Das Für und Wider

Frage: Was heißt eigentlich ”Reinkarnation”?
Antwort: Es heißt ”Wieder-Einkörperung” und zwar verseht man darunter die Lehre von der Öfteren Wiederverkörperung der Seele in immer neuen Erdenleibern zum Zwecke immer größerer Vervollkommnung. Schopenhauer nennt diese Überzeugung den ”tröstlichen Urglauben der Menschheit.”Es gibt Menschen, die alles, was sie nicht begreifen können, mit dem Wort UNMÖGLICH abtun.

Vor dem Wort ” UNMÖGLICH” muss man sich allerdings sehr hüten, denn dadurch wird die Wahrheit dem Verstande entzogen. Früher hat man es z.B. für unmöglich gehalten, dass Meteoriten vom Himmel fallen. Man sagte sich, Im Himmel gibt es keine Steine, darum ist es einfach unmöglich.

Edisons Grammophon wurde abgelehnt, weil berühmte Wissenschaftler es für alberne Bauchrednerei hielten. Sie sagten: ”Wir lassen uns nicht zum besten haben.” Ebenso wurde die Eisenbahn abgelehnt, d.h, für unmöglich gehalten. Als Graf Zeppelin sein Luftschiff bauen wollte, erklärte man ihn für verrückt, weil es einfach eine Unmöglichkeit sei, so etwas zu bauen.

Solche Beispiele lassen sich endlos fortsetzen. Professor Heisenberg hat bewiesen, dass es kein UNMÖGLICH gibt. Unmöglich erscheinen uns alle Dinge, für die wir keine exakte Erklärung haben. Sobald man eine solche Erklärung zur Hand hat, hört das Unmöglich auf und das Unmögliche geht in die Wissenschaft.

Genau so ist es mit der Reinkarnation. Die Wissenschaft hat keine plausible Erklärung für dieses Geschehen, aber deshalb ist die Reinkarnation nicht unmöglich. Heutige Forschungen deuten auf die Reinkarnation hin. Wenn man sie anders deutet, so liegt das an denselben Gründen, mit denen man schon früher das Ungewöhnliche für unmöglich erklärt hat.

GOTT, der Schöpfer, schafft nicht so großartige Dinge, damit sie der absoluten Vernichtung anheim fallen. Deshalb ist es undenkbar, dass GOTT ein so begabtes und kompliziertes Wesen, wie es der Mensch darstellt, einfach nicht über den körperlichen Tod hinauskommt. Dass wir die Seele mit körperlichen Augen nicht sehen können, ist kein Beweis, dass es keine Wiederverkörperung gibt. Die Wiedereinkörperung der Seele lässt sich sogar bei Kleinkindern gut beobachten. Wir brauchen dazu keine Fälle wo Menschen ihre Umwelt plötzlich wieder erkennen.

Es wäre unmöglich, dass Kleinkinder sich so schnell in einer so hoch entwickelten Welt und Gesellschaft zurechtfinden könnten, wenn sie nicht intuitiv über Fragmente früherer Lebenserfahrung verfügen würden. Diese Erfahrungen sind nicht von den Eltern oder Ahnen her ererbt. Es handelt sich um eigene Erlebnisse, die im Bewusstsein schlummern, aber hin und wieder zur Erinnerung kommen und ein richtiges Verhalten auslösen.

Die sogenannten Archetypenträume, d.h. Träume, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, sind ebenfalls ein guter Beweise dafür, dass die Lehre von der Wiedergeburt stimmt.

Ich habe selbst erlebt, dass Kleinkinder von einer Wiedergeburt sprachen, obgleich sie in keiner Weise darüber unterrichtet worden sind.

Jedenfalls ist die Zahl der unverkörperten Seelen mehr als zehnmal so groß als die der Verkörperten. Das Erdenleben ist wichtig für die Vervollkommnung der Seelen. Aus der endlosen Daseinskette kommt man nur heraus, wenn die Vervollkommnung so weit fortgeschritten ist, dass ein Erdenleben nicht mehr wichtig ist.

Frage: Ist die Reinkarnationslehre für uns von ausschlaggebender Bedeutung?
ELIAS: Die Reinkarnationslehre ist das wichtigste Teilstück der UNIVERSELLEN RELIGION. Sie kann umwälzend für das Denken dieser ganzen Menschheit sein!Viele sagen sich, wir sind in einer Welt geboren, die sozusagen fertig ist. Sie genießen alle Vorzüge der Zivilisation, ohne daran selbst mitgearbeitet zu haben. Diese sagen sich, wozu mitbauen für eine nächste Generation, die dann in eine noch bessere Welt hineingeboren wird, ohne dass diese etwas dazu getan hat. Was habe ich dann noch davon, wenn ich nicht mehr lebe. Aber sie denken nicht daran, dass sie zur nächsten oder übernächsten Generation gehören können.
Frage: Das heißt also: Der Mensch schafft sich jetzt schon die Voraussetzungen für sein nächstes Erdenleben. Ist das so?
ELIAS: Wenn das nicht so wäre, wo bliebe dann die GÖTTLICHE GERECHTIGKEIT? Jeder hat dazu beigetragen, die Welt zu dem zu machen, was sie heute ist. Jeder hat dazu beigetragen, sie aus dem Urschlamm herauszuheben. Das ist überaus wichtig, muss jedem Menschen klar gemacht werden!
Frage: Lieber ARGUN, wie würdest Du antworten, wenn Du nach einem Beweis für das EWIGE LEBEN gefragt würdest?
ARGUN: Ein Beweis ist doch unsere eigene Existenz, die Tatsache, dass wir da sind und dass trotz zahlloser Planeten, Fixsterne und Spiralnebel vielen, vielen Wundern des Alls – wir mit einem Bewusstsein da sind. Wenn die Materie erschaffen ist, ganz gleich auf welche Art und Weise, so kann sie sich niemals selbst erschaffen haben, denn das Werk. d.h. jedes Werk bestätigt den Planer und den Erschaffer oder den Gestalter. GOTT hat sich dabei etwas gedacht, nämlich: ICH will Meinen Kindern alle Wunder zeigen und will sie prüfen, ob sie Meine Mühe, Meine Wunder wert sind – und dazu reicht ein Leben nicht aus. Das ist Beweis genug, dass wir existieren und alle Fähigkeiten haben, die Schöpfung wahrzunehmen, entweder die grobstoffliche Ebene oder die feinstoffliche, wenn der Körper von der Seele getrennt ist. Wir dürfen alle teilhaben an den Wundern GOTTES, die ja sonst nur für Seine Engel da wären. Er will uns alle Wunder zeigen, dazu reicht niemals ein Leben aus. Alles, was GOTT schuf, ist sinnreich, aber es wäre sinnlos, würde Er die Menschen, d.h. Seine Kinder ungerechterweise nur an Bruchstücken Seiner Wunder teilhaben lassen – und teils nicht. GOTT gab den Menschen den Verstand, die Fähigkeit zu denken, logisch zu denken; aber der Mensch macht keinen richtigen Gebrauch von diesen göttlichen Gaben, sonst müsste er erkennen, dass nicht er diese Fähigkeit sich selbst verdankt, sondern seinem SCHÖPFER. Nicht nur diese Fähigkeit verdankt er GOTT, sondern alles, was sichtbar und alles, was unsichtbar und doch vorhanden ist. Vielleicht würde ich diese Frage auch anders beantworten, wenn ich noch unter euch aus Fleisch und Blut weilen würde, gekettet an alles, was euch an diese Erde und eure Probleme bindet. Jedoch ich kann mich nicht – ebenso wie alle anderen Freunde – mehr völlig in diesen fleischlichen Zustand versetzen. Unsere Perspektive ist anders als eure, doch unser Leben ist das unsterbliche Leben, und darum ist unser geistiger Körper und unsere geistige Welt die absolut konkrete Daseinsform.
Frage: Ist es von besonderer Wichtigkeit, über die Reinkarnation möglichst viel zu wissen?
AREDOS: Es ist sehr bedeutsam, dass der Mensch auf diese Erde zurückkehren kann oder muss. Denn dadurch hat er die Möglichkeit entweder seine Sünden auszubaden oder die Ernte seiner guten Saat einzuholen. Es ist alles GOTTES GESETZ! Die Erde ist gewissermaßen eine Schulklasse, in der Entwicklungs-Schule des Göttlichen Universums. Wer in dieser Klasse Erde sitzen bleibt, der muss sie noch einmal oder mehrmals durchlaufen – bis der Bildungsgrad erreicht ist, auf den es bei der betroffenen Seele ankommt.
Frage: Wenn es der Wissenschaft gelingt, die Reinkarnationslehre empirisch zu beweisen, dann wäre die Menschheit einen gewaltigen Schritt weiter. Es würde zu ganz neuen Erkenntnissen führen. Ist es so?
ELIAS: Die Reinkarnation ist schon seit Jahrhunderten bewiesen, aber man ignoriert die Beweise. Was einem nicht schmeckt, das will man auch nicht essen. Es gibt schon genug Fälle, wo sich die Menschen sehr genau an Einzelheiten ihres Vorlebens erinnern können. Man brachte diese Menschen an Ort und Stelle ihrer Erinnerungen – und sie erkannten alles wieder, obgleich sie nie in ihrem Leben an diesem Ort gewesen sind. Hier ist nichts mehr zu beweisen, noch anzuerkennen.
Frage: Ist es richtig, wenn die Menschheit die Reinkarnationslehre als gültige Religion akzeptiert?
AREDOS: Die Reinkarnation ist ein wichtiger Faktor der Geisteswissenschaft. Sie ist ein Beweis für die Unsterblichkeit der Seele. Was die Seele in den geistigen Sphären für ein Dasein führt, ist eine andere Sache. Jedenfalls wäre es sehr zu begrüßen, wenn die irdischen Religionen auf einen Nenner gebracht werden könnten, der die Reinkarnation einschließt. Außerdem beschränkt sich die Reinkarnation nicht nur auf den Planeten Erde.
Frage: Es ist unverständlich, dass man die Reinkarnationslehre aus der Religion herausgenommen hat. Was sagst Du dazu?
ELIAS: Das war tatsächlich ein gewaltiger Irrtum. Selbst die englischen Spiritualisten haben (1966) merkwürdigerweise eine Angst vor dieser Wahrheit. Sie hoffen alle, dass sie ein Leben in einem Paradies führen können, das nimmer enden möge und dass ein Leben auf gar keiner Weise auf dieser Erde sein soll. Sie fürchten sich daher vor der Möglichkeit einer Inkarnation. Aus diesem Grunde lehnen sie diese WAHRHEIT glatt ab und belügen sich damit selbst. Doch diese Wahrheit ist für euch überaus wichtig, sie kann nicht oft genug wiederholt werden.
Frage: Die Kirchen haben die Lehre von der Wiedergeburt des Menschen entfernt. Wir nehmen an, dass dadurch der wahre Gottglaube zu einer unverständlichen Gehorsamslehre herabgewürdigt ist. Stimmt unsere Ansicht?
AREDOS: Ihr habt recht, wenn Ihr annehmt, dass dadurch die menschliche Existenz sinnlos erscheint. Wozu dann die vielen Anstrengungen, sich zu bilden? Die Reinkarnation ist eine Tatsache, die den Zweck des Menschenlebens aufzeigt.Die materielle Erscheinungswelt ist absolut zielsicher und Geistig vorgeplant. Die materielle Welt hat einen wichtigen Zweck zu erfüllen und dem Geist des Menschen, der Menschheiten schöpferisch im Sinne GOTTES zu schulen und zu läutern. Bei der unvorstellbaren Größe des Universums ist die Erde niemals die einzige, winzige Möglichkeit einer derartigen großen Schulung und Prüfung. Wer das annimmt, der ist in seinem Denken unglaublich beschränkt und steht GOTT völlig verständnislos gegenüber.

Zum Leben auf diesem Stern braucht der Mensch alle Vorleben. Er könnte sich keineswegs zurechtfinden. Aber ihr könnt beobachten, wie schnell sich kleine Kinder in dieser entwickelten Welt zurechtfinden und das nötige Verständnis auch für die Technik zeigen. Vieles ist ihnen bereits bekannt und vertraut. Auch wenn sie sich nicht an ein Vorleben erinnern können, weil sie eine neue Erinnerungs-Frequenz der Gedanken haben, Jeder Mensch ist vorprogrammiert, auch wenn er davon keine Kenntnis besitzt. Intuitiv sagt ihm ein Gefühl, was er zu tun und wie er zu reagieren hat. Die Kirchenvertreter wussten genau, was sie damit erreichen wollten. Durch die Entfernung der Reinkarnatioms-Lehre können die Kirchen besser über das Vermögen ihrer Gläubigen verfügen. Sie versprechen, die Sündenvergebung und einen Platz im Himmel, aber das kostet eine Kleinigkeit.

Frage: Wir vertreten die Ansicht, dass keine Religion zur Wahrheit kommen kann, wenn sie nicht die Reinkarnationslehre akzeptiert. Ist das so?
ELIAS: Die Reinkarnationslehre, die ja auf Wahrheit beruht, ist der Schlüssel zur wichtigsten Erkenntnis. Nur wenn der Mensch weiß, dass er zurückkehren kann, muss ihm klar werden, dass er selbst an seiner Zukunft mitarbeitet.
Frage: Wilhelm Busch sagt in einem seiner berühmten Verse: ”Die Lehre von der Wiederkehr ist zweifelhaften Sinns. Es fragt sich sehr, ob man nachher noch sagen kann: Ich bin’s” Was sagst Du zu diesem Vers?
ELIAS: Das spielt keine Rolle. Wer gegenwärtig weiß, dass seine menschlichen Augen diese Welt einmal wiedererschauen werden, der muss wissen, dass schon allein dieser Umstand genügt, sich anders zu verhalten. Natürlich wird jeder Mensch die Welt so sehen, wie er sie durch die Jahrtausende selbst mit geschaffen hat. Wenn jedoch viele Menschen diese Wahrheit wüssten, müssen sie zwangsläufig ein großes Interesse haben, aus dieser Welt ein Paradies für die eigene Zukunft zu machen. Aber augenblicklich denken die meisten Menschen: Nach mir kann die Sintflut kommen.
Frage: Weil die meisten Menschen in dieser Hinsicht unaufgeklärt sind, versuchen sie mit allen Mitteln der Gewalt und Rücksichtslosigkeit das ”Paradies” für sich zu gewinnen. Das ist doch der Kernpunkt dieser Sache?
ELIAS: Ja, aus diesem Grunde stehen die materiellen Interessen überhaupt im Vordergrund des Menschen.
Frage: Alle materiellen Dinge werden doch überbewertet?
ELIAS: Mit der materiellen Gestaltung allein ist es nicht getan, man muss ja zwangsläufig damit rechnen, dass dereinst alles wieder zerstört wird. Nein, nur eine wirklich positive Einstellung zum Leben kann hier für einen ewigen Bestand des Geschaffenen werden.
Frage: Wie kommt es, dass hinsichtlich der Reinkarnationslehre verschiedene Meinungen bestehen?
AREDOS: Die Reinkarnation ist eine feststehende Tatsache. Die Meinungen darüber entstehen nur durch die Menschen, die entweder dafür oder dagegen sind.
Frage: Die große Klippe in der Entwicklung der Menschheit besteht darin, dass die Menschen nicht an dir Reinkarnation glauben. Wie kommt das eigentlich?
ELIAS: Sobald der Mensch an etwas glauben soll oder will, das ihm nutzt oder ihn vorwärts bringt, steht ein unsichtbarer Abgesandter den Widersachers neben ihm und flüstert ihm etwas ins geistige Ohr (Inspiration). Damit verhindert er das eigene Urteil.
Frage: Leider lehnen viele Menschen, darunter Kirchenvertreter und auch Wissenschaftler die Reinkarnationslehren ab. Was sagt Ihr dazu?
AREDOS: Wahre Tatsachen sind schon immer abgelehnt worden, sofern sie als störend empfunden wurden. Man hängt lieber am alten Irrtümern, als sich zu neuen Erkenntnissen zu bekennen. Das ist das Übel der irdischen Menschen. Wir kämpfen gegen diese störrische Unwissenheit, aber die besten Beweise unserer Existenz werden zerredet und verdreht. Man gibt nur zu, was man will.
Frage: Die Kirchen distanzieren sich immer noch von der Reinkarnationslehre. Sie halten sie für Lüge, die aus dem Reiche der Finsternis kommt. Was sagst Du dazu?
AREDOS: Ohne eine Wiedergeburt gäbe es keinen Fortschritt auf dieser Erde. Kein Kind könnte sich in der heutigen Zeit zurechtfinden. Jeder Mensch, der geboren wird, hat intuitiv seine Erinnerungen an seine vielen Erdenleben. Jeder Mensch hat an der Entwicklung mitgeholfen. Wo gäbe es überhaupt einen logischen Sinn, wenn man der Kirche glauben sollte? Aber da die Reinkarnation nicht nach gewissen Normen erfolgt, so ist sie ungeheuer kompliziert und vielseitig. Es gibt Seelen, die nach Jahrhunderten noch nicht wieder auf die Welt gekommen sind. Aber es gibt auch solche, die schon nach ein par Tagen wieder auf diese Erde kommen. Darum kann niemand, auch nicht von unserer Seite aus, darüber Auskunft geben. Es kommt immer ganz auf den Fall an.
Frage: Warum lehne die Kirchen die Reinkarnations-Lehre ab?
ARGUN: Weil ihnen diese Tatsache unbequem ist. Der Gedanke an eine Reinkarnation stört ihre Denkweise. Das würde ihnen viel Macht nehmen – und diese brauchen sie für ihre Versprechungen. Dem Theologen wäre es zu kalt, wenn er wirklich wüsste wo es mit ihm hingänge. (Unentwickelte Seelen frieren im Jenseits.)
Frage: Die großen Kirchen haben etwas gegen die Reinkarnationslehre. Hat man mit Absicht eine bedeutende Wahrheit verdrängt?
ELIAS: Die Reinkarnation ist die wichtigste Tatsache überhaupt. Ohne Reinkarnation wäre das ganze Leben sinnlos. Innerhalb der Reinkarnation vollzieht sicht sich der Fortschritt und der Weiteraufbau des Universums. Wo sollten sonst die vielen Seelen herkommen, die hier auf Erden geboren werden? Die Theologen werden über die Reinkarnation überhaupt nicht unterrichtet. Kein Wunder, dass sie sich davon distanzieren.
Frage: Stimmt es, dass der Kirchenglaube das Begreifen übersinnlicher Wahrheiten verhindert?
ELIAS: Ja, das ist leider der Fall. Die Menschen haben unter dem Begriff TOT eine völlig falsche Vorstellung, denn tot sein bedeutet für sie den gleichen Zustand, wie vor ihrer Geburt. Dennoch besteht die Tatsache, dass der Mensch aus diesem TOTSEIN zur Existenz erwacht. Ebenso erwacht der Mensch zur jenseitigen Existenz.GOTT will, dass jeder Mensch Seine gesamte Schöpfung vom Mikrokosmos bis zum Makrokosmos mit all ihren Wundern individuell und bewusst erfasst. Das hierzu ein Erdenleben niemals ganz ausreicht, das müsste jedem klar sein. Daher die vielen Inkarnationen.

Wie naiv ist es, zu glauben, dass der SCHÖPFER so verschwenderisch und sinnlos planen würde, damit nur ein winziger Bruchteil erkennt, was GOTT schuf.

Frage: Sage uns bitte mehr, warum so viele verschiedene Meinungen über die Reinkarnations-Lehre bestehen?
AREDOS: Die Reinkarnations-Lehre, d.h. die Reinkarnation ansich ist eine feststehende Tatsache. Die Meinungen darüber entstehen nur durch die Menschen, die entweder dafür oder dagegen sind. Auch die Jenseitigen sind Menschen, die eine eigene Meinung haben. Jene, welche die Reinkarnation ablehnen, haben noch keine Einblicke in dieses Geschehen gehabt. Da sie darüber nicht genau unterrichtet sind, so glauben sie nicht daran. Auch im Jenseits glaubt man das, was man für richtig hält, ob es wahr ist oder nicht.
Frage: Dann kann es dach möglich sein, dass wir auch manchem Irrtum unterliegen. Welche Garantie haben wir dafür, dass alle Antworten aus dem Geistigen Reich auch wirklich richtig sind?
AREDOS: Die Antworten, welche durch unsere Gruppe an euch weitergeleitet werden, sind niemals die Meinung eines Einzelnen, sondern das Ergebnis vieler Erfahrungen und Belehrungen aus höherer Ebene. Es kann allerdings auch einmal ein Irrtum vorkommen. Aber das ist nur ganz selten der Fall. Wir sind immer bemüht, solche Irrtümer zu berichtigen, wenn nicht sehr starke Vorurteile eurerseits dagegen stehen. Sofern ihr jedoch aufgeschlossen bleibt wie bisher, wird auch jeder Irrtum eine entsprechende Berichtigung finden.
Frage: Warum gibt, es so viele Meinungsverschiedenheiten. Auch die jenseitigen machen verschiedene Angaben?
AREDOS: Es gibt Menschen, die gegen die Reinkarnation eine Antipathie haben. Auch Geistliche sind aufgrund des Kirchen-Dogmas dagegen. Wenn sie zu uns kommen, so bleibt diese Antipathie noch lange bestehen. In niederen Sphären werden auch Irrtümer verbreitet. Erst in höheren Sphären dringt die Wahrheit durch. Wenn ein jenseitiger die Reinkarnation ablehnt, so ist er entweder ein unbelehrbarer Priester, oder eine noch nicht höher entwickelte Seele.
Frage: Warum kommen aus dem Jenseits so unterschiedliche Meinungen über eine Reinkarnation? (Wiederverkörperung.)
ARGUN: Es darf nicht vergessen werden, dass dabei eigene Wünsche eine sehr große Rolle spielen. Die häufigsten Inkarnationen ergeben sich durch den eigenen Wunsch. Viele Seelen sehen darin die beste Möglichkeit, ihre individuelle Gedankenfrequenz ändern zu können, um so ihre belastenden Erinnerungen aus einem falsch gelebten Erdendasein loszuwerden, andere wieder fürchten sich davor. Es gibt dogmatische Kirchenseelen, die auf Grund ihrer irdischen Ansichten eine Reinkarnation für unmöglich halten und obendrein noch sehr unwissend sind.
Frage: Bei dar Befragung des Geistigen Reiches hinsichtlich der Reinkarnation hat man sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Worin liegt dieser Unterschied in den Angaben?
ELIAS: Ihr wisst doch sehr gut, wie schwer es ist, über unkontrollierte, bzw. über Alleinmedien eine zuverlässige Antwort aus dem geistigen reich zu bekommen. Eigene Ansichten der Medien und viele andere Faktoren spielen dabei eine große Rolle. Deshalb ziehen wir langjährig erprobte Zirkelmedien vor. Eine Weiterentwicklung der Menschheit ohne Reinkarnation wäre unmöglich. Der ungeheure Aufbau des Universums mit seinen vielen Planeten und Juwelen am Firmament würde eine sinnlose Verschwendung darstellen, wenn es keine Reinkarnation des Menschen gäbe.
Frage: Bei allen Forschern auf dem Gebiet der Reinkarnation stößt man leider immer wieder auf Widersprüche. Warum ist dieser Sektor nicht aufzuklären?
ELIAS: Die Reinkarnation stellt einen karmisch bedingten Läuterungsprozess dar, der jedoch auch eine gnadenvolle Seite hat. Dies Gnade besteht in dem vergessen, was der Mensch an Fehlern begangen hat. Es gibt überzeugende Literatur, die über die Wiederkehr berichtet. Darunter gibt es beweise, die nicht abzuleugnen sind. Außerdem gibt es Menschen, die ein gewisses Interesse für eine gewisse Zeitepoche haben, sowie eine besondere Vorliebe für gewisse Kostüme oder für eine bestimmte Landschaft. Das alles deutet auf Fragmente einer Rückerinnerung hin.
Frage: Wir möchten jetzt gern nochmals auf die Reinkarnation zu sprechen kommen. Das Wissen darum halten wir für sehr wichtig. Warum kommt es von dass aus dem Jenseits Botschaften kommen, die besagen, dass die jenseitigen keine Kenntnis über die Möglichkeit einer Reinkarnation haben, während andere Spirits das Gegenteil behaupten?
AREDOS. Auf der Erde, im physikalischen, physischen Leben kommt es doch vor, dass es Wissenschaftler von gutem Ruf gibt, welche behaupten, dass die Atomforschung nur Schaden anrichtet, während andere bedeutende Forscher genau das Gegenteil behaupten. So wie der Mensch auf Erden ist, so verhält er sich in seinen Ansichten auch noch lange im Jenseits. Wenn also einige Seelen aus unserem Reich behaupten, dass es keine Reinkarnation gibt, so sind diese Seelen noch nicht lange bei uns. Es ist ihnen noch nicht möglich, gewesen, Einblick in das Göttliche Geschehen zu gewinnen. Ihre Sphäre, in der sie leben, hat mit der Reinkarnation nichts zu tun. Aber höher entwickelte Seelen in erkenntnisreicheren Sphären haben einen besseren Überblick und Einblick in dieses entscheidende Geschehen. Es gibt da so viele verschiedene Gesetzmäßigkeiten, vor denen unentwickelte Seelen zurückschrecken. Sie weichen der zwingenden Wahrheit genauso aus, wie ein Priester der nichts mit dem Bösen zu tun haben will. Es kommt nicht darauf an, was aus unseren Sphären berichtet wird, sondern der Wert liegt darin, wer der Berichterstatter ist. Aus diesem Grunde haben wir uns zu Lehr-Gemeinschaften zusammengeschlossen, um jeden Irrtum zu vermeiden. Aber es gibt leider sehr viele irdische Medien, die nur auf jenseitige Einzelgänger angewiesen sind, von diesen können sie auch nicht immer die Wahrheit erwarten. Irrtum muss nicht immer eine Lüge sein. Die Absicht ist oft gut – der Erfolg nicht.
Frage: Wie können solche Irrtümer vermieden werden?
AREDOS: Indem ein Medium, sobald es wirklich ein passives Werkzeug ist, jede Alleinarbeit auf diesem Gebiet unterlässt. Es muss sich einer Zirkel-Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Es darf nicht organisieren oder leiten, sondern hat nur dem Zirkel zu dienen. Nur so kann eine dies- und jenseitige Gemeinschaft gebildet werden. Auf diese Weise wird der Zirkel beaufsichtigt und jede Durchgabe von Botschaften kontrolliert, bevor sie an die Erdenmenschheit weitergegeben wird. Selbstständig handelnde Seelen, die sich eines Einzelmediums bedienen, sind in unseren Augen Außenseiter, d.h. wilde Botschafter!
Frage: Lieber ARGUN, Wie ist es möglich, dass hervorragende Autoren und Medien, wie z.B. Robert James Lees behaupten, dass es keine Reinkarnation auf dieser Erde gibt?
ARGUN: Es handelt sich dabei leider um Irrtümer.Der Grund hierfür liegt in einem Fanatismus der die Objektivität trübt. Auch sind es die Einzelmedien (ohne Kreis) die derartige Fehler aufweisen. Nur in einem langjährig aufgebauten Wirkungskreis ist der Schutz so ausreichend, dass derartige Irrtümer vermieden werden. Einzelgänger unter den Medien sind allzu oft nach oben und unten in gleicher Weise angeschlossen. Dazu kommt noch, dass die nichtautorisierten Seelen unter hochtrabenden Namen auftreten und nicht davor zurückschrecken, sich als CHRISTUS, ENGEL oder LICHTBOTEN auszugeben, damit sie Gehör finden. Viele Seelen auf unserer Seite haben überhaupt keinen Einblick in das Mysterium der Reinkarnation.
Frage: Handelt es sich dabei um einen Fanatismus des Mediums oder sind es auch fanatische Jenseitige?
ARGUN: Fanatismus gibt es auf beiden Seiten. Aber fanatisch eingestellte Medien, die allein tätig sind, besitzen wenig Objektivität und bringen ihre Sachen so, wie sie dieselben empfangen haben. Sie wagen einfach nicht, daran zu zweifeln. Sie notieren alles und haben keine Möglichkeit der Klärung, weil sie sich gegen jede Korrektur sperren.
Frage: Hinsichtlich der Wiedergeburtslehre bestehen viele Unstimmigkeiten. Wird die menschliche Seele auf Erden mehrmals inkarniert?
ARGUN: Die Erde ist ein Läuterungsplanet, das heißt, er dient der Seele zur Höherentwicklung und besonders zur Erfahrungssammlung. Es ist wohl selbstverständlich, dass ein Mensch in einem Leben nicht voll ausreift. Er muss sehr oft zur Erde zurückkehren, besonders, wenn er nicht willens ist, etwas an sich selbst zu unternehmen, um weiter zu Erkenntnissen und Erfahrungen zu kommen. Auf alle Fälle wird der Wunsch zu einer Reinkarnation respektiert. Aber es gibt auch Fälle, wo sich Seelen gegen eine Wiedergeburt sträuben. Das nützt ihnen nicht viel, denn die Reinkarnation ist ein Göttliches Gesetz. Die Erde ist also so etwas, wie eine Schulkasse. Wer sitzen bleibt, muss die Klasse noch einmal durchmachen.
Frage: Ist ein Mensch auf Erden mit den Anlagen und Fehlern aus seinen früheren Erdenleben versehen oder sind diese bei der Reinkarnation erloschen, so wie das Erinnerungsgedächtnis erlischt?
ARGUN: Die Reinkarnation hat selbstverständlich den Zweck, den Menschen weiter zu fördern. Es sollen die Fehler erkannt und ausgebügelt werden. Aber auch die guten Anlagen sollen sich noch mehr herausbilden. Der Mensch hat also einen ganzen Teil seiner Anlagen und Fehler aus früheren Leben mitbekommen. Aber auch neue Erbanlagen treten hinzu. Bei einer Reinkarnation kann die Seele den Ort der Geburt zu einem gewissen Teil mitbestimmen. Die Seele wird beraten. Die Entscheidung trifft sie selbst, wenn es sich nicht um ganz besondere Fälle handelt. Ich spreche immer vom Durchschnitt. Der kommt ja für die meisten in Frage. In unserem Reich erlöschen viele materiellen Anlagen. Unterschätzt aber nicht die Gegenwart eines Schutzpatrons, der mit zur Reinkarnation gehört. Von diesem war überhaupt noch nie die Rede, wenn es sich um eine Reinkarnationsfrage handelte.
Frage: Hinsichtlich der Reinkarnationslehre bestehen große Unstimmigkeiten. Wird die Seele auf dieser Erde mehrmals reinkarniert?
ARGUN: Ja, in vielen Fällen ist das der Fall. Vor allem wird der eigene Wunsch respektiert. Aber auch viele Selbstmörder erfahren diese Reinkarnation als Gnade – sie müssen ihre eigene Unterbrechung fortsetzen. Das geschieht möglichst am gleichen Ort, wo sie ihr Leben selbst beendeten. Die Erde ist gewissermaßen eine Schulklasse in der Entwicklungsschule des Göttlichen Universums. Wer in dieser Klasse ”Erde” sitzen bleibt, der muss sie noch einmal oder mehrmals durchlaufen, bis der Bildungsgrad erreicht ist, auf den es bei der betreffenden Seele ankommt.
Frage: Trifft das für alle Seelen zu?
ARGUN: Der Mensch hat als GEIST schon unvorstellbare Entwicklungsstufen hinter sich. Seine Seele setzt sich nach und nach aus mehreren Geistigen Körpern zusammen, die wichtige, aber verschieden Funktionen ausüben. Erdenbürger mit Forscherdrang haben versucht, diese Körper zu bezeichnen. Sie heißen demnach ”Geistkern”, ”Geistkörper”, ”Seelenkörper” und ”Perisprit”. Diese Körper machten in verschiedenen Stufen auf verschiedenen Welten eine Entwicklung durch, bis sich diese Körper zu einer reibungslosen Gesamtheit entwickelten. Die Reinkarnation fügt dieser Geistigen Gesamtheit ein fleischliches Parallelstück hinzu, das nur einen einzigen Körper bildet, der zeitlich materiell benutzt wird. Demnach hat jeder von euch in vielen Welten gelebt und viele Körper entwickelt, aber nur bei jeder Reinkarnation einen materiellen Körper zur Verfügung. Demgegenüber besitzt der physische Körper mehrere Geistkörper, die als ein zusammengesetztes Ganzes die sogenannte Seele ausmachen.
Frage: Wie oft muss eine menschliche Seele inkarniert werden, um eine geistige Reife zu bekommen? Welche Rolle spielen dabei Hautfarbe und Religion?
ELIAS: Die eine Seele braucht hierfür unendlich viel Zeit und die andere wieder sehr wenig. Doch der Durchschnitt liegt auf diesem Planeten bei 60 Inkarnationen. Doch ihr habt sicherlich eine andere Vorstellung von einer GEISTIGEN REIFE.
Frage: Ist unser Fortschritt, unsere Entwicklung von der Reinkarnation abhängig?
ELIAS: Ja, unbedingt. Große Erfinder erinnern sich, ohne an ein Vorleben zu denken, oft an Erfindungen, die bereits auf anderen Planeten gemacht wurden. Eure Rüstungs-Industrie und viele negative Erscheinungen hängen zum Teil mit unbewusster Rückerinnerung zusammen. Aber auch positive Erfindungen können ihren Ursprung im Leben vergangener Epochen haben, die sich auf anderen Sternen, längst abgespielt haben. Es kann aber auch vorkommen, dass man etliches davon in Träumen erfährt. Der Mensch auf dieser Erde weiß leider zu wenig von seiner wirklichen Existenz.
Frage: Wir haben darüber nachgedacht, ob es vielleicht möglich ist, dass Menschen bzw. Seelen aus den Jenseits mit einer ganz bestimmten Mission zur Erde geschickt werden, um durch die Reinkarnation diese Aufgabe zu erfüllen. Ist das so?
AREDOS: Ja, Es kommt vor. Solche Missionen werden sehr langfristig vorausgeplant. Meistens wird eine solche Aufgabe freiwillig übernommen. Später, wenn der Mensch inkarniert und herangewachsen ist, weiß er nichts von seiner Mission, aber ein sehr starkes Gefühl schreibt ihm vor, was er zu tun hat. So war es zum Beispiel auch bei dem großen Propheten CHRISTUS. Er erkannte nach und nach immer, was er zu tun hatte. Als er jedoch Kontakt mit der Geistigen Welt hatte, sagte man ihm, dass er berufen sei, die Wahrheit zu lehren.Es ist unterschiedlich, ob die Aufgabe einen kleinen Kreis oder eine große Masse erfahren soll. Auf eurer Erde leben einige Menschen, die einen derartigen Auftrag auszuführen haben. Doch, wenn sie ihren Mitmenschen sagen würden, dass sie diese Aufgabe im Geistigen Reich bekommen haben, würde man sie für verrückt erklären und einsperren.

Ihr dürft aber nicht vergessen, dass der Widersacher der Göttlichen Schöpfung auch seine Instrumente auf die Erde schickt. Auch diese Menschen stehen unter einem gewissen Zwang etwas zu tun, was der Schöpfung schadet.