DIE GROSSE MISSION (1)

Die Terra ist eine Wohnung im großen Hause des Schöpfers, in der renitente Mieter wohnen, die sich nicht an den Vertrag halten und böswillig die Einrichtung zerstören; ganz besonders die sanitären Anlagen. An der Eingangstür befindet sich ein Schild mit der Aufschrift „MENSCH“. Es ist so verschmutzt, daß man den Namen kaum entziffern kann.

Diese unangenehmen und asozialen Mieter nehmen keine Rücksicht auf die anderen Bewohner des Universums. Außerdem bleiben sie dem Wirt die Miete schuldig. Soll der Wirt sie kündigen? – Es wird kaum nötig sein; denn sie schlagen sich gegenseitig tot.

So ungefähr sieht die Situation im Gleichnis aus. Doch wer ist imstande, diese unangenehmen Mitbewohner im großen Hause GOTTES zu besänftigen?

Man hat uns für diese große Mission bestimmt. Es nützt in keiner Weise, wenn wir auf den Mietvertrag hinweisen, den GOTT durch uns am Berge SINAI euch ausgehändigt hat. Er wird mißachtet und verfälscht.

Es ist aber ein Irrtum, wenn die Mieter im Erdgeschoß glauben, daß sie es so weitertreiben können, ohne daß man sie zur Ordnung zwingt. Wir geben die uns übertragene Aufgabe nicht so leicht auf. Es ist keine andere Ordnungspolizei da, die unsere Mission durchführen könnte. Es ist uns alles in die Hand gegeben. Wir haben es zunächst mit Mahnbriefen versucht. Sie blieben unbeantwortet und wurden fast völlig ignoriert.

Erst gestern trieb man einen großen Bolzen durch die Wand. Man wollte sehen, wie stark sie ist. Aber dabei traf man auf die Wasserleitung und nebenbei strömte auch noch das Gas aus. Niemand kommt auf den Gedanken, wer wohl den Schaden zu reparieren hat, noch wer die Kosten dafür trägt.

Die renitenten Mieter im Erdgeschoß machen sich kein Gewissen daraus, ob das ganze Haus in Gefahr kommen könnte. Viele von ihnen glauben, das Haus stehe leer!

Wir werden jedoch genau nach den Erfahrungen handeln, die man mit asozialen Mietern gemacht hat. Stufenweise werden wir alles versuchen, um zuerst mit Milde, aber dann zunehmend mit energischen Mitteln eine Änderung zu bewirken.

Glaubt nicht, daß ihr so leicht eine andere Wohnung bekommt, wenn die eure unbewohnbar geworden ist. Wir haben Kenntnis von den Absichten des Haushaltsvorstandes.

Selbst wenn ihr eure Raumschiffe verbessert, so werden .euch die Mieter anderer Wohnungen keinesfalls als Untermieter aufnehmen. Untermieter nehmen gewöhnlich noch weniger Rücksicht auf die Einrichtungen, als Hauptmieter.

Ich kann euch sagen, daß die übrigen Wohnungen im Universum hochkomfortabel sind. Es gibt sogar einige Luxusappartements darunter. Ihr habt zwar schon ein paarmal die Scheiben eingeschlagen. Doch glaubt nicht, daß diese Rechnung schon bezahlt ist!

Es gibt kein dümmeres Sprichwort als: NACH MIR KANN RUHIG DIE SINTFLUT KOMMEN.

Diese Menschen, die so verantwortungslos und leichtsinnig denken, werden sich noch wundern, was für eine Sintflut sie erleben werden, entweder in einer neuen Inkarnation oder in anderen Bereichen.

Die Situation ist viel schlimmer als ihr ahnt! Wenn in einer Wohnung solche Mieter wohnen wie ihr, so wird dementsprechend das ganze Haus entwertet, denn der Hausfriede ist gebrochen. Darum nenne ich euer Verhalten: „HAUSFRIEDENSBRUCH im Hause GOTTES“. – Er ist der Architekt und Erbauer.

Ihr habt die Terra nicht erschaffen. Der Wirt hat jedoch einen Verwalter, der sich um das Wohl der Mieter kümmert und auch die Mieten zu kassieren hat. Sein Name ist: JESUS CHRISTUS. Er hat Vollmacht bis zur Exmission. Einen besseren Verwalter gibt es nicht. Er ist ein Muster an Geduld. Doch unterschätzt nicht Seine Intelligenz. Auch Seine Geduld hat Grenzen, die ihr bereits erreicht habt. Erinnert euch Seiner eigenen Worte: „Denn ihr wißt nicht, wann der Hausherr kommt, ob spät abends oder um Mitternacht, ob zur Zeit des Hahnenschreies oder am Morgen. Wenn Er unvermutet kommt, so darf Er euch nicht beim Schlafe treffen. – DARUM WACHET!!

Wir hoffen inzwischen, daß eure Wissenschaft neue Wege findet zu ergründen, daß es eine geistige Existenz gibt, die nicht weggeleugnet verden kann.

Einige Menschen eurer Terra sind der Ansicht, daß wir als Göttliches Strafgericht über die Verantwortlichen herfallen müßten. Dabei fühlen sich diese Menschen nicht als Verantwortliche, sondern als besonders gute Menschen. Doch wenn sie das Strafgericht in Form einer Katastrophe für die anderen wünschen und dafür beten, so sind sie nicht besser als jene. Sie tragen die gleiche Verantwortung für diese Menschheit, zu der sie auch gehören.

Wir haben überhaupt noch keinen Grund, eine Katastrophe vorzubereiten. Die Erdenbürger bereiten diese Katastrophe selbst vor. Sie ist greifbar nahe und bedroht nicht nur ein Land, sondern den ganzen Globus. Ich meine damit die Atombombengefahr, die nicht allein durch einen Bombenkrieg, sondern auch durch die fortdauernden Experimente heraufbeschworen wird.

Wenn sich jedoch daran nichts ändert, so ist das Urteil über die Hauptverantwortlichen gesprochen. Diese Menschen verurteilten sich selbst – und dieses Urteil kann durch keine Revision verändert werden. Es heißt: Im Namen des Universums: Verurteilt zu einer Zwangsinkarnation in einem genetisch verunstalteten Körper! Das ist eine erbliche Folgeerscheinung ihrer eigenen Versuche. Dabei ist es völlig gleich, ob sie daran praktisch gearbeitet haben oder geistige Urheber sind.

Doch leider haben diese Experten der Atombombenversuche und ihre Hinterleute keine ^Ahnung von ejner Inkarnation. Sie halten den Tod für das letzte Ende des Lebens. Sie arbeiten für den Tod und stehen mit ihm sowieso auf Du und Du.

Auch wenn es Theologen gibt, welche die Inkarnation bezweifeln, besonders aber für die Re-inkarnation keinen rechten Glauben aufbringen können, so ist die Re-inkarnation überhaupt das eigentliche Lebensgesetz im Universum.

Da wir die heilige Mission haben, euch in jeder Weise so zu belehren, daß ihr das Mysterium der Göttlichen Schöpfung erfaßt, so will ich einiges über die“ Re-inkarnation sagen, damit ihr euch davon ein Bild machen könnt. Es herrscht noch Unklarheit darüber.

Die Re-inkarnation ist eine Schule des GEISTIGEN MENSCHEN. Das Fleisch dient dabei als Mittel zum Zweck. Das Ziel heißt: Edel-mensch als Mitarbeiter GOTTES.

Jeder von euch hat schon eine Reihe von verschiedenen Re-inkarna-tionen hinter sich. Sie erfolgten hauptsächlich auf dieser Terra. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, daß gerade die verkümmerten positiven Eigenschaften und Charakterzüge geschult werden sollen.

Fehlt es einem GEISTIGEN MENSCHEN an Mut und Ausdauer, so wird er in einen MATERIELLEN MENSCHEN re-inkarniert, der rassenmäßig und geographisch in einen natürlichen Daseinskampf gestellt ist. Auf diese Weise wird jeder Mensch auf den Platz gestellt, den er als Schüler einzunehmen hat und auf dem er sich zu bewähren hat.

Diese Erkenntnis wurde euch schon vor Jahrtausenden aus der außerirdischen Hierarchie mitgeteilt. Verantwortungslose und selbstsüchtige Priester haben diese Erkenntnis vernichtet. Nur einige Überbleibsel haben sich schwach erhalten.

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