Frage: CHRISTUS erwähnte einen „Zweiten Tod „, vor dem man sich zu fürchten habe. ASHTAR S HERAN hat das auch erwähnt. Was kannst du uns darüber sagen?
ELIAS: Gestorben heißt soviel wie abgeschieden. Wenn etwas voneinander getrennt wird, so sind es meistens zwei Teile. In diesem Fall handelt es sich um Körper und Seele. Es bedeutet, dass die Seele aus der fleischlichen Gefangenschaft befreit wird.
AREDOS: Der zweite Tod findet im Geistigen Reich statt. Es ist ein geistiges Siechtum bis zum bitteren Ende, dann erfolgt eine Reinkarnation auf tiefster Stufe. Menschen, die schon auf Erden allen Lastern zugetan waren und sich in keiner Weise höher entwickelt haben, versumpfen im Jenseits immer weiter, bis sie den zweiten Tod erleiden müssen.
Frage: In der Bibel steht etwas von einem zweiten Tod. Kannst du uns darüber etwas sagen?
ELIAS: Es gibt einen zweiten Tod, aber auch einen dritten und vierten und mehr. Der Tod ist ja nur ein Hinüberwechseln von einer Daseinsform in eine andere, vom stofflichen zum geistigen Leben, das, was ihr als Ableben bezeichnet oder das Hinüberwechseln vom geistigen Leben ins stoffliche. Also eine Reinkarnation. Ihr müsst wissen, dass Zeit im Jenseits belanglos ist.
Frage: Die Bibel sagt allerdings, dass CHRISTUS vor dem zweiten Tod gewarnt hat. Was sagst du dazu?
ELIAS: Der Tod, den CHRISTUS gemeint hat, ist der geistige Tod, d.h. die Verkümmerung des Glaubens und dann die geistige Umnachtung. Er meinte nicht das Hinüberwechseln von einer Daseinsform in die andere. Ein geistiger Tod kann z. B. auch das Auslöschen der Persönlichkeit sein, die absolute Hörigkeit dem Widersacher gegenüber. Diesen zweiten Tod erleben viele Menschen täglich.

Folgendes Beispiel: Eine junge Amerikanerin, die Millionärin war, die stets gut erzogen und behütet wurde, die an GOTT glaubte und positiv dachte, ging als Samariterin zu den Kranken und Armen, um ihnen zu helfen. Diese Frau kam mit einem Kommunisten zusammen, der sie umprogrammierte, so dass sie GOTT verleugnete und sich völlig änderte. Sie beteiligte sich an Störaktionen und beging Gewalttätigkeiten. Sie war gegen GOTT und gegen die Gesellschaft. Diese Frau erlitt den zweiten Tod, von dem CHRISTUS sprach und warnte. Diese Frau wurde in einem Feuergefecht erschossen und landete mit ihrer Seele in der tiefsten Sphäre. Aber auch dieser zweite Tod kann rückgängig gemacht werden, wenn nur ein Funke von Einsicht besteht.

Frage: Behält der Mensch nach seinem Ableben noch seine individuelle Persönlichkeit?
Antwort: Wenn dein Körper zur Erde zurückgeht, wird dein Geist weiterleben. Dem natürlichen Prozess folgend, wird sich der Körper mit Erde vermischen und das bedeutet sein Ende, so weit es ihn betrifft. Er hat seinen Zweck erfüllt. Die Identität, die mit diesem Körper verbunden war, verschwand; sie war nur ein Aspekt eines größeren Bewusstseins. Der Körper, der seine Aufgabe erfüllt hat, wird nicht länger benötigt und der in ihm wohnende Geist wendet sich seiner nächsten Erfahrungsstufe zu. Aber du darfst das Opfer, das der Körper brachte, nicht geringschätzig betrachten. Der Körper ist noch längst nicht die Persönlichkeit.
Frage: Leider glauben die meisten Menschen, dass mit dem Tode auch das Bewusstsein erlischt. Was kannst du uns noch dazu sagen?
ELIAS: Es wäre ja sehr traurig, wenn alles Erlebte und Angesammelte auf einmal ausgelöscht wäre. So naiv ist die Natur, also GOTT nicht. Im Gegenteil, das Bewusstsein wird durch den Tod erweitert!
Frage: Wenn der Erdenmensch das Geistige Reich betritt, ändert sich dann das Aussehen?
ELIAS: Das trifft hauptsächlich bei älteren Menschen zu. Das Aussehen wird auf etwa dreißig Jahre zurückversetzt. Es ist eine Verjüngung, mit der man erst nach und nach vertraut wird.
Frage: Wir haben einmal von einem Jenseitigen erfahren, dass er im Laufe der Zeit immer jünger geworden ist. Ist dieser „Rücklauf“ ein Gesetz und geht er bis zum Kleinkind oder Baby zurück?
ELIAS: Es stimmt, dass ein Abgeschiedener mit der Zeit immer jünger wird. Aber es gibt dann einen Stop, der etwa in der Mitte liegt. Dieser Stop würde bei euch einem Alter von 30 bis 40 Jahren entsprechen. Man kann also sagen, dass wir Jenseitigen im besten “ Mannesalter “ sind und noch lange so bleiben. Ein Greis bleibt bei uns kein Greis, er wird aber mit den Jahren kein Kleinkind im Jenseits.
Frage: Das Aussehen eines Abgeschiedenen soll sich unter Umständen schnell ändern. Wie soll es da einst ein freudiges Wiedersehen ohne Wiedererkennen geben?
AREDOS: Es stimmt, dass sich der Heimgegangene ändert. Er wird zunehmend jünger. Aber der Geist hat die Möglichkeit, seine Gestalt zu beherrschen, er kann sich willkürlich verändern. Wenn er also von einem Liebenden erkannt werden will, so nimmt er selbstverständlich das Aussehen an, dass er erkannt wird. Liebende kommen aufgrund eines Naturgesetzes zusammen, es ist wie ein Magnet.
Frage: Behält der Mensch nach seinem Ableben die gleiche Gestalt, wenn er ins Geistige Leben tritt?
ARGUN: Nicht immer. Der Mensch in seinem Astral-Zustand verändert sich je nach seinem weiteren geistigen Auf- oder Abstieg. Er wird entweder schöner oder das Gegenteil. Es liegt am Astral- Menschen selbst. Niedere Jenseitige sind hässlich!
Frage: Wenn ein Mensch hier auf Erden aus dem Leben tritt, verändert sich dann sein Bewusstsein in irgendeiner Weise?
AREDOS: Nein. Das Bewusstsein und die Erinnerungen bleiben so, wie sie sind. Anfänglich macht sich nur eine Art Schlaftrunkenheit bemerkbar. Doch die Sinnesorgane arbeiten unterschiedlich. Menschen mit geringer geistiger Entwicklung haben große Schwierigkeiten mit dem Hören und Sehen. Diese Mängel geben sich oft erst nach Jahren der weiteren Entwicklung. Ganz anders ist das bei Menschen, die uns geistig näher stehen. Sie verfügen bald über ihre volle Sinnestätigkeit. Diese wird sogar bald weit übertroffen. Ein voll ausgebildeter Geist hat große Wahrnehmungsmöglichkeiten.
Frage: Lieber ARGUN, bitte erzähle uns noch mehr über das, was uns Menschen nach seinem Tode erwarten kann.
ARGUN: Ihr möchtet gerne wissen, was die Atomwissenschaftler, die gottlosen Forscher und Politiker für eine Strafe erwartet. Nun, sie kommen alle in eine Sphäre für Seelen, welche eine Sphäre für menschliche Grausamkeit ist. Es ist sehr schwer, diese Sphäre zu beschreiben, weil einfach die passenden Worte fehlen. Wenn mancher eurer Wissenschaftler, Techniker oder Kriegsschürer eine Ahnung davon hätte, was ihn nach seinem irdischen Tod wirklich erwartet, so würde er keinen Finger mehr für solche Menschheitsvernichtungen und Menschheitsverführungen krumm machen. Was diese Seelen erwartet, ist noch viel schlimmer als man ahnt. Diese Menschen, die sich so versündigen, gehen in die Dunkelheit. Nun möchtet ihr gerne wissen, was diese Bezeichnung „Dunkelheit in unserer Daseinsform bedeutet.

Es gibt Geistige Sphären, die stufenförmig aus den Lichtregionen in die Tiefe, in die Finsternis führen. So gibt es trübe und halbtrübe Sphären und solche, die absolut dunkel sind.

Nehmen wir einmal an, dass ein schlechter Mensch stirbt, ein Mensch, der Freude an der seelischen Grausamkeit hatte oder jemand, der seinen Eltern seelisch gequält oder ihre Liebe missbraucht oder ausgenutzt hat, oder ein vorsätzlicher Mörder aus Eigennutz und ähnliche Sünder.

Wenn ein solcher Mensch seinen irdischen Körper verlässt, so verfällt er zunächst in einen kurzen Schlaf, in dem er kein Bewusstsein hat. Doch plötzlich wacht er auf und erkennt, dass er noch am Leben und bei vollem Bewusstsein ist. Nun macht er sich Gedanken darüber und versucht mit seinem Körper aufzustehen. Er stellt jedoch fest, dass er keinen solchen Körper mehr hat – und das ihn eine tiefe, entsetzliche Dunkelheit umgibt. Mit einem Wort: Total blind. Zu dieser Blindheit kommt noch dazu, dass er auch nichts mehr hören kann, außer seinen eigenen Gedanken. Nun tastet sich diese Seele vorwärts. Dabei hat sie keinen festen Boden unter den Füßen, auch die Hände greifen in leere Finsternis. Eine solche Seele hat das Gefühl, dass das ganze Universum für sie nur eine einzige Finsternis ist, in der sie völlig allein und von GOTT verlassen ist. Doch die eigenen Gedanken werden immer lauter und lauter, sie schwingen sich in der Unendlichkeit auf, so dass sie zu einer unerträglichen Lautstärke anwachsen – und wenn diese Seele glaubt, dass diese eigenen Gedanken ihren Höhepunkt erreicht haben, so ist das noch lange nicht der Fall. Solche Gedanken dröhnen mit unvorstellbarer Gewalt im Universum und rufen der Seele ständig alle Missetaten zu, ohne das ein Ende abzusehen ist. Ihr wißt sehr gut, dass der Mensch in der Dunkelheit seine Gedanken recht gut hört, aber diese Seele erlebt eine entsetzliche Angst, ein nicht zu beschreibendes Grauen vor diesem anhaltenden Zustand, der einfach ausweglos erscheint.

Frage: Wenn eine Person stirbt, welche Ähnlichkeit nimmt sie dann an? Kann ein Vorausgegangener sich evtl. soweit entwickelt haben, dass er von einem Nachfolgenden nicht mehr erkannt wird?
SILBER-BIRKE: Du veränderst deine Identität nicht, auch nicht deine Individualität, ebenso bleibt dein Bewusstsein dasselbe. Du wächst geistig, bleibst aber dasselbe Individuum, das du zuvor gewesen bist. Deine Erkenntnis wird größer, und deine Gaben werden stärker. Du bleibst so erkennbar, wie du auf Erden warst, mit der Ausnahme, das deine Fehler und Mängel verschwinden. Deine Form ändert sich nicht, denn das Spirituale braucht noch immer eine Art der Manifestation, einen Körper, ein Gefäß, ein Instrument, durch das sich der Geist selbst kontrollieren kann. Dieser feinere, zartere Körper bestand schon, während du auf der Erde weiltest.

Die Frage der Wiedererkennung, soweit sie Erwachsene betrifft, ist nicht schwierig, während aber ein Problem entsteht, wenn es sich um Kinder handelt; denn diese erlangen eine gewisse Reife, ehe die Wiedervereinigung stattfindet.

Die zweite Hälfte der Frage hängt nur von einem einzigen Faktor ab, nämlich von der Liebe. Wenn die Wesen Liebe verbindet, ganz gleich wie ihr Verwandtschaftsgrad auf der Erde war, so bleibt diese Liebe bestehen; denn der Tod hat keine Macht, dieselbe zu berühren. Wo immer diese Liebe vorhanden ist, hat der, der den physikalischen Gesichtskreis verließ, kein Verlangen, sich von denen zu lösen, auf die sich seine Liebe konzentriert. Wo aber keine Liebe ist, werden Bindungen gelöst.

Frage: Haben Verstorbene eine Erinnerung an ihr Erdendasein?
ARGUN: Selbstverständlich, sogar sehr gut, oft besser als im Erdenleben. Alle Erinnerungen haben einen kosmischen Charakter, sie bleiben daher unendlich erhalten. Alles wird aufgehoben und nichts vergessen. Auf diese Weise kann jeder Mensch mit allen Taten und Gedanken jederzeit konfrontiert werden. Wir sind immer gerne bereit, euch zu belehren, auch wenn es sich um Fragen betreffs des Geistigen Reiches handelt. Es macht uns Freude, denn wir möchten euch das Licht der anderen Welt bringen, nicht den Tod, sondern das Leben, nicht die Angst, sondern die Zuversicht und die Liebe und das Vertrauen, und deshalb sind wir immer und immer bemüht, euch zu helfen und euch Verständnis entgegen zu bringen. Ihr sollt nicht glauben, ihr seid mit eurem Schicksal verlassen und völlig allein. Aber ein wenig Fügung ist natürlich auch dabei.