Frage: Gibt es für die Reinkarnation ganz be­stimmte Regeln?
ELIAS: Im Prinzip werden die Menschen auf je­nen Planeten wiedergeb­oren, an dessen Entwicklung sie in früheren Leben mit­geholfen haben. Nach dem Gesetz der Gerechtigkeit ist das auch richtig, denn sie sollen ja in den Besitz ihres eigenen Schaffens kommen. Wenn sie einen Fortschritt verbreitet haben, so sollen sie auch ihren Nutzen davon haben.
Frage. Die Skala der Entwicklungsstufen scheint demnach sehr groß zu sein, stimmt das?
ELIAS: Ja, sie geht ins Unermessliche. Dennoch kann ein Mensch viele Stufen sparen, wenn er richtig lebt. Ich darf euch sa­gen, dass in den Sphären – ebenso wie auf der Erde – neue Gesetze entstehen, die der Entwicklung angepasst sind, denn auch das Jenseits macht stets eine Entwicklung durch. Es wächst mit dem Fortschritt. Auch im Jenseits entstehen immer wieder neue Sphären. Auch das Jenseits hat eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft.
Frage: Ist der Erdenmensch bei den vielen In­karnationen die er durchmacht, ausschließlich an die Erde hier gebunden, kehrt er immer wieder auf diesen Stern zurück?
ELIAS: Die Erde ist ein Läuterungeplanet. So lange der Mensch der Läuterung auf diesem Planeten bedarf, wird er auf die­se Erde zurückgeschickt. Hat der Mensch aber eine höhere Entwicklungs­stufe erreicht, so stehen ihm auch ande­re Planeten zur Verfügung. Auf dieser Erde nimmt der Mensch nur einen Bruchteil der Göttlichen Schöpfung wahr. Mit anderen Augen ge­sehen, gibt es unfassbare Schönheiten und Wunder zu schauen. Es gibt sehr viele Planeten, die fortschrittlicher als die Erde hier sind. Wer auf einem solchen Stern leben will, der muss es sich erst verdienen. Da das Leben ewig währt, ist es zeitweilig unerlässlich, dass die Erinnerung von Zeit zu Zeit verdrängt werden muss, damit Neues aufgenommen und frisch verar­beitet worden kann. Dieses ist jedoch ein vorübergehender Prozess und ein solches Vergessen macht überhaupt erst eine Reinkarnation möglich. Der Mensch weiß bei seiner Geburt intuitiv, wo er sich befindet. Er kennt diese Welt aus früheren Reinkarnationen und sie ist ihm daher intuitiv nicht unbekannt, weil er sie bereits erlebt hat, Träume enthal­ten, wenn auch nicht begriffen, Erinne­rungsfragmente aus den Vorleben.Der Denkprozess des Menschen ist kosmisch und nicht ohne Fehler. Der Mensch ist im Gegensatz zum Computer ein Planer. Die Maschine ar­beitet nur technisch, mechanisch bzw. elektro­nisch, sie ersetzt und ergänzt das Den­ken des Menschen gerade in den Punk­ten, wo leicht Fehler entstehen können.

Die Maschine ist für den Menschen ein enormes Hilfsmittel, aber trotz­dem liegt auch darin eine gewisse Gefahr, denn ein einziger Fehler in der Konstruktion oder in einer falschen Programmierung wird vom Com­puter nicht als Fehler er­kannt und unaufhörlich, immer wieder begangen. Doch der Mensch ist in die­ser Hinsicht überlegen, denn trotz seiner Fehlerhaftigkeit erkennt er, dass ein Fehler vorliegt. Er korrigiert und ist da­her der Maschine weit überlegen.

Der Mensch denkt voraus, doch die Ma­schine führt nur aus.

Frage: Wenn wir den heutigen Verstandesmen­schen verstehen wollen, so müssen wir annehmen, dass durch ein dauerndes geistiges Training ge­wisse Hirnzellen ei­ne dementsprechende Entwicklung auf­weisen. Ist das der Fall?
ARGUN: Ja. sie haben sich dem Atheismus angepasst und sind dementspre­chend entwic­kelt. Sie richten sich ebenfalls nach dem Gesetz der An­passung, die Assimilation.
Frage: Demnach übersteigen die Tatsachen der geistigen Existenz das Fassungsvermö­gen vieler Menschen. Gehört der Atheismus auch zu den Erbanlagen?
ARGUN: Ja, weil es sich um eine Unterentwick­lung geistiger Hirntätig­keit handelt. Schon bei den Kindern wird nicht der Verstand geübt und gepflegt, sondern hauptsächlich die Fantasie.Aus diesem Grunde ist bei den meisten Menschen die Fantasie mehr ausge­prägt, als der gesunde Menschenver­stand. Die angeblichen großen Denker arbeiten daher bei ihren Untersuchun­gen und Definitionen mehr mit der Fan­tasie und kommen daher zu fantasti­schen Erklärungen der Phänomene und weichen somit der Wahrheit aus. Daher werden auch die spirituellen Erlebnisse und Beweise zur Ausgeburt der Fantasie erklärt. Die Lüge, und die Fantasterei lernen bereits die Kinder.
Frage: Warum werden in China so viele Men­schen gezeugt und geboren? kommt es zu einem Übergewicht der gelben Rasse?
AREDOS: Die Erde hat mit ihrer Menschheit im großen Plane GOTTES gegenwärtig eine ganz besondere Aufgabe. Der hohe Geburtenüberschuss ist nicht wahllos. Frü­her lebten die Menschen länger, sie wurden mehrere Hundert Jahre alt, da­her erfolgte eine Reinkarnation nur langsam. Heute werden die Menschen viel schneller reinkarniert. Das zügellose Triebleben ermöglicht schnelle Reinkar­nationen. China ist ein Gebiet, das für Reinkarnationen für Seelen beansprucht wird, die vom Katastrophen-Planeten stammen. Ich meine den Planeten, der durch menschliches Versagen innerhalb dieses Sonnensystems explodierte.
Frage: Warum werden diese Seelen gerade in China reinkarniert?
AREDOS: Die Seelen sind mit einer großen Schuld beladen und warten eine sehr lange Zeit aus diese Gnade, ihr Karma abzutragen. Sie werden trotz ihrer Intelligenz von der Technik ferngehalten, besonders von der Technik und Wissenschaft, die ihnen zum Verhängnis wurde.
Frage: Seit Jahrtausenden verlief die Weltbe­völkerungs-Kurve ziemlich gleichmäßig. Erst in den letzten Jahrhunderten steigt sie ungeheuer schnell an. Wie ist das möglich – und wird das Geistige Reich nicht dadurch überfordert?
ELIAS: Ich sagte schon einmal, dass auf dieser Erde viele Seelen inkarniert werden, die von einem zerborstenen Planeten dieses Sonnensystems stammen. Besonders in China sind viele dieser Seelen wiederge­boren worden. Deshalb darf man dieses Volk nicht unterschätzen, denn diese Menschen haben unbewusste Rückerin­nerungen an bedeutende technische Er­rungenschaften, die teils negativer Art sind. Diese technischen Erfahrungen ei­nes früheren Lebens, obgleich bei einer Neiunkarnation in Vergessenheit gera­ten, wirken doch fragment-inspirativ weiter. Es ist höchste Zeit, diese Gefahr von dieser Warte aus zu erkennen. Was wissen die großen Politiker vom Spiri­tualismus oder von der Existenz eines Geistigen Reiches? Unsere Warnung bleibt meistens ungehört. Wer uns nicht glaubt, muss durch Schaden geläutert werden.
Frage: Wir haben das Thema der Reinkarnatio­nen wiederholt gestreift dabei hat sich die Frage herausgestellt, warum gerade in unserem heutigen Stadium der Welt­situation die Geburten so enorm anstei­gen und warum dabei der Sex so im Vordergrund steht. Hat das etwas mit Seelen zu tun, die gewissermaßen auf einer ”Warteliste” der Reinkarnation ste­hen ?
ELIAS: Es besteht eine Wechselbeziehung zwi­schen Seelen, die nach einer Inkarnation drängen und dem triebhaften Verhalten der Erden­bürger. Selbstverständlich wollen sehr viele Seelen auf einem Pla­neten inkarniert werden, der, abgesehen vom verbrecherischen Trei­ben gewisser Machthaber, doch ein sehr lebenswerter Planet ist. Der Zivilisationsstand, wie er jetzt auf Erden ist, bewegt viele Seelen dazu, an diesem Entwicklungsstand der Erde teilzunehmen, denn viele kommen von dem zerstörten Nachbarplaneten. Ich kann euch jetzt schon (1955) sagen, dass einmal eine Zeit kommen wird, wo die Erdenmenschheit auf diesem Plane­ten nicht mehr leben kann. Die Erden­menschen werden dann hauptsächlich auf der Venus reinkarniert werden. Wahrscheinlich jedoch in einer anderen fleisch­lichen Kondition. Damit kann jede Seele rechnen, denn die Venus ist ein junger Planet, der eine Zukunft hat. Auf ihm werden daher die meisten Inkarna­tionen von heutigen Erdenbürgern statt­finden.
Frage: Wir erwähnten, dass bei der heutigen Generation, der Sex im Vordergrund steht. Du erwähnst, dass das triebhafte Verhalten eine Rolle spielt. Hat dieses triebhafte Verhalten eine besondere Ur­sache?
ELIAS: Es begünstigt selbstverständlich die In­karnationen, denn nach einem Göttli­chen Gesetz muss Beseelung stattfinden. Sexuell labile Menschen können durch jenseitige Seelen stark beeinflusst wer­den, damit diese zu einer Reinkarnation kommen! Es gibt näm­lich genug davon, die das Jenseitsleben aus selbstver­schuldeten Gründen nicht gerade schön finden. Doch die enorme Steigerung ist hauptsächlich in der Unzufriedenheit der Menschen zu suchen. Die heutige Erdenmenschheit ist so anspruchsvoll und daher un­zufrieden, wie es auf Erden noch nie der Fall gewesen ist. Diese Un­zufriedenheit wird durch die Presse, durch das Fernsehen und den Film weitgehend unterstützt. Besonders ver­derblich ist die­ser Einfluss auf die Ju­gendlichen, denen die Unzufriedenheit schon in der Schule beigebracht wird. Darüber haben die Führer noch nicht nachgedacht.
Frage: Wie steht das Geistige Reich zur Frage der Geburtenreglung?
ELIAS: So, wie die Dinge augenblicklich liegen, befürworten wir diese Absicht. Es kommt aber sehr auf das ”WIE” an!
Frage: Kannst Du uns etwas über die Gesetze der Reinkarnation sagen?
ELIAS: Grundsätzlich geschieht die Reinkarna­tion rein automatisch. Ein Jenseitiger kann schon nach Stunden wiedergebo­ren werden, aber es kann auch sein, dass er erst nach mehreren hundert Jahren wieder inkarniert wird.
Frage: Worin besteht dieser Unterschied?
AREDOS: Wiedergeburt heißt: zurück auf den Läu­te­rungsplaneten ERDE. Wenn jemand schon nach Stunden oder sofort wieder einverleibt wird, so ist die Läuterung sehr wichtig und die Gelegenheit dazu sehr günstig. Im Jenseits hätte er kaum eine Chance, sich zu verbessern. Diese Wiedergeburt ist eine große Gnade, denn sie erspart ihm eine niedere Sphäre.Wenn eine Seele erst nach vielen, vielen Jahren reinkarniert wird, so war sie geeignet, im Jenseits einen Dienst an der Menschheit zu erfüllen, Es kann sich z.B. um den Dienst als Schutzpa­tron für einen irdischen Menschen han­deln. Auch das Jenseits hat viele Bil­dungsmöglichkeiten.
Frage: Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, den Erdenmenschen eine objektive Er­kenntnis zu vermitteln?
Antwort: Diese Möglichkeit gibt es nur über uns. Aber fast alle Menschen lassen die Er­kenntnisse, die so entscheidend für sie sind, nicht an sich heran. Jeder Mensch ist in der Lege, zu erkennen, wo sich das eine Lager befindet – und wo das an­dere ist. Folglich ist es nicht schwer, sich zu entscheiden. Das sieht man auch beim Sport. Wenn der Erdenmensch die Kos­mische Wahrheit kennen würde, würde er sich auf keinen Fall so wichtig neh­men. Diese Wahrheit birgt in sich alles. Diese Wahrheit enthält den Glauben an GOTT, an Seine Existenz und das Wei­terleben der menschlichen Seele nach dem Tode. Es dürfte für jeden Men­schen, der sich positiv verhält, ein Trost sein, zu erfahren, dass er nicht mehr auf diesem Planeten reinkarniert wird, son­dern wahrscheinlich auf einem anderen Planeten, dessen Menschheit eine Höhe­re Stufe erreicht hat.
Frage: Warum erhalten wir über die Reinkar­nation nur wenige Mitteilungen?
AREDOS: Die Reinkarnation ist ein unumstößli­ches Gesetz. Aber es gibt für die Rein­karnationen keine feststehenden Nor­men. Es gibt Fälle, wo es überhaupt nicht ersichtlich ist, dass eine Reinkar­nation erfolgt. Anderseits kann eine Reinkarnation unmittelbar nach einem Tode erfolgen. Aus diesem Grunde sind alle Mitteilungen darüber unzuverlässig. Selbst große Geister sehen in die­ser Hinsicht nicht ganz klar. Als festste­hen­des Gesetz kann ich nur sagen, be­trachte ich die großartige Möglichkeit, wenn zum Beispiel eine Seele im Jen­seits weiterentwicklungsfähig ist, so braucht sie sich nicht zu inkarnieren oder inkarniert zu werden. Doch wenn sie einen Stillstand erreicht hat, muss sie auf einem Planeten neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln.
ELIAS: Gute oder böse Taten lösen eine Reakti­on aus. Diese Reaktion lässt etwas mit der Seele geschehen. Wie ein über­schneller Blitz springt die Seele in den Körper eines werdenden Menschen über. Es ist ein kosmischer Vorgang, der mit Überlicht-­Geschwindigkeit erfolgt. Ein Überwechseln von ei­nem Pol zu einem anderen.Ebenso ähnlich ist der Vorgang beim Sterben ei­nes Menschen. Auch hier springt die Seele, je nach dem Maß ihrer guten oder bösen Handlungen, augen­blicklich in eine andere Dimension, in eine Sphäre, die für sie geeignet ist.
Frage: Habt Ihr auf diesen Vorgang einen Einfluss?
ELIAS: Ja, wir können manchmal eingreifen. Es ist uns möglich, diesen Vorgang nach unseren Entschei­dungen zu manipulie­ren. Wir können z.B. jenen Leib aussu­chen, den wir für eine Reinkarnations­möglich­keit vorbereiten. Wir können al­so bestimmen, wel­che Seele in einen vorausbestimmten Leib inkar­niert wer­den soll. Doch dann erfolgt die Inkarnation blitzartig.
Frage: Wir haben einmal erfahren, dass die zu inkarnierende Seele schon längere Zeit in der Nähe der Mutter ist. Stimmt das?
ELIAS: Ja, das ist richtig, aber der Zeitpunkt der Inkarnation ist der Seele unbekannt. Erst kurz vor der Geburt findet die Ver­zahnung mit dem neuen Körper statt; dabei verliert die Seele die Frequenz des vorhandenen Bewusstseins. Sie bekommt eine neue Frequenz, mit der sie arbeiten muss.
Frage: Gibt es im Geistigen Reich einen Ausschuss, der darüber befindet, wo und wie eine Reinkarnation stattfindet?
ELIAS: In der Hierarchie GOTTES gibt es selbst­verständlich auch hierarchische Geset­ze, nach denen Recht gesprochen wird.
Frage: Kommt es vor, dass eine jenseitige Seele mit einem speziell­en Auftrag zur Erde geschickt wird, dass heißt, aus diesem Grunde reinkarniert wird?
Antwort: Das ist unzweifelhaft, hängt aber ganz von der Aufgabe ab, die auszuführen ist. Es ist unterschiedlich, ob diese einen kleinen Kreis oder eine große Masse er­fassen soll. Auf eurer Erde leben einige Individuen, die einen solchen Auftrag auszu­führen haben. Ihr dürft aber nicht vergessen, dass auch das Böse seine In­strumente auf die Erde schickt. Diese Reinkarnationen sind eine große Gefahr für die ganze Menschheit und für den Planeten.
Frage: Muss ein Mann unbedingt wieder als Mann zur Welt kommen? Ebenso auch die Frau?
Antwort: Im allgemeinen bleibt das Geschlecht in der Reinkarnationsreihe erhalten. Aber es gibt Ausnahmen, die durch das das Karma bestimmt werden. Es kann z.B. vorkommen, dass ein Mann in seinem Erdenleben kein rechtes Ver­ständnis für eine Frau oder überhaupt für Frauen gehabt hat. Dieser Mensch kann aller­dings im nächsten Erdenleben als Frau zur Welt kommen.Das trifft auch für die Rassen zu. Ein Mensch, der eine Rasse verfolgt, kann durch das Karma in der nächsten Rein­karnation als ein Mensch innerhalb der diskriminierten Rasse zur Welt kommen.

Die Seele ist in ihrer Substanz unge­schlechtlich. Trotzdem wird sie mit allen Gefühlen aus­gestattet, die sie für das Erdenleben braucht.

Das Karma bestimmt die Art und den Zeitpunkt der Wiedergeburt.

Frage: Man befasst sich auch mit der Frage der Vorausbestimmung der Geschlechter. Was sagt das Geistige Reich zu diesen Forschungen?
AREDOS: Das Geistige Reich lehnt diese For­schungen ab. Sie erfolgen gegen den Plan GOTTES. Wenn der Erdenmensch darüber entscheiden kann, welches Ge­schlecht zur Inkarnation kommen soll, so stört das absolut die Reinkarnations-Absichten. Ob eine Seele als Mann oder als Weib zur Reinkarnation kommt, das soll nicht der Erdenmensch bestimmen, sondern nur jene geistigen Intelligenzen, welche die Entwicklung der Seele Über­wachen. Dann gibt es noch einen ande­rem sehr wichtigen Grund. Wenn sich eine Mutter oder z.B. ein Ehepaar einen Jungen wünscht und dieser Wunsch Überall im Vordergrund steht, so kann selbstverständlich das Po­tential der Ge­schlechter erheblich gestört werden. Die Menschheit käme aus dem Gleichge­wicht.
Frage: Viele Menschen legen großen Wert dar­auf, schon vor der Geb­urt eines Kindes zu erfahren, ob es sich um einen Jungen oder um ein Mädchen handelt. Auch in dieser Richtung werden Experimente und Forschungen betrieben. Ist das richtig?
AREDOS: Nein, durchaus nicht. Nehmt einmal an, dass eine Mutter, die ein Kind zur Welt bringen soll, durchaus einen Jun­gen haben will. Nun erfährt sie, etwa in der Mitte der Entwicklung, dass es kein Junge, sondern ein Mädchen wird. Diese Feststellung kann ka­tastrophale Folgen haben. Das werdende Kind wird nicht mehr mit der notwendigen Liebe und geistigen Verbundenheit ausgetra­gen. Es leidet unter dieser Einstellung.
Frage: Kannst Du uns sagen, ob es in Zukunft überhaupt einmal mögli­ch sein wird, eine solche Vorausbestimmung zu tref­fen?
ELIAS: Es sind Versuche im Gange, die beab­sichtigen, durch chemi­sche Beeinflus­sung männliche oder weibliche Samen­zellen abzutöten, damit nur das überle­bende Geschlecht zur Befruchtung kommen kann. Diese Versuche sind wohl interessant, aber sie sind keines­falls positiv zu bewerten. Es wäre besser, man lässt die Finger davon.
Frage: Erfolgen alle Reinkarnationen ge­setzlich?
ARGUN: Nicht in jedem Falle. Es gibt Reinkarna­tion von Seelen, die einer Strafe im Jenseits ausweichen wollen und sich in einen Körper kurz vor der Geburt hineindrängen. Um eine derartige uner­laubte Reinkarnation zu verhindern, kommt es dann manchmal zu Totgeburten.
Frage: Gibt es auf dieser Erde sehr viele unge­setzliche Reinkarnationen?
ARGUN: Ja, ich muss zugeben, sie sind sehr be­trächtlich. Daher gibt es auch so viele Störenfriede auf dieser Erde. Die schlechten Eigenschafte­n kommen nicht immer gleich in der Kindheit zum Aus­bruch. Das Böse nimmt Besitz, weil es Besitz ergreifen kann.
Frage: Von welchem Entwicklungsstadium des Embryos an kann sich die Seele um eine Wiedergeburt bemühen?
ARGUN: Vom ersten tage an. Jedoch verbindet sich die Seele mit dem Körper erst am Tage der Geburt.
Frage: Ist die Reinkarnation an des Geschlecht, Volk oder an eine Rasse gebunden. Kann ein Christ eventuell als Jude wie­dergeboren werden?
ARGUN: Es gibt weder einen Unterschied in der Rasse, noch in der Konfession. Ein Christ kann auch als Jude oder als ein Hindu wiedergeboren werden. Ein Wei­ßer kann als ein Neger zur Welt kom­men. Das Karma kann entscheidend sein. Rassenverfolgung und Konfessi­onskriege können bewirken, dass der Verfolger im nächsten leben zum Ver­folgten wird. Wenn der Mensch in das geistige Reich kommt, so kommt er nicht als Rasse oder Vertreter einer Konfessi­on. Nur die Seele bleibt übrig – und die ist entscheidend.
Frage: Lieber ARGUN, was geschieht mit kleinen Kindern, die schon so früh sterben müssen, sie sind doch noch nicht vorwärts gekommen. Wenn das Erdenleben eine Läuterung ist, so haben diese Kinder davon keinen Nutzen.
ARGUN: In der Aura ist die Seele erkennbar ob sie gut oder schlecht ist; das trifft auch bei kleinen Kindern zu. Kinder, welche frühzeitig sterben, gehen in die Sphäre der Kinderwelt, sie werden dort von er­fahrenen Seelen und Engeln betreut. Doch werden diese Kin­der sobald als möglich wieder reinkarniert, d.h. sobald sich ein passendes Elternpaar gefunden hat.
Frage: Handelt es sich immer um Reinkarna­tionen?
ARGUN: Nein, es gibt auch Neuschöpfungen von Seelen. Die Inkarnierung von Neuschöp­fungen ist auf dieser Erde sehr selten. Wer hier auf Erden lebt, hat meistens schon ein früheres Dasein gehabt. Die Geburt von Seelen im Jenseits findet fast auf die gleiche Art und Weise statt, wie im materiellen Leben. Diese Seelen­kinder, werden aus Liebe und Harmonie geboren. Das ist der große Unterschied, denn die meisten Erdenkinder werden nicht aus Liebe und Harmonie geboren, sondern aus einem Triebleben. Die mei­sten Erdenkinder sind ungewollt. Doch wer im Jenseits geboren wird, der ist gewollt.Harmonie heißt eigentlich gleiche Schwingungszahl.
Frage: Was wisst ihr über die eineiige Zwillinge?
ARGUN: Es handelt sich dabei um parallel-lau­fende Seelen, welche sich angezogen fühlen und durch GOTTES Bestimmung reinkarniert werden. Diese Seelen har­monieren im Diesseits und im Jenseits zu­einander. Die Harmonie ist oft so groß, dass sie telepathisch miteinander verbunden sind. Es kommt aber vor, dass sich bei der Geburt eine andere Seele in den Vordergrund drängt, um reinkarniert zu werden. Wenn das ge­schieht, so muss dieses Kind sterben, denn GOTT lässt sich nicht betrügen. Der Tod kleiner Kinder hängt oft mit sol­chen ungehorsamen Seelen zusammen. Wer sich zur Reinkarnation drängt, ohne die Erlaubnis zu haben, der wird aus dem Körper wieder herausgeholt und es geht ihm dann nicht gut. Wenn die El­tern dies mehr wüssten, dann würden sie nicht so entsetzlich trauern. Das trifft aber nur zu, wo es sich nicht um wirkli­che Krankheiten handelt, welche das Kind befallen haben.
Frage: Gibt es eine Reinkarnation auf dieser Erde nur einmal?
Antwort: Nein, die Erde ist einer der vielen Läute­rungsp1aneten im großen Universum GOTTES. Sie ist eine Stufe und wer über die­se Stufe nicht hinauskommt, der bleibt zunächst auf dieser Stufe stehen, kommt immer wieder in einen irdischen Körper, bis er durch Erfahrung, Karma und Selbsterkenntnis eine an­dere Stufe verdient hat.
Frage: Aber es sollen doch Geistlehrer behaup­ten, dass der Mensch nur einen Körper ausFleisch hat?
Antwort: Das ist nicht so gemeint. ES wurde von Menschen auf dieser Erde falsch ausge­legt, wie so vieles von Menschen ganz anders beurteilt wird, als wir es versu­chen, euch klar zu machen.
Frage: kann man das noch besser formulieren, damit es jeder versteht?
Antwort: Ja, man kann es, trotzdem es schon sehr klar durch den großen Lehrer Z0DIAC erläutert worden ist und immer wieder betont wird. Man muss nur sehr genau auf jedes Wort achten.
Frage: Wie aber kann man es noch deutlicher in Worte fassen?
Antwort: Jeder auf Erden lebende Mensch hat schon ein- oder mehrere Male auf ande­ren Planeten gelebt, bevor er auf dieser Erde reinkarniert wurde. Im Laufe seiner Entwicklung entwickelten sich bei jedem Menschen viele geistige Körper, die alle ganz bestimm­te Eigenschaften und Aufgaben haben. Diese geistigen Körper gehören alle zusammen. Doch bei einer Reinkarnation werden alle diese Geistkörper dem Fleischkörper beigegeben. Doch der Fleischkörper oder irdische Leib besteht nicht aus vielen Fleischkörpern, sondern er ist im Ge­gensatz zu den verschiede­nen Geistkör­pern nur eine Einheit. Fleischköper gibt es nicht nur auf dieser Erde, sondern auch auf verschiedenen anderen Plane­ten. Die SANTINER sind auch Menschen aus Fleisch und Blut.
Frage: Wann inkarniert der Geist eigentlich im Körper?
AREDOS: Die zur Reinkarnation bestimmte Seele hält sich während der Schwangerschaft in der Nähe der Mutter, bzw. in der Nähe des werdenden Kindes auf. Die eigentli­che Inkarnation erfolgt erst im Augen­blick der Geburt. Alle Bewegungen, wel­che vor der Inkarnation, also vor der Geburt vom Kinde ausgelöst werden, sind rein vegetativ ohne Inkarnation ei­nes Bewusstseins.
Frage: Hat ein neugeborenes Kind überhaupt sofort ein Bewusstsein?
AREDOS: Ja, in dem Augenblick, da es abgenabelt ist, hat es auch ein Bewusstsein. Das Kind hat dann noch Fragmente einer Erinnerung an das Geistige Dasein. Diese Erinnerungen verlieren sich dann nach und nach, wenn ein neues Erinnerungs-Bewusstsein in Kraft tritt. Bis zur Stunde der Geburt trägt die Mutter ein unbeseeltes Leben. Doch die Seele ist bereit.
Frage: Die Menschheit nimmt ständig zu. Kann es vorkommen, dass es an reinkarnati­onsfähigen Seelen fehlt?
ELIAS: Das halte ich für ausgeschlossen, denn es stehen zu viele der Warteliste. Aber die Qualität der Charaktere lässt zu wün­schen übrig. Das Niveau kann sich weiter vorschlechtern.
Frage: Es gibt einige Menschen, welche die Auffassung vertreten, dass jedes Kind, das geboren wird, in dem Augenblick, da es das licht der Welt erblickt, völlig auf ”Null” geschaltet ist. Ob er charakterlich gut, oder böse ist, sei absolut Sache der Erziehung und der Einflüsse der Um­welt. Was sagst Du dazu?
ELIAS: Man vergisst dabei, dass es auch geistige Einflüsse gibt. Diese Ansicht stammt von den Atheisten, die von einer Geisti­gen Welt nichts wissen wollen. Außer­dem ist jeder durch das Erbe vorbela­stet. Gegen ein menschliches Erbgut muss jeder Mensch ankämpfen. Wenn der Wille gut ist, so fällt ihm das leich­ter, aber die meisten wollen nicht. Der Wille ist jedoch kein Erbe, sondern eine freie Selbstentscheidung eines jeden Menschen. Das Leben der Vorfahren spielt dabei keine Rolle.
Frage: Ist eine erstmalig inkarnierte Seele durch den Schutzgeist leichter zu leiten, als eine schon öfter inkarnierte Seele?
ELIAS: Es liegt auf der Hand, dass eine zum ersten Mal inkarnierte Seele schwieriger zu lenken ist. Doch wann kommt es schon einmal vor, dass eine Seele zum ersten Mal inkarniert wird?
Frage: ist die Reinkarnation mit der Astrologie direkt verwoben, das heißt, steht sie damit in direktem Zusammenhang?
ARGUN: Ja, mein Freund, sie hängt damit zu­sammen. Jedes Sternzeichen ist anders, so dass der Mensch von diesem in sei­nem Tun und lassen mit beeinflusst wird. Für den einen ist es ein Lohn, für den anderen das Karma. Der HERR lässt die Seele in einem Zeichen reinkarnie­ren, wie es am besten zur Seele passt. Jedoch wird die Seele zuvor auf die Wie­dergeburt wieder vorbereitet. Die Seele wird sozusagen ”geschult” und bekommt vom Schutzgeist viele wertvolle Rat­schläge mit in das diesseitige Leben. Zwar kann sich die Seele, wenn sie rein­karniert ist, nicht daran erinnern, je­doch, wenn sie sich weiterentwickelt, so treten die Erinnerungen bewusst wieder hervor und man spricht von einem Genie oder von einem übersinnlichen Men­schen, man bewundert ihn, man beneidet ihn oder man hasst ihn, weil er gütig ist, ihr sagt, weil er mit einem überzeig­ten Blick zum Himmel emporblickt. Je­doch spürt er die Kraft und die Beeinflussung seines Schutzpatrons oder Helfers, den er zwar nicht sehen kann, der jedoch für ihn da ist. Doch der Mensch fragt sich, womit habe ich diese Unterstützung verdient? War ich einst­mals ein großer oder kleiner Sünder? Aus diesem Gefühl heraus sucht er ei­nen Weg. Er geht viele Wege, aber sie sind leider alle nicht die rechten. Er sucht so lange, bis er spürt, dass er den Weg der Wahrheit gefunden hat. An die­sem punkt angelangt, versucht er, zu enträtseln, warum er reinkarniert wurde. Was war der Anlass? War er einstmals eine Enttäuschung, dass er wieder auf die Welt geschickt wurde, um seine Sünden abzutragen?Meine Freunde, glaubt mir, es ist keine Strafe, wiedergeboren zu werden. Oh nein, das leben in Fleisch und Blut ist auch etwas Wunderbares und GOTT wird deswegen auch niemals das mate­rielle Dasein aussterben lassen. Es ist keine Strafe, wenn man kränkelt. Es liegt an jedem von euch selbst, wie er seinen Charakter überwindet, denn nur so wird er glücklich und zufrieden auf dieser Welt.

Es sind gar oft viele Gründe im Hinter­grund, welch eine Reinkarnation not­wendig machen. Wenn einer von euch glaubt, dass er auf Erden leidend ist, weil er keine positive Seele war, so irrt er sich. Die gründe sind oft von eigenartiger Bedeutung, die brauchen denjenigen nicht selbst betreffen, sondern seine Umgebung soll manchmal daraus lernen. Es gibt aber auch Fälle, wo der große negative seine Hand im Spiel hat. Deshalb sind diese leiden keine Strafe, jedenfalls keine von GOTT.

Frage: Wie findet eine Reinkarnation statt? Stirbt die Seele im Jenseits, um im Diesseits geboren zu werden?
ARGUN: Nein! Die Seele geht mit vollem Bewusstsein in den Körper. Aber in diesem Au­genblick verliert sie die Erinnerung. Die Erinnerung verbleibt allerdings im Kos­mos. Die Seele kann jedoch diese Erin­nerung nicht mehr anpeilen, sie muss warten, bis sie wieder im Geistigen Reich ist. Doch manchmal kommt es vor, dass sich ein Mensch an Fragmente der Erin­nerung erinnern kann. Die Erinnerung ist für die Fortentwicklung der Seele nicht gut, denn sie darf nicht behindert werden. Wenn die Kirchen nicht den Frevel begangen hätten, die Reinkarna­tions-Lehre aus der Religion herauszu­nehmen, wäre die Menschheit ein Stück weiter. Vielleicht wäre es dann nicht zu den großen Weltkriegen gekommen. Diese Lehre, die auf Wahrheit beruht, muss wieder in das religiöse Wissen auf­genommen werden. Nur so kann die Menschheit zur höheren Erkenntnis kommen und die eigene Existenz begrei­fen. Doch es wäre ein Fehler, sich an die Vergangenheit und damit an alle Sün­den zu erinnern. Die Seele muss frei nach vorn schauen und darf nicht su­chen was bereits hinter ihr liegt.Als Kind ist der Mensch sensibler als ein Er­wachsener. Darum ist das Vorbild der Eltern gerade in den Kinderjahren von entscheidender Be­deutung. Hier wird besonders gesündigt.
Frage: Ist es möglich, dass eine menschliche Seele in einen Tierkörper eingehen kann?
ARGUN: Wie kann man sich nur so gehen lassen und an so etwas glauben. Auf diese Weise identifizieren sich diese Menschen mit den Tieren. Es ist völlig ausge­schlossen, denn so etwas gehört nicht zur Erfüllung des göttlichen Planes. Die menschliche Seele ist für die Inkarnati­on in einem menschlichen Körper ge­dacht und entwickelt worden. Ebenso ist eine Tierseele für einen tierischen Körper vorgeplant und entwickelt worden, die aber bald wieder erlischt.
Frage: Kann die menschliche Seele in einen Tierkörper inkarniert werden?
AREDOS: Das ist ganz unmöglich, denn das würde einen Rückschritt bedeuten, der Millio­nen Jahre umschließt. Die menschliche Seele hat einen Entwicklungsstand er­reicht, für den es nur einen menschli­chen Körper geben kann., um in der Ma­terie zu existieren.Zur Inkarnierung braucht eine mensch­liche Seele ein Gehirn, das eine ganz be­stimmte Entwicklung besitzt. Ein sol­ches Gehirn besitzt kein Tier, nicht ein­mal ein Delphin. Folglich ist es ganz unmöglich, dass der Mensch als solcher vom Affen abstammt. Selbstverständlich sind viele Tiergattungen als Vorläufer des Menschen zu betrachten. Aber nur eine dieser Tiergattungen konnte sich so weit entwickeln, dass ein Hirn zustande kam, um menschliche Seelen zu inkar­nieren.
Frage: Um welche Tiergattung handelt es sich?
AREDOS: Nicht um die Affen. Es ist ein men­schenähnliches Wesen, aus dem der Ne­andertaler hervorgegangen ist.
Frage: Besteht die Möglichkeit, dass unsere Seele in früheren Verkörperungen als Tier oder Pflanze schon auf unserer Erde oder auf einem anderen Planeten war?
ARGUN: Mein lieber Freund, diese Frage werde ich dir selbstverständlich­ so klar wie mög­lich beantworten. Wie du vielleicht schon gehört hast, ist die Erde auf wel­cher ihr als Bezeichnung Mensch lebt, eine Zwischen-Entwicklungsstufe zwi­schen höherentwickelten, sowie aber auch niedriger entwickelten, von Men­schen bewohnten Pla­neten. Die Seele ei­nes Menschen kann wohl reinkarniert werden, je­doch nicht im Fleisch einer Kreatur oder Pflanze, wohl aber auf an­deren Himmelsgestirnen. GOTT wird es niemals tun, das wäre nicht jener Seelen würdig, die in GOTTES Diensten ihre Aufgabe erfüllen. GOTT liebt Seelen, Kreaturen und Pflanzen, aber trotzdem gruppiert ER sie nach Seinen Gesetzen ein, mein Freund.
Frage: Ich habe diese Ansicht von der Theoso­phischen Gesellschaft, die behauptet, dass der Mensch vom Tier, bzw. Pflanze abstammt. Rück­wärts aber nicht.
ARGUN: Mein lieber Freund, ich möchte dir je­doch gern jetzt erklären, dass die Seele einer Kreatur reinkarniert werden kann und wird. Tiere haben eine Seele; bei Pflanzen jedoch ist es nur ein gewisses Nervenzentrum, welches durch GOTTES wunderbare Gesetze die Anweisung zur Fortpflanzung und Existenz gibt. Tiere haben ebenfalls, ihrem Charakter nach, ei­nen Platz in jenen Sphären, in welche eure Seelen einstmals kommen