Worte zur Bescheidenheit

(Mene-Tekel)

Wer das Göttliche sucht, der nähere sich dieser höheren WELT in Demut und Bescheidenheit. Es ist grundverkehrt, sich dieser LICHTWELT mit religiöser Schwärmerei und in Ekstasen zu nähern.

Zwingt euch nicht zu einem besseren Ich. Jeder Zwang, der auferlegt wird, ist gottfeindlich. Alles Gute kann nur aus LIEBE freiwillig geschehen.

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Die Entwicklung der Seele kann sehr leicht zum Hochmut führen. Schätze dich darum nur nach dem Grad der Bescheidenheit GOTTES ein, der sich in JESUS CHRISTUS offenbart hat.

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Frage: Wir erhalten oft Kundgaben von Medien und Zirkeln, die für uns geradezu haarsträubend sind. Warum kann das Geistige Reich in diesen Fällen nicht berichtigen?

AREDOS: Diese Kundgaben sind das Übel, welches der größten Religion anhängt, die im Universum gültig ist. Bedenkt, daß sich Seelen kundtun, die genauso fanatisch und dumm sind, wie ihre Medien und Zirkelmitglieder! Es handelt sich meistens um einen großen Geltungswahn angeblich Auserwählter, die sich maßlos selbst überschätzen. Ihnen fehlt die Logik echter Bescheidenheit !

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Frage: Es ist bedauerlich, daß von gewissen Medien Lügen verbreitet werden, statt dem Spiritualismus zu helfen. Diese Versager schaden der Sache in unvorstellbarer Weise, ja, sie schaden GOTT und Seinen Plänen. Wie kann man diesem Übel am besten begegnen?

ARGUN: Nur durch ein besseres Überlegen. – Schuld an diesen Gerüchten ist das Geltungsbedürfnis. Ein medialer Mensch ist noch längst kein Medium, denn dazu gehören enorme Qualitäten wie:

  • Bescheidenheit ,
  • Demut,
  • Nächstenliebe,
  • Verstand,
  • Logik und vieles mehr.

Medien sollten nicht im Alleingang arbeiten, sondern nur in einem guten Arbeitskreis unter einer verständigen, erfahrenen Leitung ihr Können beweisen.

  • Jeder Alleingang aus Geltungssucht führt zur Lüge!

Die Foppgeister lauern auf solche Medien und sie sind so raffiniert, sich auf ihre Interessen einzustellen. Dazu kommt, daß die meisten dieser „Auch-Medien“ sehr rechthaberisch und fanatisch sind. Alles Gute will erarbeitet sein und das kostet unendliche Geduld und Mühe!

 

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Frage: Weiter heißt es: „Demut ist das Bewußtsein inneren Unwertes und daraus entspringendeBescheidenheit .“ Was kannst Du uns dazu zu sagen?

Antwort: Welch ein Irrtum! – Es ist genau umgekehrt! Die Bescheidenheit hat ihre Wurzeln in der Demut. Jeder der erkannt hat, wächst automatisch auch innerlich. Beides läuft parallel und damit kommt Ihr dem HERRN näher bzw. SEINER HIERARCHIE.

Auch die Habgier benutzt das Gewand der Bescheidenheit. Wahre Bescheidenheit bleibt gerne unerwähnt.

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Frage: Ich möchte noch einmal auf die von Euch erwähnten Zwangsinkarnationen zu sprechen kommen. Wie sind Zwangsinkarnationen möglich, obgleich jeder Zwang von Euch abgelehnt wird?

 

AREDOS: Zwang und GESETZ sind zweierlei! Die Inkarnationen erfolgen durch das göttliche GESETZ, also dann, wenn sie notwendig sind. Allerdings ist jede Reinkarnation einer Seele eine große Beschränkung aller Möglichkeiten, derer die Seele in Wirklichkeit fähig ist. Doch diese Beschränkung ist eine selbstverschuldete Notwendigkeit für Seelen, die mit diesen Möglichkeiten im Jenseits argen Mißbrauch getrieben haben.

  • Darum sollt Ihr auf Erden Bescheidenheit und Demut lernen, weil Ihr im Reiche GOTTES mit superlativen Geistesgaben keinen Mißbrauch treiben sollt.
  • Das Loslösen der Seelen vom Hirn (Sterbevorgang) bedeutet Steigerung der Seelensinne.

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Jakobus 3. 13-18: Wer von euch ist weise und verständig? Er soll in weiser Bescheidenheit die Taten eines rechtschaffenen Lebens vorweisen. Wenn aber euer Herz voll ist von bitterer Eifersucht und vom Ehrgeiz, dann prahlt nicht und verfälscht nicht die Wahrheit! Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, eigennützige, teuflische Weisheit.

Wo nämlich Eifersucht und Ehrgeiz herrschen, da gibt es Unordnung und böse Taten jeder Art.

Doch die Weisheit von oben ist erstens heilig, sodann friedlich, freundlich, gehorsam, voll Erbarmen und reich an guten Früchten, sie ist unparteiisch, sie heuchelt nicht. Wo Frieden herrscht, wird von Gott für die Menschen, die Frieden stiften, die Saat der Gerechtigkeit aufgehen.

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Was GOTT schuf, ist nicht für IHN selbst geschaffen. GOTT braucht in SEINER Bescheidenheit und LIEBE für sich kein Universum. Was GOTT aus SEINER KRAFT gestaltet, wäre überflüssig, wenn es nicht einen ganz bestimmten, sinnvollen Zweck zu erfüllen hätte. Das ganze Universum mit seinen sichtbaren und jenseitigen Welten stellt ein unvorstellbares Hab und Gut dar, daß sich nicht selbst verwaltet, sondern durch GOTT erhalten und durch die LIEBE und INTELLIGENZ SEINER HELFER verwaltet wird.

  • Das gesamte Besitztum des SCHÖPFERS dient in der materiellen Form den vielen Menschen im Universum – und die geistige (astrale) Form dient den vielen Seelen, die sich von der materiellen Ebene entfernt haben. Doch alles zusammen stellt ein großes Erbe dar, das für SEINE Kinder bestimmt ist.

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DARUM ERMAHNE ICH (die Stimme GOTTES) EUCH IMMER WIEDER:

LEBT NACH DEN GESETZEN DER LIEBE IN VOLLKOMMENER HARMONIE UND BESCHEIDENHEIT, DANN WERDET IHR, WIE ICH, UNENDLICH VIELE WUNDER VOLLBRINGEN, DIE ICH GUT HEISSEN WERDE UND ES WIRD FÜR EUCH AUCH KEIN „UNMÖGLICH“ MEHR GEBEN!

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Frage: Besteht ein Unterschied, ob man zu GOTT oder zu CHRISTUS betet?

ARGUN:

  • Betet zu GOTT, wenn ihr in der allergrößten Not seid.
  • Wenn es sich um Belange handelt, die eher von einem Freund verstanden werden, so betet zu CHRISTUS.
  • In Belangen, die eine Freundin oder Mutter besser versteht, so betet zu MARIA.

 

Es ist natürlich eure eigene Sache, zu wem es euch am meisten hinzieht. Jedenfalls ist GOTT immer für euch da. Auch CHRISTUS wird stets sein Bestes für euch tun. Betet ihr zu CHRISTUS, so bittet ihn in Bescheidenheit , dass er eure Bitte als FÜRSPRECHER an GOTT weiterleitet. Es genügt, CHRISTUS zu bitten, sofern ihr euch nicht in der allergrößten Not befindet. Er wird stets euer FÜRSPRECHER sein.

Die wahre Bescheidenheit beginnt damit, zu überlegen, welche Mittel der Menschheit zur Verfügung stehen – aber nicht mit der Überlegung, welchen Überfluß einige Menschen haben, die GOTT auf Herz und Nieren prüft.

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Frage: Wir erhalten oft Kundgaben von Medien und Zirkeln, die für uns geradezu haarsträubend sind. Warum kann das Geistige Reich hier nichts berichtigen?

AREDOS: Diese Kundgaben sind das Übel, das der größten Religion anhängt, die im Universum gültig ist.

  • Aber bedenkt, daß sich Seelen kundtun, die genau so fanatisch und dumm sind, wie ihre Medien und Zirkelmitglieder.

Es handelt sich meistens um einen großen Geltungswahn angeblich Auserwählter, die sich maßlos selbst überschätzen. Ihnen fehlt die Logik echter Bescheidenheit .

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Wenn der Mensch überaus anspruchsvoll ist, so beraubt er sich des Gefühls der Freude. Sein natürliches Empfinden ist gestört, und er muß damit rechnen, daß er nach und nach krank wird. EineBescheidenheit ist daher etwas Gutes, denn sie heilt! Wie wichtig die Gesundheit und die damit verbundene Arbeitsfreude ist, kann jener ermessen, der bereits krank ist und in den Warteräumen der Ärzte verweilt. Ich gebe Euch den guten Rat:

  • Seid vorsichtiger in Euren Überlegungen und bedenkt Eure Wünsche. Bei einiger Übung kann man sich über Kleinigkeiten ebenso freuen, wie über eine große Sache. Es kommt nur darauf an, wie man es betrachtet.

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Frage: Darf man Fehler verurteilen?

 

ARGUN: Ja, aber man soll sich nicht besser fühlen. Keine Überheblichkeit! Urteile immer aus derBescheidenheit . Keiner ist ohne Fehler.

Die Menschheit hat in einer geringen Zeitspanne ungeheure Leistungen vollbracht, für die die Natur überhaupt keine Vergleiche zu bieten hat. Allein die Leistungen auf dem elektrotechnischen Gebiet sind so überzeugend und hauptsächlich in einer Zeitspanne von rund 50 Jahren erreicht worden. Die Natur braucht für gewisse Großleistungen meistens viele tausend Jahre. Der Mensch ist mit seinen Schöpfungen bedeutend schneller als Gott. Das hat dazu geführt, daß er den Platz der Bescheidenheitund Achtung vor Gott verlassen hat.

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Frage: Kann eine Seele im Jenseits schöpferisch tätig sein?

ARGUN: Sie ist es, aber diese Tätigkeit darf nicht ins Unermeßliche gehen. Ist es Wahn oderBescheidenheit , das ist die Frage. Hier liegt auch die Grenze. Was bescheiden bleibt, ist schöpferisch und wunderschön. Unbescheidenheit im Jenseits kann eine Zwangsinkarnierung zur Folge haben!

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Frage: Gibt es spirituelle Zirkel, die mit CHRISTUS einen Kontakt haben?

 

AREDOS: CHRISTUS war ein bedeutender Lehrer auf Erden. Das besagt nicht, daß er auch ein bedeutender Lehrer im Jenseits sein muß. Diese Zirkel, bzw. ihre Mitglieder sind sehr eingebildet, sie sind mit anderen LEHRERN nicht zufrieden und möchten GOTT selbst sprechen – was sie mitunter auch behaupten.

  • Aber ich sage euch, daß es in allen diesen Fällen sich nur um eine jenseitige Fopperei handelt! Niedere Geister machen sich einen bösen Spaß daraus.
  • Hier fehlt die echte Bescheidenheit und der Wille, eine Mission auszuüben. Das ist sehr bedauerlich.
  • Und wenn ihr jene kritisiert, so könnt ihr sofort erkennen, wie negativ diese Menschen reagieren.

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Wenn GOTT der Menschheit etwas zu sagen hat, so wählt ER sich ein menschliches Werkzeug, das als SEIN Mittler fungiert. Die Güte des Werkzeugs ist verschieden, ja es kann sogar sehr schlecht sein, aber vielleicht noch brauchbar genug für die Bosheit der kosmischen Großmacht Luzifer. Aus diesem Grunde erhalten wir oft so zweifelhafte Kunde aus den jenseitigen Regionen, daß es dem logischen Denker graust, jenen Mittlern zu glauben.

Aber es gibt auch echte Propheten, die in wahrer Bescheidenheit die vielen Mitteilungsmöglichkeiten des intelligenten Reiches des HERRN beherrschen und in ihrer Sinnestätigkeit und inspirierten Geistestätigkeit für den normalen Menschen Unvorstellbares leisten. Diese Mittler nennt die Geisteswissenschaft:

  • Hellhörmedien,
  • Inspirationsmedien,
  • Wachtrance- oder Volltrancemedien,
  • Schreibmedien und
  • Intuitionsmedien.

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„Jede Selbsterfahrung mit den BOTSCHAFTERN GOTTES ist nur in Bescheidenheit möglich, weil jedes Geltungsbedürfnis unbedingt in Neid endet. Die dazu erforderliche Schwingungsebene heißt Harmonie und LIEBE. Wer sich aber auf Grund der falschen christlichen Dogmen bereits als erlöst betrachtet, der lasse lieber den Wunsch nach persönlicher Selbsterfahrung fallen; denn er kann mit dieser Kirchenlüge nicht einen Schritt weiterkommen.

 

Aus diesem Grunde ist es kaum einem Priester möglich gewesen, einen Anschluß mit den LICHTBOTEN GOTTES auf spirituellem Wege herzustellen; sie wurden alle durch das Negative genarrt. Diese schlechte Selbsterfahrung der Priester hat jedoch zur völligen Ablehnung der Offenbarungsmöglichkeiten GOTTES geführt.“

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Frage: Es ist sehr bedauerlich, daß solche Lügen gerade von anderen Medien verbreitet werden. Statt dem Spiritualismus zu helfen, schaden diese unsicheren Medien in unvorstellbarer Weise, ja, sie schaden ohne es zu wollen GOTT und SEINEN Plänen. Wie kann man diesem großen Übel am besten begegnen?

 

ARGUN: Nur durch ein besseres Überlegen. – Mein Name ist schon mehr als 25mal von der geistigen WELT mißbraucht worden. Noch mehr wird mein Name von der diesseitigen Welt mißbraucht. Schuld daran ist immer das Geltungsbedürfnis.

  • Ein medialer Mensch ist noch lange keine Medium, das wir in ein Amt nehmen. Ihr erkennt ein echtes Medium an der Bescheidenheit , Selbstlosigkeit und LIEBE zum Nächsten.

Medien, die ihre Botschaften selbst verbreiten sind fast alle unwahr oder das Opfer der Tiefe. Diese Medien, die da Pendeln und Glasschreiben, mit dem Weiser oder der Planchette arbeiten sind solange in Gefahr getäuscht zu werden, weil sie fanatisch und fast religiös wahnsinnig und rechthaberisch anderen Menschen ihre falschen Botschaften aufzwingen wollen oder sich in die Arbeit anderer Zirkel einmischen.

  • Der NEGATIVE sucht sich mit Vorliebe auch mediale Menschen aus, die er raffiniert täuscht, weil sie in irgendeiner Weise nicht in Ordnung sind.

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Jedem Menschen ist die Möglichkeit der Verständigung mit GOTT naturgemäß gegeben, doch er macht keinen sinnvollen Gebrauch davon. Sofern einige Menschen diese Verbindung wünschen und sie versuchen, so benehmen sie sich zum größten Teil derartig anormal, daß sie spielend leicht zu Marionetten böser Geister werden, die gerade den Selbsterfahrungsglauben mit allen Mitteln zerstören wollen.

 

Jede Verbindung mit den OFFENBARUNGSMÖGLICHKEITEN GOTTES ist kein Grund dafür, sich als „auserwähltes Werkzeug“ GOTTES zu betrachten – oder als ein Liebling der ENGELSWELT gelten zu wollen. Diese Schwärmerei und Selbstüberschätzung führt augenblicklich in die Regionen der Lüge und Rache.

  • Jede persönliche Selbsterfahrung mit den BOTSCHAFTEN GOTTES ist nur in Bescheidenheitmöglich, weil jedes Geltungsbedürfnis unbedingt im Neid endet. Die dazu erforderliche SCHWINGUNGSEBENE heißt Harmonie und LIEBE!

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Was GOTT schuf, ist nicht für IHN selbst geschaffen. GOTT braucht in SEINER Bescheidenheit und LIEBE für sich allein kein ungeheures Universum. Was er aus SEINER KRAFT gestaltet, wäre überflüssig, wenn es nicht einen ganz bestimmten, sinnvollen Zweck erfüllen würde.

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So empfange dann die WAHRHEIT mit Bescheidenheit und Achtung, denn nur unter diesen Umständen wird sie in deinem Leben ein wertvoller Gast sein. Ermutige sie, durch dein Verhalten bei dir zu bleiben, denn sie bringt dir Selbstvertrauen, Beständigkeit und Verstehen. Vor allen Dingen aber hat sie für dich das kostbare Geschenk bereit, daß sie dich über alle Zeiten hin tröstet.

Die WAHRHEIT entwickelt in dir unvorstellbare KRÄFTE, die jeden Kummer überwinden.

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Ich kann CHRISTUS verstehen, daß ihn in Jerusalem der Zorn packte. – Mich persönlich übermannt er auch.

Zuerst ist der Mensch tatsächlich bereit, das Gute zu lehren und zu verbreiten. Aber dann kommt plötzlich das gefährliche Geltungsbedürfnis auf. Dann ist es aus mit der Bescheidenheit und Demut. Wenn das offenbarte WORT GOTTES nicht mehr ausreicht, dann wird erfunden und gelogen und erdichtet, soweit die Phantasie noch ausreicht. Das alles bekommt die Überschrift: „Kontakt mit dem Vater“ – oder „Vaterworte“ – oder „Mein Freund, der Marsmensch“ und so weiter. – Noch schlimmer ist es, wenn eine Kirche die andere bekämpft! Ebenso verwerflich ist es, wenn ein Autor den anderen bekämpft oder ein Verleger aus Konkurrenzneid den anderen zur Strecke bringen will. Ein Tempel bekämpft den anderen, und fast in allen wird gewuchert, gefeilscht, geheuchelt, gelogen.

  • Doch alle werden einmal Rechenschaft über die erstellten und verkauften Worte im NAMEN GOTTES geben müssen, denn CHRISTUS sagte schon: „Ich sage Dir wahrlich: Du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlst.“ (Matthäus 5. 26 und Lukas 12. 59)

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