Höhere Mächte existieren wirklich

Die Staatsregierungen wollen nichts mit GOTT zu tun haben, es sei denn, dass GOTT ihnen zum Wohl­stand und zum Sieg über andere Völker verhilft. So sagte erst vor kurzem ein solcher Staatsmann: “Nicht der Glaube an ein überirdisches Wesen kann uns helfen sondern nur der Glaube an die kom­munistische Idee.”

Was hat der Glaube mit der Politik zu tun?

Der Gottglaube als evidentes Wissen ändert das Ver­antwortungsgefühl im Menschen.  Mit dem höheren Verantwortungsgefühl werden dann aber auch die Ziele und Maßnahmen der Politik verändert. Man kann nämlich negative Politik treiben – aber man könnte auch positive Politik betreiben. Immer wie­der muss ich betonen, dass es immer nur auf den Fak­tor ankommt, ob es sich um ein negatives oder po­sitives Wirken handelt. Kein Staatsmann ist bis­her auf den Gedanken gekommen, darüber nachzu­denken, ob seine Ideen und Anordnungen eine hö­here Macht unterstützen oder schädigen können. In der Hauptsache wird die gesamte Menschheit als ei­ne lebendige Materie angesehen. Man glaubt sogar irrtümlich, dass die lebendige Materie das Denken und das Bewusstsein hervorbringt. Man weiß eben nicht, dass die seelischen Bewusstseinsvorgänge kosmisch sind und nebenbei über  das  Hirn  gehen, damit  zwischen Körper und Seele  eine  einheitliche  Funktion  ermöglicht wird.

Die höheren Mächte existieren wirklich, sie sind su­perexistent. Aus diesem Grunde muss jeder Mensch genau überlegen, was er tut! Er kann mit seinem Tun die Interessen der Dämonie unterstützen. Er kann dem Satan einen großen Gefallen tun. Aber er kann auch die schöpferischen, göttlichen Interes­sen fördern oder schädigen, je nachdem. Darüber denkt kaum ein Mensch nach.  Wenn Waffen zur Er­mor­dung der Mitmenschen hergestellt oder verkauft werden, so kann man sich leicht ausrechnen, wer bzw. welche höhere Macht davon profitiert.

Die größte und wichtigste Aufgabe ist demnach, dass der Mensch erfährt, welche Mächte ihn tatsächlich umgeben und welchen geistigen Kräften er ausge­setzt ist. Diese geistigen Kräfte beeinflussen den Me­nschen meistens unbewusst, so dass er glaubt, ohne jede fremde Einmischung denken zu können.  Das ist ein außerordentlicher Irrtum, denn mindestens 50 % der menschlichen Gedanken sind Ein­mi­schungen jenseitiger Geisteskräfte, die sich telepa­thisch aufdrängen, ohne dass der Mensch etwas da­von merkt. Aber ebenso sind seine Gedanken nie­mals ein Geheimnis für jene Wesenheiten, die ihn direkt umgeben. Da diese realen Tatsachen leider auf keiner Universität, noch von den Kirchen ge­lehrt werden, so herrscht in dieser Hinsicht die größte Unwissenheit auf einem Gebiet, das so un­endlich wichtig ist.

Die Scheu vor den Konsequenzen

Es gibt nur wenige Menschen, die eine derartige Selbsterfahrung besitzen, dass sie die Existenz dieser Mächte und Wesenheiten direkt beobachten können.  Sofern diese Menschen von ihren außerordentlichen Phänomenen berichten, werden sie von der gesam­ten Öffentlichkeit angegriffen und für geistesgestört erklärt und verfolgt. Mit diesen Aktionen gegen na­turwissenschaftliche Erkenntnisse im Menschen selbst wird der gesamten Menschheit und ihrem Fortschritt ein unübersehbarer Schaden zugefügt.

Die Opfer sind Märtyrer für nichts, denn sie hinter­lassen keine Lehren, die geglaubt werden. Der über­aus skeptische Mensch will mit eigenen Augen se­hen, dass aus Steinen Brot wird – und selbst, wenn dieses Wunder vorgeführt wird, so ist er noch lan­ge nicht überzeugt, dass es sich um ein solches han­delt.  Er wird nicht müde, eine Erklärung zu ersinnen, die, auch wenn sie noch so unlogisch ist, von der Öffent­lichkeit akzeptiert wird. Das Volk hat leider keine ei­gene Meinung. Es äußert immer die Meinung der Weltpresse, des Radios und Fernsehens, also der allgemeinen Publikation. Jedes andere Geschehen auf teils noch unerforschtem Gebiet wird nicht beachtet, da man es nicht für wert hält, sich damit zu befas­sen.  Es ist den Menschen zu hoch, wie sie sich aus­drücken, obgleich sie sich, dieser Höhe durchaus anpassen könnten, wenn nur der gute Wille vorhan­den wäre. Gewiss, dieses Wissen ist hoch. Aber es gibt auch andere Wissenschaften, die ebenfalls hoch sind.

Die Staatsverantwortlichen besitzen einen ziem­li­chen Heroismus, wenn es um eine superlative Kriegf­ührung geht, die eine ganze Menschheit ver­nichten kann. Die vergangenen Kriege liefern den Beweis dafür, dass große Gruppen der Menschheit zu jeder materiellen Zerstörung bereit sind – und dar­über hinaus gegen geistiges Gut und Leben radikal vorg­ehen können.

Doch merkwürdigerweise sind solche Gruppen nicht dazu bereit, auf verewigte Irrtümer zu vernichten, die sich in ungeheuren Massen in den Überlieferungen breit gemacht haben. Hier versagt jeder Heroismus vollkommen. Das wissenschaftliche und theologi­sche Geistesgut, das in Millionen Bänden verewigt worden ist, leidet zum größten Teil an falschen Be­grif­fen und Vorstellungen, die den Menschen laufend zum Zweifel inspirieren und ihm den Blick in das Geistige Reich versperren. Die verantwortlichen Sachwalter dieser angeblichen Schätze scheuen die Wahrheit und die damit verbundene Konsequenz. Sie s­ind feige vor der Mühe und feige vor den Völ­kern, zu bekennen, dass ihre preisgekrönten Lehren nicht stimmen. So mancher Lehrer des Irrtums und der Finsternis hat sein verherrlichtes Monument be­k­ommen. Doch das Volk ahnt nicht, welcher Blas­phemie es gegenübersteht.

Tragische Folgen sind unausweichlich

Es gibt genug gute Literatur der “geistigen Wahr­heit”.  Ihre Auflagen sind sehr bescheiden.  Ihre Le­ser sind nur eine Gruppe von Wahrheitssuchern.  Unverständlicherweise ist es bisher unmöglich ge­blieben, die breite Öffentlichkeit für diese Werke zu interessieren. Die wirtschaftliche Entwicklung  über­rennt den Geist. Der Mensch wählt den Wohlstand, die Bequemlichkeit und alle schein­bar angenehmen Laster. Diese materiellen und gefährlichen Dinge nehmen dem Menschen jedes  Gefühl für etwas Hö­heres, denn sie ahnen, dass das höhere Wissen ih­rem Lebensstandard an irgendeiner Stelle einen Schlusspunkt setzt. Die entstehende Verantwortung ändert den Kurs aller angebotenen Werte. Nur der Tod ändert die Perspektive. Nur wenn der Tod ans Herz greift, besinnt man sich, ob es nicht doch ein anderes Ziel gibt, aber dann ist es schon zu spät. Nicht die ewige Nacht löscht das Bewusstsein aus, sondern das Bewusstsein macht sich selbständig und verlässt den Körper. Dann erfährt der Mensch durch unumgängliche Selbsterfahrung die EWIGE WAHR­HEIT.  Doch die Verantwortung bleibt hier, wie an­derswo.

Ein Teil dieser Menschheit plant und vorberei­tet die Vernichtung dieser Welt. In ihrer abso­luten Er­kenntnislosigkeit in den Belangen der menschlichen Existenz wissen sie überhaupt nicht, dass sie ihren eigenen furchtbaren Untergang vorbereiten.  Sie wis­sen nichts vom Weiterleben nach dem Tode – und sie glauben, dass sie kein Bewusstsein mehr haben wer­den, wenn die Welt vernichtet ist. DAS IST EIN UN­GEHEUERLICHER IRRTUM! Auch die Kriegstreiber und Verantwortlichen werden nicht sterben, sondern nur ihren Körper verlassen. SIE MÜSSEN EBEN­FALLS ALS NIEDERE GEISTER AUF DER ZER­STÖRTEN EBENE DIESER WELT WEITERLEBEN!

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