Text Quelle : vom Medium Peter Bernath persönlich zum Mitveröffentlichung autorisiert

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Kontaktesuche

Frage: Wie ist die Verständigung mit Abgeschiedenen? Kann jemand, der erst kürzlich verstarb, mit jemanden von den Hinterbliebenen einen Verständigungskontakt aufnehmen?
Antwort: Das hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab. Du musst die nicht als Körper mit einem Geist, sondern als Geist mit einem irdischen Körper betrachten. Du lebst in einer materiellen Welt und denkst natürlich auch materiell. Im Wesen ist das Leben nicht materiell, denn die Grundmauer, die Lebensbasis ist unkörperlich. Der Ursprung liegt nicht in den Besitz- oder Vermögens -verhältnissen. Du selbst bist ja nicht Stoff, nur dein Körper. Dein wirkliches ICH ist unfühlbar, unfassbar, es ist nicht zu sehen, nicht zu hören – DU BIST GEIST! Die Qualität deines Geistes hängt zu jeder Zeit mit deinem Lebenswandel zusammen, sie hängt davon ab! Das Gesetz findet auf alles und auf jeden Anwendung und nichts kann ihm entgegenarbeiten. Wenn ich sage: DAS GESETZ, so meine ich das natürliche, das GÖTTLICHE GESETZ, denn es ist einfach in der Ursache und in der Wirkung. Wenn du ein vollkommen selbstloses Leben lebst, so hast du allein den Nutzen davon, denn ein freundliches, tolerantes, uneigennütziges Wesen lässt den GEIST wachsen. Dieses Gesetz gilt für alle! Du bist, was du selbst durch deine Gedanken und durch dein Benehmen aus dir machst. Wenn auch diese Tatsachen in deiner Welt nicht immer erkannt werden; aber in dem Augenblick, wo du die Schwelle des Todes überschreitest, so tritt es klar zu Tage. Du manifestierst dich als höherer oder niederer Geist. Du bringst den Geist mit, den du zu Lebzeiten auf der Erde geformt hat. Deine ewigen Besitztümer bestehen nur aus geistigen Qualitäten, die du dir durch dein tägliches leben erworben hast. Diese Tatsachen machen DAS GESETZ so fair und gerecht. Es besitzt ein Höchstmaß von Gerechtigkeit, die kein vernünftiger Mensch anzuzweifeln imstande ist. Wenn aber zwei Menschen diesbezüglich ähnlich sind, so können sie einen Kontakt aufnehmen. Doch wenn sie sehr unterschiedlich sind, so ist es kaum möglich, denn der jenseitige Geist ist nicht allein, er wird umgeben und bewacht. Ebenso ist auch ein irischer Mensch niemals allein, auch er hat eine Gruppe von Geistwesen um sich. Also kann ein negativ eingestellter Mensch nicht immer das tun, was er gerne möchte. Hinzu kommt aber, dass jenseitige Intelligenzen gewisse Aufgaben bekommen, z. B. Missionen, die nicht immer leicht sind, es kann sein, dass eine solche Mission einen Kontakt verhindert, weil der Geist unabkömmlich ist.
Frage: Haben die „Toten“ noch Beziehung zur Erde und ihren menschlichen Problemen?
AREDOS: Ja, unbedingt. Im Jenseits sind sie genauso, wie sie auf Erden waren. Nichts hat sich an ihren Interessen geändert. Sie können vollen Gebrauch von ihren Sinnen machen, nur dass ihr sie nicht sehen könnt. Doch oft könnt ihr sie geistig wahrnehmen.
Frage: Können sich in Zirkeln keine verstorbenen Freunde und Bekannte melden?
AREDOS: Es gibt unendlich viele Seelen, die bittere Tränen weinen, weil sie sich nicht melden können. Die Schuld daran liegt bei ihnen. Wenn sich die Seelen mitteilen könnten, würden sie sich nur beklagen oder Dinge besprechen, die nicht in dieses Gebiet hineingehören. Folglich wird darüber gewacht, dass solche Kontakte möglichst unterbleiben. Meistens wollen sie über Erbschaften sprechen oder es handelt sich um Anschuldigungen lebender Menschen. Viele fühlen sich hintergangen und wollen ihrem Ärger Luft machen.
Frage: (Gast) Darf ich nach meinen Verstorbenen fragen? Ich möchte gerne eine Nachricht von einem Verwandten erhalten. Ist das möglich?
ELIAS: Eine solche Verbindung wird nur durch unsere Vermittlung möglich sein. Sie kann nur hier im Zirkel erfolgen. Einen Direktkontakt mit einem verstorbenem Angehörigen wirst du kaum bekommen. Dafür gibt es drei verschiedene Gründe. Unlängst Verstorbene sollen sich zunächst einmal zurechtfinden. Sie sollen möglichst schnell begreifen, dass sie nicht mehr auf der Erde leben, also sich nicht mehr in Fleisch und Blut befinden, sondern im Geistigen Reich leben. Sie sollen begreifen, dass auch hier viele Aufgaben auf sie warten. Also ist hier kaum mit einem Kontakt zu rechnen. Zweitens: haben sie erst einmal eine höhere Sphäre erreicht, besteht für sie die Gefahr, dass sie ihre Objektivität einbüßen, sobald sie zu den Erdenmenschen hinabsteigen und somit ihre Erkenntnisse einbüßen. Wer aus den höheren Sphären zu den Erdenmenschen gehen will, der muss niedere Sphären passieren, was nicht gerade angenehm ist. Aus diesem Grunde werden die meisten Verstorbenen auf einen irdischen Kontakt verzichten. Drittens: kann kein Kontakt zustande kommen, wenn die betreffende Seele bereits wieder inkarniert ist. Aber es kann dennoch ein Kontakt zustande kommen, wenn es sich um eine Auszeichnung handelt. In solchen Fällen wird die Seele durch Engel eskortiert, die einen Schutz bieten. Jeder andere Versuch ist ein Risiko. Auch wir Lehrer würden große Gefahr laufen, wenn wir nicht auf Grund unserer Zugehörigkeit zu den höheren Sphären einen großen Schutz genießen würden. Wir sind durch unsere Lehrtätigkeit und durch unser Gelübde zur Wahrheit ausgezeichnete Mittler zwischen zwei Daseinsebenen zu sein.
Frage: Sind alle Menschen medial veranlagt?
AREDOS: Jeder Mensch ist medial! Eine mediale Verständigung ist die Ursprache des universellen Lebens. Jeder Mensch wird täglich, ja fast jeden Augenblick durch Geistwesen, die im Jenseits leben, inspiriert. Jeder Mensch ist telepathisch mit dem Geistigen Reich verbunden und es entsteht eine geistige Brücke.
Frage: Viele Leute glauben, dass es möglich ist, unmittelbar nach dem Tode mit einem Verstorbenen in Kontakt zu kommen. Ist das möglich?
AREDOS: Nein, das ist so gut wie ausgeschlossen, wenn es sich um eine unentwickelte und unvorbereitete Seele handelt. Es ist wie eine Strafe, dass sich diese Seelen ihren Hinterbliebenen nicht offenbaren können. Doch wenn es sich um vorbereitete, positive Seelen handelt, ist das schon eher möglich. Doch meistens haben diese bereits Aufgaben, die sie an derartigen Kontakten hindern.
Frage: Es existieren Tausende von Zirkeln, meistens spiritistischer Prägung. Wie beurteilt ihr die sogenannte Totenbefragung, die fast überall üblich ist?
ELIAS: Es ist so, dass die Toten, die ja eigentlich nicht tot sind, nicht gerne mit dem alten, irdischen Karma belastet werden möchten. Zu einer Verständigung gehört auch eine Geistige Reife, die meistens nicht vorhanden ist. Eine Totenbefragung sollte es daher nur auf einer höheren Ebene geben.
Frage: Ich bin der Meinung, dass viele Menschen durch die Verbindung mit einem Verstorbenen zu einem gültigen Beweis kämen. Ist das so?
ELIAS: Das gebe ich zu. Aber es gibt Fälle, wo die Toten durch gewisse Themen, die angeschnitten werden, die sich auf frühere Leben bezogen, arg belastet werden, die mitunter ihre Entwicklung bedeutend erschweren. Hierfür muss man also eine gute Übung und ein gutes Fingerspitzengefühl haben. Meistens dreht sich alles um die irdischen Güter. Die Erkenntnisfragen spielen dann nur eine untergeordnete Rolle. Menschen, die auf Erden bereits ausgenutzt worden sind, sollen dann im Jenseits, wenn es möglich ist, auch noch ausgenutzt werden. Testamente spielen oft eine große Rolle. Das ist nicht der Sinn des Spiritualismus. Das alles stört die erforderlichen Schwingungen.
Frage: Haben die „Toten“, die von uns gegangen sind, noch einen Einfluss auf das Geschehen dieser Erde?
AREDOS: Glaubt ihr, dass der Einfluss jener Menschen nicht mehr besteht, wenn sie ihre Körper verlassen haben? Euer Leben existiert nicht nur auf eurer Welt, die Geistige Welt gehört eng dazu! Telepathisch ist der Einfluss jener „Toten“ viel größer, als ihr es euch vorstellen könnt. Die mit Hass erfüllten Seelen sind für euch sehr gefährlich und sie sind bereit sich für den Widersacher zu opfern, weil sie von ihrer Verachtung und von ihrem Hass nicht loskommen. Es gibt ganze Gruppen, die schon auf Erden Böses getan haben und vom Jenseits aus tun sie es erst recht. Ihr glaubt oft an ein irdisches Genie oder an die Kunst eines großen Politikers. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um Instrumente, die benutzt werden, das Böse in der Welt zu fördern.
Frage: Steht immer das Böse im Vordergrund oder gibt es auch gute Organisationen im Jenseits, die telepathisch ihren Einfluß ausüben?
AREDOS: Ja, es gibt auch das Gute. Aber die Mittel sind sehr unterschiedlich. Ein guter Geist kann sich nicht so durchsetzen, wie es ein Böser kann, der keine Skrupel kennt. Ganz gefährlich sind jedoch die dummen Geistwesen, die sich eigensinnig gegen jede Belehrung sträuben. Sie erkennen nicht, wie sie ständig fallen, bis sie tatsächlich in den Slums des Jenseits landen.
Frage: Können sich Jenseitige an einem auf Erden zurückgelassenen Verwandten rächen?
AREDOS: Wie ihr wisst, gibt es große Feindschaften. Diese Feindschaften hören nicht gleich auf, wenn jemand ins Geistige Reich kommt. Im Gegenteil, sie können sich noch verstärken, weil der Verstorbene merkt, wie er von seinen Verwandten hintergangen worden ist oder was sich nach seinem Hinscheiden noch alles abspielt, dann sinnt der unentwickelte Geist auf Rache. Er sucht dann meist Kumpane, die genauso sind wie er. Das alles aufzuzählen würde dicke Bände füllen. Fest steht jedenfalls, dass ein Verstorbener Möglichkeiten hat, sich zu rächen. Darum vermeidet jede Feindschaft; sie hört mit dem Tode nicht auf und sie darf nicht unterschätzt werden.
Frage: Können diese Jenseitigen gewisse Krankheiten übertragen? AREDOS: Sie können das Nervensystem angreifen und Depressionen auslösen. Frage: Was kann man in solchen Feindschaftsfällen tun?
AREDOS: Jede Feindseligkeit aufgeben und für den Verstorbenen ein positives Gebet sprechen. Wenn ihr jedoch für einen solchen verstorbenen Feind eine Kerze anzündet und ein paar Blumen aufstellt, so hat das eine große Wirkung.

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