Text Quelle : vom Medium Peter Bernath persönlich zum Mitveröffentlichung autorisiert.

MEDIALE TÄTIGKEIT

Wenn man in bestimmte Zeitschriften schaut, findet man viele Inserate von Men­schen, die ihre mediale Tätigkeit anbieten, um beispielsweise Kontakte zu Verstor­benen oder Engeln zu knüpfen. Man hat den Eindruck, dass es für den Inserenten so leicht ist, diese Kontakte zu knüpfen, wie der Griff zum Tele­fonhörer. Außer die­sen Kontakten zu verstorbenen Angehörigen haben viele Medien, wie sie sagen, Kontakte zu Außerirdischen, Engeln, Erzengeln, JESUS CHRISTUS oder gar zu GOTT. In vielen Publikationen findet man medial empfangene Botschaften. Diese Botschaften scheinen bei oberflächlicher Betrachtung positiv zu sein, jedoch sind viele Botschaften in hochtrabende oder pseudowissenschaftliche  Worte verpackt und entwe­der nichtssagend, unverständlich oder Wiederholungen bekannter älte­rer Aussagen. Oft stehen sie auch im krassen Widerspruch zu anderen  Botschaften. Wenn diese Botschaften aus den Sphären des Lichts kommen, dann ist es schon sehr ver­wunderlich, dass sie oft schwer verständlich, widersprüchlich oder sogar erkennbar falsch sind. Zurzeit gibt es sehr viele Aussagen, die sich auf zu erwarten­de schwerwiegende Ereignisse im Jahr 2012 beziehen, auf das Datum, an dem der aktuelle Zyklus des Maya-Kalenders endet. Woran liegt es, dass die Botschaften nicht zusammen passen? Liegt es am Medium, das die Botschaften verfälscht oder liegt es daran, dass die „Botschafter“ nicht authentisch sind? Beschäftigt man sich mit der Thematik medialer Kontakte, dann stößt man auf das Buch „Der Verkehr mit der Geisterwelt GOTTES“ von Pfarrer Johannes Greber. In diesem Buch wird beschrieben, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche me­diale Verbindung zur Geis­terwelt GOTTES gegeben sein müssen, um zuverlässig mit den gewünschten Gesprächs­partnern aus dem Positiven Geistigen Reich Kon­takt zu haben. Dieses Buch wird sogar vom Positiven Geistigen Reich empfohlen. Als erstes wird empfohlen, mediale Kontakte nicht allein zu suchen, sondern in ei­nem Kreis, der mindesten 4, besser 5 oder 6 Mitglieder haben sollte, von denen ei­nes das Medi­um ist. Mehr Personen sollten es in der Anfangszeit nicht sein. Ernst­haftigkeit und Demut sind ebenso wesentliche Voraussetzungen für die Kreismit­glieder wie liebevoller Umgang miteinander. Im Kreis sollte Harmonie herrschen. Streit oder Ärger sind vollkommen fehl am Platze. Auch sollten Alkohol und Niko­tin von den Kreismitgliedern gemieden werden, weil dies negative Geistwesen an­lockt – und da­mit kommen wir zu einem ganz besonders wichtigen Thema: Schutz! Wenn ein Mensch stirbt, behält er seinen Charakter, weil der Charakter nicht an die Mate­rie gebunden ist. Besonders Menschen, die nicht an ein Weiterleben nach dem körperli­chen Tod glauben, finden nach ihren Ableben nicht den Weg ins Licht, son­dern bleiben erdgebunden. Ein geltungssüchtiger Mensch bleibt auch nach seinem Tod gel­tungssüchtig! Sucht nun ein medialer Mensch Kontakt mit Geistwesen, dann ist das eine Einladung für geltungssüchtige, erdgebundene Geistwesen. Es gibt aber auch noch ein negatives geistiges Reich, das Reich des Widersachers und seiner Helfer. Der Widersacher befindet sich nach wie vor im Kampf gegen GOTT und nutzt jede sich bietende Gelegenheit, GOTT „ins Handwerk zu pfuschen“. Er und seine Helfer gehen dabei strategisch vor. Diese Strategien sind sehr langfristig angelegt. Dazu gehören Intuitionen und Inspirationen mit denen wir Menschen be­einflusst werden. Politiker, Wissenschaftler, Militärs und Geistliche werden beson­ders massiv beeinflusst. Die Medialität der Menschen wird genutzt, um ihre Gedanken in die falsche Rich­tung zu leiten. Über Intuition und Inspiration werden Erfindungen gefördert, die schöpfungswidrig sind. Dazu gehört insbesondere die Kernspaltung, die keine ech­te Spaltung ist, sondern eine Zertrümmerung, also ein Eingriff in die von GOTT vorgesehene Struktur der Atome. Dabei werden extrem zerstörerische Energien frei, die im Göttlichen Plan nicht vorgesehen sind. Die Druckwellen der Kernwaf­fenexperimente setzen sich in der 4. Dimension im gesamten Universum fort und bewirken auf fernen Welten schwerwiegende Katastrophen. Die gesamte Waffen­technik beruht auf Inspirationen durch negative Geistwesen. Das amerikanische SDI-Programm war ebenfalls negativ inspiriert und nicht nur gegen Raketenangrif­fe des Gegners, sondern auch gegen die Fluggeräte außerirdischer Besucher, die UFOs gerichtet. Medien, die Kontakt mit der Geisterwelt suchen, werden, wenn sie nicht ausrei­chend geschützt sind, von negativen Geistwesen „bedient“, wobei es durchaus möglich ist, dass positive Geistwesen beiseite geschoben werden. Negative Geist­wesen haben, genau wie negative Menschen, keine Hemmung, Gewalt anzuwen­den. Auch deshalb ist es sehr wichtig, sich an feste Regeln zu halten. Bevor eine mediale Sitzung beginnt, ist es wichtig, für eine harmonische Stimmung zu sorgen und auch den äußerlichen Rahmen passend zu gestalten. Ein einleitendes gemeinsames Gebet und eine Meditation sind ein guter Anfang für eine Sitzung. Rotes Licht und rote Kleidung sind zu vermeiden, da die Farbe Rot ein Energies­pender für negative Geistwesen ist. Farben am kurzwelligen Ende des Spektrums, blau oder violett, sind dagegen negativen Geistwesen sehr unangenehm und des­halb zu bevorzugen. Ein Holzfußboden aus Eiche oder Buche ist, wie ich aus eige­ner Erfahrung weiß, ebenso wie ein dunkelblauer Teppich aus Naturfasern für ne­gative Geistwesen sehr unangenehm. Auch auf der geistigen Seite müssen Sitzungen sorgfältig vorbereitet werden. Dass die Geistwesen, die mit uns sprechen, dafür eine langjährige Ausbildung machen müssen, ist nur ein Aspekt. Deshalb spricht man auch von autorisierten Lehrern. Ein anderer Aspekt ist, dass um den Kreis ein „Schutzwall“ mit positiven Seelen gebildet wird. Ich habe Sitzungen erlebt, bei denen mehrere Zehntausend Geistwe­sen für den Schutz auf der geistigen Seite sorgten! Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sitzungen nur zu fest vereinbarten Terminen stattfinden. Bei Vollmond und an den 3 Tagen vorher und nachher sollten nur in Ausnahmefällen Sitzungen stattfinden, weil an diesen Tagen die negative geistige Welt besonders aktiv ist. Der Sitzungs­raum sollte nicht im Keller sein, weil dort die Schwingung am niedrigsten ist. Auch sollte die Raumtemperatur nicht zu hoch sein, weil die Geistwesen bei hoher Tem­peratur einen zu hohen Energieverlust haben. Am besten ist eine Raumtemperatur von ca. 18°. Sind alle diese Voraussetzungen gegeben, dann kann die Sitzung beginnen. Woran erkennt man nun, dass man eine echte, positive Verbindung hat?

  1. Die Sprache ist einfach und auch für Laien gut verständlich,
  2. Alle Fragen werden ernsthaft beantwortet,
  3. Es gibt keine Schmeicheleien
  4. es wird niemals gedroht,
  5. es gibt keinerlei beleidigende Aussagen,
  6. es wird Rücksicht auf die Menschen genommen,
  7. kein Verrat an Menschen,

Die Fragen der Sitzungsteilnehmer sollten vor der Sitzung gut vorbereitet sein, um eine effektive Kreisarbeit zu erreichen. Auch an das Medium werden bestimmte Ansprüche gestellt:

  1. Das Medium muss mit Liebe und Freude seine Arbeit ausführen,
  2. es darf keine Angst vor der medialen Tätigkeit haben, sondern es soll ver­trauensvoll arbeiten,
  3. es sollte demütig und bescheiden sein,
  4. es sollte seinen Geist nach Möglichkeit ausschalten, um die Durchgaben nicht zu beeinflussen,
  5. Alkohol und Nikotin sollten für das Medium tabu sein.
  6. Ernsthaftigkeit und Neutralität sind ebenfalls erforderlich.
  7. Frömmigkeit des Mediums kann bewirken, dass negative Geistwesen das Medium derart angreifen, dass es echte Botschaften nicht mehr vermitteln kann!

Die Arbeit als Schreibmedium verspricht eine geringere unbewusste Beeinflussung der Durchgabe, als die Arbeit als Sprechmedium. Selbst bei Volltrancemedien ist immer noch eine Beeinflussung durch den Geist möglich. Die folgenden Aussagen sind Zitate aus Meine-Tekel, dem Publikationsorgan des medialen Friedenskreises Berlin (MFK-Berlin) aus den Jahren 1955 – 1974. Aredos, ein Lichtbote war einer der Lehrer im Positiven Geistigen Reich, die diesen Kreis geführt haben.

Aredos sagt zur Qualität eines Mediums: Die besten Medien in der ganzen Welt sind absolut normal. Sie sind korrekt und ar­beitswillig. Diese Menschen stehen bewusst in einem verantwortungsvollen Leben, verdienen sich selbst ihr Geld und trotzen allen Verleumdungen und jedem Spott. Diese Medien sind sich ihrer heiligen Aufgaben voll bewusst., dass sie nicht nur GOTT, sondern der ganzen Menschheit einen wertvollen Dienst zu erweisen haben. Diese Eigenschaften sind uns lieb und teuer. Darum sind es die besten Medien, denn kranke oder psychopathische Medien lehnen wir ab. Zur Sicherheit des Mediums sagt Aredos üer das Schreibmedium: Auch beim medialen schreiben gibt es Unsicherheiten, doch treten sie dabei seltener auf. Wenn das Medium zu stark an der Frage interessiert ist, so mischt sich auch das Unterbewusstsein ein. Das Medium muss das jedoch erkennen, wenn es die Antwort während des Schreibens sofort weiß. Ein wirklich gutes Schreibmedium interessiert sich nicht für die gestellten Fragen und ist auch nicht neugierig auf die Antworten. Außerdem weiß ein solches Medium nicht, was seine Hand aufschreibt. – Dazu gehört aber eine jahrelange Übung.

  • Übrigens darf ein zuverlässiges Medium selbst keine Fragen stellen!
  • Jedes Medium sollte nicht aktiv, sondern passiv Mittler sein!

Zum Sprechmedium sag Aredos:

Frage:  Das Sprechen im Trancezustand ist schon zu biblischen Zeiten bekannt gewesen. Doch kommt es vor, dass auch von Trancemedien manchmal Unwahrheiten und Irrtümer verbreitet werden. Wie ist das möglich, zumal diese Medien einen lang­jährigen Führungsgeist zur Seite haben?

Antwort: Die Kommunikation mit einem Sprechmedium ist sehr schwer. Wenn das Medi­um in irgendeiner Weise eigensinnig ist, zum Beispiel fest an ein kirchliches Dogma hält, so ist es für den jenseitigen Geist völlig unmöglich, sich durchzu­setzen. Diese Pausen benutzt aber das Medium, sich selbst kundzutun.             

Frage: Aber es fungiert doch ein Kontrollgeist dabei?

Antwort:  Die Kontrolle scheitert ebenfalls am fanatischen Eigensinn des Mediums. Doch, wenn das Medium völlig passiv ist und sich nicht in das Trancesprechen ein­mischt, kann der Führergeist sich gut durchsetzen. Zu Kontakten mit CHRISTUS sagt Aredos:

Frage:      Gibt es spirituelle Zirkel, die mit CHRISTUS Kontakt haben?

Antwort:  CHRISTUS war ein bedeutender Lehrer auf Erden. Diese Zirkel bzw. ihre Mit­glieder sind sehr eingebildet, sie sind mit anderen Lehrern nicht zufrieden und möchten GOTT selbst sprechen – was sie mitunter auch behaupten.

  1. Aber ich sage euch, dass es in allen diesen Fällen sich nur um eine jen­seitige Fopperei handelt! Niedere Geister machen sich ein böses Spiel daraus.
  2. Hier fehlen die echte Bescheidenheit und der Wille, eine Mission aus­zuüben. Das ist sehr bedauerlich.
  3. Und wenn ihr jene kritisiert, so könnt ihr sofort erkennen, wie negativ diese Menschen reagieren.

Gibt es Kontakte mit Erzengeln?

Frage:     Es gibt einige Zirkel und Medien, welche behaupten, mit einem Erzengel persön­lich Kontakt zu haben. Können wir solche Behauptungen ernst nehmen?

Antwort:  Nein! Niemals kommt ein Erzengel zu einem Medium oder in einen Zirkel, CHRISTUS schon gar nicht und sei das Medium oder der Zirkel noch so groß oder gut!               

Doch es gibt viele Lichtboten, die zum Beispiel Michael oder Gabriel heißen. Wenn der Zirkelteilnehmer oder das Medium einen solchen Namen vernehmen, fallen sie in Verzückung und machen sofort einen Erzengel daraus. Sie zeigen damit allerdings keine Demut und sind mit echten Lichtboten nicht zufrieden. Am liebsten würden sie alle mit CHRISTUS oder mit dem HERRGOTT selbst sprechen, – wie viele tatsächlich schon behauptet haben. Schon mit MARIA wird viel Blasphemie getrieben. Erzengel kommen nicht! – Sie haben ihre eigenen Botschafter.  

Wie sieht es zu Kontakten mi Verstorbenen aus?

Frage:    Können sich in Zirkeln verstorbene Freunde und bekannte melden?

Antwort.  Es gibt unendlich viele Seelen, die bittere Tränen weinen, weil sie sich nicht mel­den können. Die Schuld liegt bei ihnen. Wenn sich die Seelen mitteilen könnten, würden sie sich nur beklagen oder Dinge besprechen, die nicht in dieses Gebiet hineingehören. Folglich wird darüber gewacht, dass solche Kontakte möglichst unterbleiben. Meistens wollen sie über Erbschaften sprechen oder es handelt sich um Anschuldigungen lebender Menschen. Viele fühlen sich hintergangen und wollen ihrem Ärger Luft machen.

Gibt es Medien, die mit GOTT sprechen?

Frage:     Im Spiritismus kennt man aber den Begriff des „Vatermediums“, das heißt, ein solches Medium soll direkten Kontakt mit GOTT haben?

Antwort: Es gibt keinen Menschen, der mit GOTT direkt in Verbindung kommen kann, auch CHRISTUS konnte das (als inkarnierter Mensch JESUS)  nicht. Aber es ist möglich, dass ein Mensch mit einem hohen Engel Kontakt aufnehmen kann, was allerdings sehr selten ist. Die Bezeichnung „Vatermedium“ ist ein Unsinn der von dem Hausspiritismus geprägt wurde, die sich auf ihre „Vaterkontakte“ sehr viel einbilden. Wir lehnen das ab! Ich gebe zu, dass es Jenseitige gibt, die von sich behaupten, dass sie GOTTVATER seien. Wenn man ihnen glaubt, fühlen sie sich gestärkt.                 GOTT spricht mit keinem Menschen! Aber es gibt hohe Engel, die eine Ermäch­tigung besitzen, im Namen GOTTES zu sprechen. Ob eine solche Botschaft echt ist, könnt ihr mit eurer LOGIK am Inhalt erkennen.

Die Ankündigung CHRISTI

Frage:    Ein Engel des Herrn soll seinerzeit CHRISTUS angekündigt haben. Also muss dieser Engel doch zu den Menschen gesprochen haben? Antwort: Nein, auch das ist nicht der Fall gewesen! (Anmerkung: Die Ankündigung kam von einem ungenannten Lichtboten)

  • Ein Bote GOTTES muss nicht gleich ein Engel sein. Die Engel haben ganz andere Aufgaben, sie kümmern sich nicht um Religion, auch nicht um eure Belehrung!
  • Ich sage nur, dass ihr zufrieden sein solltet, wenn überhaupt ein jenseitiger Lehrer zu euch kommt und zu euch spricht, ganz gleich, auf welche spirituelle Weise. Der Name ist völlig unwichtig.
  • Der Name ist nur wichtig für das Medium oder die Zirkelteilnehmer, damit sie wissen, mit welchem Geist sie sprechen.

Kann man die medialen Kontakte wissenschaftlich beweisen?

Aus dem bisher geschriebenen kann man erkennen, dass für funktionierende posi­tive mediale Kontakte bestimmte Voraussetzungen gegeben sein müssen. Im Labor sind diese Voraussetzungen nicht zu erbringen. Das liegt wesentlich an der Grund­einstellung der Kreismitglieder. Die Wissenschaftler stehen positiven medialen Verbindungen äußerst skeptisch gegenüber. Wer in Gedanken zweifelt und nach Gegenbeweisen sucht zerstört den Schutz und öffnet sozusagen die Tür für negati­ve Geistwesen. Die ablehnende Einstellung der Wissenschaftler, die immer drasti­sche Beweise haben wollen, sorgt dafür, dass naive Fragen gestellt werden, die nichts mit der Suche nach echter Erkenntnis zu tun haben. Dennoch haben im Krieg viele Regierungen und Militärs versucht, über mediale Kontakte Auskünfte über Möglichkeiten der Kriegsführung zu erhalten. Fast alle Antworten waren gelogen, weil die Ziele nicht positiv waren. Zunächst erhielten sie wahre Antworten, später wurde aber regelmäßig gelogen. Dies führte dazu, dass man alles, was medial emp­fangen wurde, für Lug und Trug hielt. Gibt es denn eine Garantie dafür, dass alle Antworten eines funktionierenden Krei­ses wirklich richtig sind?  Dazu muss man wissen, dass die Antworten zwar von ei­nem Geistwesen ausgesprochen oder aufgeschrieben werden, dieses Geistwesen je­doch ebenfalls nicht allein ist. Die Antworten kommen aus eine Gruppe sehr erfah­rener Geistwesen, die nicht nur gemeinsam über die Antworten beraten, sondern eine viele Jahre andauernde Schulung durch Geistwesen aus  höheren Sphären hin­ter sich gebracht haben. Mitunter geschieht es, dass die Antwort nicht spontan kommt, sondern dass sogar darauf hingewiesen wird, dass man sich noch berät, be­vor geantwortet wird. Das heißt, dass die antwortenden Geistwesen uns immer bestmöglich antworten. Jedoch sollte man immer bedenken, dass der Geist des Me­diums Einfluss auf die Antworten nehmen kann. Ist der Schutz bei einem Kreis nicht gegeben, weil die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt sind, dann hat der scheinbar funktionierende Kreis keinen Positiven An­schluss. Die Antworten fallen dann dementsprechend aus. Dies waren bis hier Betrachtungen zu medialer Kreisarbeit. Es gibt aber nicht nur Medien, die in Kreisen arbeiten, sondern erheblich mehr Menschen, die channeln, also mediale Kontakte haben bzw. auf Anfrage aufbauen. Bei Einzelmedien ist es noch wichtiger, einen guten Schutz aufzubauen, weil der schützende Kreis auf Sei­ten des Mediums nicht vorhanden ist. Erste Voraussetzung ist die Einstellung des Mediums. Bescheidenheit, Demut und Nächstenliebe sind erste Voraussetzungen. Neugier oder gar kommerzielle Interessen sind Garantie für ungewünschten An­schluss. Die Schwingung des Mediums sollte möglichst hoch und die Aura voll­kommen intakt und stabil sein. Es gibt Einzelmedien, die positiven Kontakt haben, aber dies trifft für die große Mehrzahl der Einzelmedien nicht zu. Mir ist nur ein einziger zuverlässiger Schutz für Einzelmedien bekannt – und zwar die permanen­te violette Flamme. Meine persönlichen Erfahrungen mit Medien begann 1992, als ich die ersten Kon­takte zu einem sehr erfolgreichen medialen Forschungskreis knüpfte. Trotz der großen Entfernung von ca. 450km kam ich den Einladungen zu dessen Sitzungen gerne nach. Ich war damals von den Möglichkeiten, die ein solcher Kreis hat, hellauf begeistert und engagierte mich so gut ich konnte. Dabei habe ich zunächst den Buchsatz für das Buch „Der Große Beistand“ erstellt. In diesem Buch sind ca. 360 Botschaften aus Mene-Tekel zusammengefasst. Das Buch ist eine wahre Fund­grube, denn die originalen Exemplare von Mene-Tekel sind schon lange nicht mehr erhältlich. Anschließend habe ich weitere 10 Buchsätze für die Reihe „Wissen aus dem Kosmos“ erstellt. Ich war gerade fertig mit den ersten am Computer herge­stellten Mustern, als ich im Auftrag der Lichtboten diese Arbeit abgeben musste. Man sagte mir, ich habe mir das in meinem Lebensplan so ausgesucht. Kurze Zeit danach zerfiel der Kreis und damit brach der Kontakt ab. Wenige Wo­chen, nachdem ich meine Arbeit abgegeben hatte, geschah etwas erstaunliches: Meine Frau hörte plötzlich Stimmen. Es stellte sich heraus, dass es die Lichtboten waren, die den zerfallenen Kreis geführt hatten. Meine Frau machte unter der Regie dieser Lichtboten eine Ausbildung zum Sprechmedium. Von da an hatten wir re­gelmäßig medialen Kontakt zu insgesamt 4 Lichtboten. In dieser Zeit konnte ich mir ein sehr wertvolles Wissen aufbauen. Wir haben uns damals ein Zimmer so eingerichtet, dass es den größtmöglichen Schutz bot. Dunkelblau war die dominie­rende Farbe. Alle horizontalen Flächen, auch der gesamte Fußboden war dunkel­blau. Das erste Highlight war, dass uns das Wissen über Blockaden vermittelt wurde. Und das zweite Highlight, uns wurde ein Buch über die Endphase des Lebens auf dem Mars diktiert. Das handschriftliche Manuskript liegt immer noch bei mir. Die Ähnlichkeit der Entwicklung auf dem Mars mit der Entwicklung, die wir heute auf der Erde erleben sind so groß, dass ich es in absehbarer Zeit veröffentlichen werde. Bereits ein halben Jahr nach dem Beginn der medialen Verbindung, erhielten wir zu unserem Schutz die violette Flamme. Die violette Flamme hüllt das ganze Haus ein, in dem man sich befindet. Negative Geistwesen können nicht in die violette Flamme eindringen. Man könnte sie als einen Kanal bezeichnen, der bis in die Sphäre reicht, der man angehört. Man selber ist ohne Unterbrechung, unabhängig vom Aufenthaltsort, immer in die violette Flamme eingehüllt. Dank des Schutzes, den auch ich habe, kann ich, ohne Bedenken haben zu müssen, jederzeit Fragen stellen. Die Fragen richte ich an meinen Schutzpatron, der mir, so­bald er die eventuell erforderlichen Nachforschungen erledigt hat, über die innere Stimme antwortet. Es geschieht auch immer wieder, dass ich während eines Ge­sprächs, Hinweise erhalte, die mir im Gespräch weiterhelfen. Wenn ich einen spiri­tuell orientierten Text schreibe, ist es nicht ungewöhnlich, dass ich mich ohne Kon­zept an den Computer setze. Ich werde dann so geführt, dass die Finger förmlich über die Tasten fliegen und ich mitunter erstaunt bin, was ich geschrieben habe. Für die anschließende Korrektur der Tippfehler brauche ich dann mehr Zeit, als für das Schreiben. Es ist eine wunderbare Sache, mit der Geisterwelt GOTTES verkehren zu können, jedoch sollte man sich der Verantwortung, die damit verbunden ist, immer voll be­wusst sein. Es ist nicht nur wichtig, die äußeren Voraussetzungen zum Schutz vor Foppgeistern zu schaffen, sondern man sollte diese Verbindung immer nur zum Guten im Sinne GOTTES nutzen und nie zur Befriedigung persönlicher Interessen. Das Ego muss hinten anstehen, Neugier oder Geltungssucht sind die falschen Rat­geber. Das Gesetz Gleiches zu Gleichen sorgt dafür, dass man nur dann positiven Anschluss hat, wenn man die mediale Verbindung demütig zum Nutzen Aller ver­wendet.