Es gibt keine Bluterlösung! Der Tod CHRISTI ist ein Verbrechen und es ist eine Unverschämtheit der Theologie, es so hinzustellen, als ob GOTT dieses Verbrechen geduldet, ja darüber hinaus gewünscht hat. Diese Frechheit ist unverzeihlich; denn GOTT ist kein Verbrecher, auch nicht aus Liebe.

Da es sich im Falle CHRISTI um einen Abgesandten der göttlichen Aufsicht handelte, so beriefen sich die Theologen auf die angenommene Allmacht GOTTES. Doch das war ein großer Irrtum; denn GOTT holte den sterbenden GOTTESSOHN nicht vom Marterkreuz. Im Gegenteil: Er ließ ihn grausam sterben – und das zum Spott aller Mitschuldigen. Hierfür aber mußte eine Erklärung gefunden werden. Sie lautet nach menschlichem Unverstand: Der allmächtige GOTT ließ Christus sterben, damit die Menschheit von den Sünden erlöst wird. Ein unschuldiger Prügelknabe für die ganze Menschheit; die nun jede Verantwortung und jede Rechtssprechung los ist. S o geht das nicht! Ich sage euch mit meiner ganzen Kraft der Eindringlichkeit: Das ist ein gefährlicher Irrtum, den ihr alle bitter bereuen müßt, wenn ihr von eurer Logik keinen rechten Gebrauch macht!

Es gibt keine Bluterlösung! CHRISTUS wies euch allerdings einen Weg der Erlösung; so wie ich es auch tue. Einen anderen Weg gibt es n i c h t ! Nur durch besseres Denken und besseres Handeln; nur durch eine Erziehung zum besseren Menschen, kann der Mensch seinen Weg in bessere Daseinsstufen machen!

Ein Lehrer, auch wenn er ein beauftragter Lehrer GOTTES ist, kann mit seinem Tod keinen einzigen Menschen erlösen, auch wenn dieser Tod noch so grauenvoll ist. Das ist menschlicher Unsinn.

Übrigens wird diese Massen Erlösung der Erden Menschheit eigentlich dem großen SCHÖPFER zugedacht. Von JM verlangt man, ohne IHN zu fragen, die Großzügigkeit und irrsinnige Liebe zum bösartigen Menschen. Er soll die Menschheit von allem Übel erlösen bzw. die gesamte Menschheit ungestraft in den Himmel lassen. Hierzu bedarf es nur der Reue vor einem Priester, ganz gleich ob die Reue nun echt ist oder nur geheuchelt. Die Hauptsache, daß der Vergebung suchende Mensch dem Priester seine Untaten beichtet.

Wie schwachsinnig ihr in diesem Punkte denkt. Macht einmal von eurer Logik Gebrauch! – Ein solcher GOTT, der auf diese leichtfertige Weise einen Sünder bevorzugen würde, wäre ein Idiot.

Diese Tatsache will ich euch einwandfrei beweisen:

Nehmen wir an, es gibt einen Menschen, der tatsächlich das Gute will. Er nimmt alle Opfer der schweren Selbsterziehung auf sich. Er entbehrt da, wo andere sinnlos prassen. Er nimmt auf seine Gesundheit Rücksicht und achtet auch die Gesundheit und das Leben seiner Mitmenschen. Er achtet die Arbeit seiner Mitmenschen, tut Gutes und er setzt sich überall da ein, wo das Unrecht Überhand nimmt. Er achtet die Schönheit der Natur und heuchelt in keiner Weise vor GOTT; sondern versucht mit allen Mitteln der Wiedergutmachung, seine Sünden zu überwinden. Dieser Mensch steigt geistig und schafft sich, alle Voraussetzungen für ein zukünftiges geistiges Dasein. Er hat viele Freunde in der jenseitigen Dimension und er gehört in die höheren Sphären, die ihr den HIMMEL nennt.

Ein anderer Mensch ist nicht Willens, diesen harten Weg der Selbsterziehung zu gehen. Er glaubt, daß er im Erdenleben alles mitnehmen muß, was sich ihm bietet. Darüber hinaus denkt er boshaft und verschlagen. Er denkt in Sünden und er handelt danach. Er kommt durch Rücksichtslosigkeit und Unaufrichtigkeit weiter und beherrscht nach seinem Willen seine Mitmenschen. Diesem ehrlosen Subjekt fällt es eines Tages ein, daß dieses Leben vielleicht doch zu einer Strafe führen könnte. Er will sich daher auf alle Fälle rückversichern und wendet sich deshalb an die Kirche. Hier erzählt er seine Untaten, die er summarisch in einem Begriff faßt; nämlich: „Es tut mir leid, ich habe nicht richtig gehandelt.“ Der Priester spendet Vergebung. -So, was nun?

Der liebe GOTT muß eben herhalten. ER soll diesen Taugenichts in Seiner unvorstellbaren Barmherzigkeit in die höheren Sphären mit aufnehmen. Er soll das alles einfach übersehen. Welch ein ungeheuerliches Verlangen und welche Rücksichtslosigkeit und Gemeinheit gegenüber allen anderen ehrlich bemühten Menschen, die den schweren Weg der Selbstüberwindung gegangen sind. Was für eine Blasphemie!

Nach diesen unglaublichen Methoden – wie sie sich die Theologie vorstellt – würde der HIMMEL zum Chaos werden.

In der gleichen Weise hat man den Martertod des MESSIAS CHRISTI zum Betrug am Menschen erklärt. Auf diesem Dogma (daran glauben müssen) existiert die Kirche.

Ich erklärte euch vorhin, daß GOTT selbst mit euch kaum etwas zu tun hat. ER hat Seine Organisation für alle diese Belange. Und wenn diese geistige Organisation über einen Menschen zu urteilen hat, so wird er beurteilt, d.h. er wird nicht von einem Geist, sondern von einem ganzen Gericht von Geistern beurteilt, aber nicht verurteilt. Ihm wird ein Weg gewiesen, das Versäumte in seiner Erziehung unter erschwerten Umständen nachzuholen.

Das ist die EWIGE WAHRHEIT! Das ist die UNIVERSELLE RELIGION, nach der sich ganze Menschheiten im wunderbaren Universum richten!

Auch wir SANTINER gehören mit zur göttlichen Aufsicht. Wir haben allerdings keine Aufgaben, die das jenseitige Dasein betreffen. Aber wir sind beobachtende Augen der göttlichen Organisation. Wer an diese Aufsicht nicht glaubt, der befasse sich mit dem Phänomen der Ufos, wie ihr unsere Raumschiffe nennt.

In letzter Zeit hat es sich gezeigt, daß jedes Flugzeug zum Absturz gebracht werden kann, wenn es in die Nähe eines außerirdischen Raumschiffes gerät. Es ist von euch ein Unverstand zu leugnen, daß es eine GÖTTLICHE AUFSICHT über das irdische Menschengeschlecht gibt. Eure Frage lautet: Was können die Santiner wirklich für uns tun?

Ein Eingreifen wie zu biblischen Zeiten ist leider nicht möglich, da die irdische Kriegstechnik zu weit vorgeschritten ist. Nur ein kleiner Irrtum genügt, um einen Superlativen Weltuntergang heraufzubeschwören. Ja, ein Mißverständnis könnte den Weltuntergang bedeuten; weil man uns mehr als Feinde als eure Freunde betrachtet. Unser Eingreifen jeder Art, d.h. mit unseren Machtmitteln wäre die allerletzte aller Möglichkeiten.

Wir versuchen daher einen anderen, friedlicheren Weg. Es liegt in unserer Absicht, das Übel an der Wurzel zu packen, um es zu beseitigen. Diese WURZEL ist die bei euch übliche und tief eingewurzelte Ablehnung gegenüber einem bewiesenen geistigen Wissen. Die Menschheit hat keine Ahnung von der wahrhaftigen Existenz und Verantwortung.

Sie hat keine Ahnung, daß die Seele ein unsterbliches Gebilde ist, weil sie von einem unsterblichen GOTT stammt, und die in anderen Dimensionen ebenfalls existieren kann und auch existiert. Die Menschheit lacht und spottet zynisch über eine großartige WAHRHEIT – und die Folgen sind eure irdischen Zustände, die zum Himmel nach Erlösung schreien.

Nun sollte man meinen, daß der Wissende die Unwissenden einfach zu belehren habe – und dann wird alles gut. Leider ist das nicht der Fall. Der Wissende wird nämlich genau so verspottet, wie man es mit seinen Behauptungen und Erfahrungen macht. Man hält ihn keineswegs für wissend; sondern für sehr beschränkt und rückständig.

Würde die Erdenmenschheit den Mut haben, das göttliche Wissen zu akzeptieren,, so müßte sich im Laufe der Zeit das Negative zum Positiven wenden. Das würde bedeuten, daß wir unsere Mission beenden könnten. Die Menschheit dieser Terra könnte sich allein weiterhelfen.

Weiter bei: 4. Seiten

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