Tatsache geht von Generation zu Generation ohne Änderung weiter.
Frage: Bei Versuchen, Menschen über das persönliche Weiterleben nach dem Tode aufzuklären, haben diese meistens sofort eine ablehnende Antwort zur Hand. Wenn man fragt aus welchen Quellen sie ihre Ablehnung bezogen haben, so zucken sie mit den Schultern und sagen: Das Weiß doch heute jeder Mensch. Was sagst du dazu?
ELIAS: Es wäre ein Idealzustand, wenn die Menschheit ohne Wissen von einem Weiterleben nach dem Tode, ohne Wissen von einer Reinkarnation und von der Ursache und Wirkung, ohne Wissen von der Existenz GOTTES, den nächsten Menschen achten und lieben würde und ihm Gutes erweisen würde. Wenn der Mensch nur gut am Nächsten handelt, weil er weiß, dass ein schlechtes Tun für ihn karmisch zum Bumerang werden muss, dann ist zwar der Menschheit und auch GOTT gedient, aber ein echter Liebesbeweis des Menschen ist es nicht, denn er tut damit nur sich selbst einen Gefallen. Das ist der Grund, warum ein wilder Naturmensch manchmal schneller in höhere Sphären gelangen kann, als ein zivilisierter, sogenannter aufgeklärter Mensch. Solange es einem Menschen gut geht, hat er kein Bedürfnis nach Belehrung in dieser Weise. Doch oft lehrt die Not beten. Andere möchten gerne in den „Kirchenhimmel“, ohne das sie sich um ein besseres eigenes Niveau kümmern müssen. Daher hören sie auf die Worte der Kirchenverantwortlichen, die ihnen einen solchen Himmel versprechen, weil ihnen eingeredet wird, dass CHRISTUS als Prügelknabe schon die Strafe für sie am Kreuz erduldet hat. Kein Wunder, dass man da vor einer Reinkarnation oder einem Karma ausrückt, zumal die Wahrheit mit einer etwas mühevollen Selbsterlösung zusammenhängt.
Frage: Können wir für das Wort „Sterben“ auch „entseelt“ sagen?
ELIAS: Ja, das käme der Wahrheit nahe. Für die Erdenmenschen heißt „Sterben“: Nun ist es aus! Entseelt ist allerdings nur der Körper. An der Seele ändert sich zunächst gar nichts. Es gibt ein vegetatives Leben. Es gibt aber auch ein beseeltes leben. Ein Mensch kann sich bewegen und atmen, essen und trinken und dennoch kann seine Seele schon fort sein. Dieser Mensch lebt dann vegetativ. Ihr würdet sagen, er habe sein Bewusstsein nicht mehr zurückerlangt. Das Wort „Tod“ ist für den Menschen überhaupt nicht angebracht, es führt zu falschen Schlüssen.
Frage: Welche Bezeichnung ist wohl die beste für den menschlichen Tod?
ARGUN: Trennung der Seele. Tod ist das, was die Erinnerung sterben lässt. Alles andere ist LEBEN!
Frage: Fast die gesamte Menschheit hat völlig falsche Vorstellungen bei dem Wort „Tod“. Wie kann man diesen Irrtum berichtigen?
ELIAS: Das Wort „Tod“ bedeutet den Zerfall des materiellen Körpers. Die Seele wird entlassen, bzw. freigegeben; sie kehrt in ihr großes Zuhause zurück, denn sie war ja nur in einer Schulklasse des Lebens. Ihr alle seid in eurem Leben schon sehr oft gestorben, wenn es sich um den Zerfall des Körpers handelt, denn der Körper wird ja sehr oft erneuert, ohne das ihr Kenntnis davon habt. All den Körperzellen, die in euch sterben, trauert ihr nicht nach. Der Tod ist also ein sehr irdischer Begriff, der die Auflösung der Materie bedeutet. Doch was den Menschen betrifft, so tritt er in ein neues Leben ein, das sich in ganz anderen Dimensionen abspielt.
Frage: Das Wort „Tod“ wird missbraucht und hindert die ganze Menschheit an einem echten geistigen Fortschritt. Was sagst du dazu?
ELIAS: Wenn ein Mensch stirbt, seinen Körper auf Erden zurücklässt und somit in das GEISTIGE REICH kommt, so ist das nicht nur ein Tod, sondern zugleich eine geistige Auferstehung. Doch wenn ein Kind auf der Erde geboren wird, so ist das nicht nur ein Tod, sondern eine geistige und fleischliche Auferstehung in der Materie. Das sind die wichtigsten Entwicklungsereignisse des Menschen. Hierin liegt der ganze Sinn des menschlichen Daseins. Denkt darüber gut nach! Statt „Sterben“ sollte man lieber „entseelt“ sagen. Für den Erdenmenschen heißt sterben soviel wie: Jetzt ist alles aus! Wenn der Körper entseelt wird, ändert sich an dem Körper der Kontakt zur Seele. Es reißt ein geistiges Band, das die Seele mit dem Körper verbindet. Doch an der Seele ändert sich überhaupt nichts, denn nur der Körper ist abgeschaltet. Es kann sogar vorkommen, dass ein menschlicher Körper mit medizinischer Kunst noch am Leben gehalten wird, während die Seele schon weit vom Körper entfernt ist und bereits eine totale Trennung stattgefunden hat. Der medizinische Irrtum besteht darin, dass die Wissenschaft leider annimmt, dass die Seele eine zeitbegrenzte Produktion des Körpers sei.
Frage: Ist es nicht besser, wenn man statt „tot“ sagt: Der Mensch ist in seine ursprüngliche Heimat zurückgekehrt?
ELIAS: Der Mensch nimmt Abschied von seinem vertrauten menschlichen Körper, der ihm so lange gedient hat. Er entzieht sich der Wahrnehmung seiner Mitmenschen, während diese seiner Wahrnehmung nicht entzogen sind. Gegen den Begriff „heimgegangen“ ist nichts einzuwenden, denn der Mensch geht nach seinem irischen Ableben dorthin, wo er eigentlich hingehört und auch Freunde hat. Bei der Auffassung, die man als allgemein bezeichnen kann, sieht es vergleichsweise so aus: Es ist, als wolle ein Kapitän, der ein vollbesetztes Schiff steuert, einen Eisberg ignorieren, weil er nur die Spitze aus angeblich sicherer Entfernung sieht. Der größte Teil des Eisbergs befindet sich unter der Wasseroberfläche. Genauso wird das ungeheure Jenseits völlig ignoriert. Die Menschen wollen nicht sehen, was hinter diesem Leben steckt. Mit diesem Problem hatte schon CHRISTUS seinen Ärger, deshalb redete er in Gleichnissen, um verstanden zu werden. Die Menschen haben nur in den seltensten Fällen die Gabe, wirklich abstrakt zu denken. Daher kann man diesen Menschen nur mit konkreten, bildhaften Vorstellungen etwas erklären. Auch das Nachdenken über dasJenseits will gelernt sein!
Frage: Was ist Leben?
ARGUN: Es gibt überhaupt keinen Tod, sondern nur Leben. Aber es gibt veränderte Lebensumstände. Alles, was sich bewegt, ist Leben, sogar ein Stein hat Leben in sich. Alles ist durch die Liebe GOTTES und durch Seinen Willen entstanden. Vom Leben des Menschen fällt nur die Materie ab, aber er bleibt dennoch lebendig.
Frage: Die Kirchen schreiben die Grabinschriften vor. Alle diese Texte beziehen sich auf eine ewige Ruhe. Ist das nicht eine Irreführung des Menschen?
AREDOS: Unbedingt. Im Jenseits ist von einer ewigen Ruhe keine Rede ; aber desto mehr von einer Unzufriedenheit und Disharmonie. Die Zufriedenheit und Harmonie kommt dagegen aus der emsigen Tätigkeit. Die Unzufriedenheit dagegen aus der Faulheit.
Frage: Der Totenkult, der überall betrieben wird, bringt die Menschen auf völlig falsche Gedanken. Wie urteilt ihr darüber?
AREDOS: Der allgemeine Totenkult ist auf eine „ewige Ruhe“ ausgerichtet. Auf den Grabsteinen steht:“ Hier ruht“ oder “ Hier schläft“. Das ist völlig verkehrt, denn es gibt im Jenseits keine derartige Ruhe, wie sie gemeint ist. Im Gegenteil: Es gibt große Missionen, viel Arbeit und einen großen Dienst an der Menschheit. Nicht alle Seelen sind für den großen Dienst geeignet. Aber es gibt einige, die ihre ganze Liebe zur Menschheit in diesen Dienst stellen, der ihnen alles bedeutet und sie deshalb auch glücklich macht. Ich erkenne sie, welche für den Dienst am Menschen geeignet sind und wenn ich mit ihnen eine Verbindung aufrecht erhalte, ermuntere ich sie selbstverständlich, den Dienst in der GROSSEN MISSION aufzunehmen. Es gibt Menschen auf der Erde, die einen Beruf haben, den sie sich erwählt haben. Aber es gibt auch einige Menschen, an die das GEISTIGE REICH herantritt und sie bittet, sich in den DIENST GOTTES zu stellen. Das ist dann eine echte Berufung. Doch diese Menschen reden nicht viel von einer solchen Berufung, weil sie wissen, dass man ihnen keinen Glauben schenkt, man hält sie sogar für eingebildet oder verrückt. Trotzdem tun diese Menschen in aller Liebe ihre Pflicht. Ihre göttliche Berufung bleibt ihr eigenes Geheimnis. Diese Menschen befinden sich auf der breiten Straße des notwendigen Dienstes, auch wenn er ihnen keinen finanziellen Nutzen bringt. Aber in unserer Welt werden sie dann mit großer Achtung und Liebe empfangen. Sie ruhen nicht und schlafen keineswegs, sondern reihen sich bei uns ein um weiter im GROSSEN PLAN mitzuwirken. Es sind Vorbilder, wie CHRISTUS sie schätzt.
Frage: Auf den Grabsteinen steht gewöhnlich: „Ruhe sanft“. Was haltet ihr von diesen Worten?
ARGUN: Von Ruhe ist keine Rede, wir haben alle Hände voll zu tun. Unsere Aufgaben liegen allerdings auf einer anderen Basis. Doch da wir aucheinmal in der Materie gelebt haben, so haben wir für alles Verständnis. Wenn wir zu euch sprechen, sind wir bemüht, stets in eurer Sprache zu reden. Wir müssen uns also sehr weltlich einstellen, damit keine Irrtümer auftreten.
Frage: Hat das Wort TOT überhaupt eine Berechtigung?
ARGUN: Die Göttliche Schöpfungskraft wird laufend abgezapft und missbraucht, so wie es im Diesseits jetzt besonders der Fall ist. Wenn die Positiven den Negativen das Licht bringen, so halten die Negativen ein Fass darunter, um das Licht möglichst abzuzapfen, um es dann negativ auszuwerten. Für diese negativen diesseitigen und jenseitigen Seelen ist das Wort TOT am richtigen Platz. Diese Menschen haben kein Gefühl für einen anderen Menschen. Doch sonst heißt TOT nur abberufen, d.h. zurückgerufen.
Frage: Viele Menschen sind der Ansicht, dass sie es schon merken werden, ob sie nach dem Tode weiterleben werden oder nicht. Was sagst du zu dieser Einstellung?
AREDOS: Natürlich merkt das schließlich jeder. Aber seine jenseitige Position hat dann nichts mehr mit der irdischen Position zu tun. Das stuft jeden Menschen anders ein. Man verliert unter Umständen Jahrhunderte der Entwicklung.
Frage: Wenn wir sterben und in das Geistige Reich gehen, was verlieren wir dann auf dieser Welt und was gewinnen wir auf der anderen Seite?
ARGUN: Ihr verliert dann eure Vergangenheit; denn ihr wißt genau, wie weit ihr positiv oder negativ seid. Doch im anderen Reich könnt ihr den Weg der Erlösung gehen, wenn ihr einen positiven Anfang gemacht habt. Dann werdet ihr von der negativen Vergangenheit befreit (Sündenvergebung), weil euch eine solche Vergangenheit nicht mehr interessieren soll. Ihr sollt das Ziel neu erkennen und nicht mehr nach hinten schauen. Das Ziel liegt in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit.
Frage: Birgt die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele nicht eine gewisse Gefahr in sich, indem ein übrigbleibender Partner sich mit dem Toten noch so verbunden fühlt, dass geistige Komplikationen und das Gefühl einer Treulosigkeit auftreten können?
Antwort: Nein, das Leben wird immer besser geführt werden, wenn die Wahrheit das Zepter führt. Die Unwissenheit ist nämlich derselbe Feind wie das Vorurteil oder der Aberglaube. Die Unwissenheit muss unbedingt verbannt werden, denn sie entspringt der Dunkelheit; eure Bestimmung aber ist, Kinder des Lichtes zu werden. Wenn ihr das Wissen besitzt, könnt ihr euer Leben im Lichte des Wissens führen; die Dunkelheit aber kann euch keinen Halt geben. Wissen und Vernunft wurde dazu ausersehen, euch zu führen und zu leiten. Wenn ihr das Wissen besitzt und eure Vernunft sprechen lasst, dann seid ihr imstande euer Leben nach dem Höchsten auszurichten, das eure Pilgerschaft auf dieser Erde der Mühe wert macht. Aus diesem Grunde birgt die Lehre von der Unsterblichkeit überhaupt keine Gefahr in sich. Der Göttlich entwickelte Mensch schenkt seine Liebe nicht einem einzigen Partner, sondern liebt die Menschheit als Ganzes, zu dem er unabänderlich gehört. Wer sich aus der Gemeinschaft isoliert, verliert auch den Anspruch auf das Erbe GOTTES.
Frage: Ist es überhaupt möglich, einen hartnäckigen Atheisten von dem Überleben der Seele zu überzeugen oder soll man erst gar keinen Versuch machen, ihn zu belehren?
AREDOS: Jeder Versuch ist lohnend, obgleich niemand den Zeitpunkt kennt, wo der Versuch glückt. Mitunter erinnert sich der Mensch erst nach Jahren an eine derartige Belehrung. Auch der größte Zweifler kann überzeugt werden. Bernhard Shaw bat den Hannen-Swaffer-Zirkel, ihn an einer Seance teilnehmen zu lassen. Obgleich Bernhard Shaw ein großer Zweifler war und sich zum radikalen Sozialismus bekannte, ließ man ihn am Zirkel teilnehmen. Nachdem er auf diese Weise die Intelligenz des Geistes SILBER-BIRKE kennen gelernt hatte, schrieb er in der Times:“ ich sehe meinem eigenen Ende mit vollkommener Ruhe entgegen.“
Frage: Was erwartet einen Mann wie Shaw, wenn er in das Geistige Reich kommt?
SILBER-BIRKE: Es erwartet ihn eine neue Erfahrung, die jemand, dessen hervorragende Leistungsfähigkeit schon jahrelang sichtbar war, entzücken wird. Abgesehen von dem anfänglichen Schock, der bei der Erkenntnis kommt, dass das Leben – individuales, bewusstes Leben – nicht mit dem Tode endet, gibt es nachher ein wunderbares Erwachen aller Fähigkeiten des Geistes und der Seele, wenn die unendlichen Variationen des zu erlangenden Wissens erkannt werden. Das Wesen ist hocherfreut, wenn es beginnt, des Wert der Weisheit, des Wissens, der Wahrheit und all das Verständnis der höheren Form der künstlerischen Fähigkeiten, die ihm offen stehen, zu erfassen.Die Freuden eines gelösten Geistes, befreit von der Sklaverei des physischen Körpers, eines Geistes, der zu sich selbst findet, der Genuss der Freuden einer viel größeren Existenz ohne die Fesseln des Fleisches, ist das Thema, das zu seiner vollen Erklärung das Wissen eines überragenden Künstlers benötigt. In welcher Richtung der fragende Geist auch sucht, sei es im Bereich der Wissenschaft, Kunst, Philosophie, Moral, Wissen jeder Art erwartet ihn. Nicht nur die Inspiration aller Zeiten, sondern die Weisheit aller erleuchteten Seelen, die bereit sind, jeden zu unterweisen, der fähig ist, das neue Wissen zu empfangen, wird ihm zuteil. Was ihn erwartet, ist ein frohes, geistiges Abenteuer, dessen er nie müde wird. Zuerst werden die persönlichen Verbindungen hergestellt, die Vereinigung mit alten und neuen jenseitigen Freunden.

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