Die sowjetische Philosophie hat gesagt, daß das Bewußtsein an die Materie gebunden ist. Das stimmt. Aber sie hat nicht festgestellt, daß diese Kopplung nur für den lebenden Menschen zutrifft. Der Tod löst die Kopplung, aber er löscht die.Bewußtseinstätigkeit nicht aus, die ja schon immer ein kosmischer Prozeß war. Der Tod wirkt wie das Abwerfen einer. Rakete, wobei die Satellitenkapsel erhalten bleibt und in allen Teilen funktioniert.

Die Großartigkeit der Natur täuscht den Mediziner; denn er fällt auf den Effekt herein, den der Mensch in seinem Innern erlebt. Jeder Mensch glaubt, daß seine Sinneswahrnehmungen und Gefühle, sowie sein ganzes Bewußtsein im Körper bzw. im Kopf vorhanden sind. Das ist ein Irrtum! Alle diese Funktionen sind kosmische Prozesse. Sie sind geistiger Natur und völlig jenseits der Materie. Die Materie kann keinen,ßeist und auch keine geistigen Funktionen hervorbringen. Doch der<ieist steht über der Materie.

Wenn ein Mensch stirbt, so ist das eine ziemlich einfache Sache; denn da wird nur die Verbindung mit der Materie gelöst, sonst bleibt für den Geist alles beim alten. Das bedeutet für den Menschen, daß alle seine Sinneswahrnehmungen, seine Gefühle, sowie alle seine Bewußtseinsvorgänge erhalten bleiben, aber dann ohne die Materie selbständig arbeiten.

Im Vergleich zum irdischen Leben ist das Leben in den geistigen Bereichen Superlativ. Das Denken und alle Wahrnehmungen arbeiten verstärkt. Eine Verstärkung findet auch schon im Traum des Menschen statt.

Eine entwickelte Seele übertrifft sämtliche Fähigkeiten der Fauna, d.h. sie kann wie ein Vogel fliegen, wie ein Fisch schwimmen, wie ein Wurm in die Erde kriechen, sich langsam bewegen oder gedankenschnell reisen.

Der Tod wird stets als ein endgültiges Ende angesehen. Darum kommt es zu großen Unzufriedenheiten unter den Menschen. Sie glauben fast alle, daß sie als Mensch von der Natur sehr ungerecht behandelt worden sind.

Sie können nicht begreifen, daß andere Mitmenschen reich, berühmt und gesund sind, ja das Leben in unvorstellbarer Weise genießen können, während sie unterdrückt und vom Leben vernachlässigt worden sind.

Es gibt keine derartigen Ungerechtigkeiten; denn stets gibt es einen Ausgleich, weil der Mensch nicht nur von der Geburt bis zum Grabe lebt. Er hat Äonen an Zeit zur Verfügung. Ein üppiges Leben auf Erden erweist sich meistens nicht als eine Entwicklung. Eine entwik-kelte Seele ist einem begüterten Menschen auf Erden fast in allen Fällen voraus. In dieser Hinsicht fehlt euch noch eine bedeutende Belehrung. Es ist für uns unfaßbar, daß sich in dieser Hinsicht auf der Erde kaum ein Fortschritt abgezeichnet hat.

Ein Mensch kann nur so weit folgern, wie es der Vorrat seiner Erfahrungen zuläßt. Was darüber hinausgeht, gehört zur Inspiration, d.h. zur Mithilfe jenseitiger Intelligenzen, die sich der Telepathie bedienen und vom Menschen auf Erden geistig erfaßt werden können.

Wir versuchen alles, um euch zu unterweisen. Doch unsere Stimme verhallt in einer Wüste. Das sind die Gründe, warum auf Erden der Teufel los ist.

Es brauchte auf der ganzen Terra nicht einen einzigen Friedhof zu geben. Das ist schon ein irrsinniger Kult, der nicht die geringste Bedeutung hat: Es sei denn für die Kassen der Kirchen, Beerdigungsunternehmen und Blumengeschäfte. Es gibt keinen Tod, der auf diese Weise zur Tradition gemacht wird. Die Materie ist ein Stoff, der nach dem Exodus der Seele nicht mehr Bedeutung hat als ein Fäulnisprozeß oder eine Asche. Das Mäntelchen oder Werkzeug ist verbraucht und wird abgelegt. Wo LIEBE unter den Menschen herrscht, bedarf es keiner Gräber.

Wir haben euch in der Entwicklung viel voraus. Aus diesem Grunde können wir uns spirituell besser betätigen. Die Telepathie ist sehr bedeutend und gibt uns die Sicherheit in der Weltraumreise. Das zeitweilige Verlassen unseres Körpers ist eine Übung, die mehr als die Hälfte unserer Menschheit beherrscht. Die Dematerialisation ist eine Bedingung, die an jeden unserer Astronauten gestellt wird.

Die geistige Hinterlassenschaft eurer Vorfahren ist katastrophal. Die größte und bedeutungsvollste Erbschaft besteht in der geschichtlichen Erfahrung, die man in blutigen Kriegen und entsetzlichen Schlachten gemacht hat. Ihr selber seid die Urheber dieser Greuel, die an MENSCHEN begangen werden. Ihr habt schon zu Urzeiten diese Erde Bevölkert – und ihr tut es auch heute noch im Laufe vieler Inkarnationen. Ihr klebt an diesem Planeten fest und könnt keine höhere Stufe erreichen, als jene, die ihr euch selbst geschaffen habt. Sie ist keiner Verherrlichung wert.

Eure Kriege sind eine Hinterlassenschaft. Aber diese bitteren, furchtbaren Erfahrungen werden verherrlicht, statt daß man sie wie einen Pestbazillus bekämpft und völlig ausrottet. Ihr lehnt diese Erbschaft nicht ab!

Erfahrungsgemäß soll der Mensch aus seinen Mißerfolgen etwas lernen. Vor allem soll er soviel lernen, daß er diesen Fehler nicht wiederholt. Hinsichtlich eurer Völkerfehden ist das leider anders. Ihr habt nichts gelernt. Sie waren kein Abschreckungsmittel, kein Irrtum, der zu bereuen ist.

Keine Drohung, die das Leben nach dem Erdenleben betrifft, wird ernst genommen. Es ist alles Unsinn, meint man dazu.

Ob gläubig oder Atheist, das spielt hier keine Rolle; denn das was euch erwartet, ist eine Gerechtigkeit, ohne die das Universum ein Chaos wäre. SELBST WENN DER GOTTGLAUBE NOCH SO STARK VERTRETEN IST, ER SCHÜTZT NICHT VOR DER VERANTWORTUNG, DIE EIN JEDER ZU TRAGEN HAT. Auch die Planung oder die Zustimmung gehört zur Verantwortung.

Für uns gibt es so etwas nicht, daß ein normaler Mensch einen Krieg duldet.

  • Wer es tut, ist nicht im Besitze seiner vollen Logik.
  • Wer einer solchen Planung zustimmt, handelt nicht anders.
  • Wer die Rüstung billigt, ist auf der gleichen Stufe der Unkenntnis und Rücksichtslosigkeit gegenüber jedem menschlichen Wesen.

Wenn GOTT die Menschheit reduzieren will, würde er verhindern, daß Menschen auf der Erde inkarnieren. Das wäre die einfachste Lösung. Ihr kennt euren GOTT nicht, daher könnt ihr so kriegerisch sein.

 

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