Das Gewissen regelt und scheidet Recht vom Unrecht. Jeder Mensch hat ein solches Gewissen. Aber die freie Selbstentscheidung kann das Gewissen ignorieren. Trotzdem weiß der Mensch, ob er Unrecht tut oder nicht. Es ist eine reine Angelegenheit des Individuums, das nicht durcht’eine Geisteskrankheit gestört oder zerrüttet ist, also eines jeden normalen Wesens. Jeder besitzt eine innere untrügliche Mahnung mit der Macht einer gedanklichen Stimme.

Der Mensch sträubt sich gegen GOTT, weil er den Grad seiner charakterlichen Entwicklung intuitiv kennt. Er fürchtet sich vor GOTT und will ddshalb nichts davon wissen und redet sich ein, daß er nicht existiert. Folglich sympathisiert er mit jeder Philosophie, die atheistisch ist.

Ein besserer Gebrauch seiner Logik würde ihm sagen, daß er in einem gefährlichen Unrecht ist. Der Tod befreit ihn nicht vor der höchsten VERANTWORTUNG. Irn Gegenteil, er führt ihn an diese Verantwortung mit Sicherheit heran.

Wer seine Mitmenschen tötet, der muß diese Tat sühnen, auch wenn er die Tat nicht selbst begangen, sondern sie befohlen hat.

Für diese Sühne darf sich der Mensch nicht nach einem Kirchengeschwafel richten. Er kommt nicht in einen Schwefelpfuhl, wie man es ihm glaubhaft machen will. Aber diese Menschen werden in ihrer Entwicklung so weit zurückgeworfen, daß es mehr als tausend Erdenjahre bedarf, diesen Rückstand wieder aufzuholen. Das ist eine Strafe, die ihr nicht ermessen könnt; aber wir haben uns durch ernste Forschungen umlfie Wahrheit bemüht und wir haben dafür auch die Beweise bekommen.

Ich kann mir vorstellen, daß nun die ganz Klugen kommen und sagen: „GOTT ist also doch ein grausamer Rächer. Wo ist der liebende GOTT?“

GOTT IST GERECHT! DIE GERECHTIGKEIT UND LOGIK IST VON GOTT UNTRENNBAR.

Niemals könnte GOTT verantworten, daß Mörder und Negative ohne Strafe mit der Menschheit weiter Katz und Maus spielen können. Diese Menschen würden noch schlimmer werden als bisher. Dafür gibt es aber einen GROSSEN RIEGEL!

Solche Menschen werden auf einer unteren Entwicklungsstufe re-in-karniert, also wiedergeboren. GOTT rechnet nicht mit der Zeit. Nur die Menschen richten sich nach einer Zeiteinteilung. Wer tötet, steigt sehr tief ab, auch wenn es im Jenseits geschieht. Er kommt da nicht herum.

Aber es kann auch in einem anderen Leben sein. Doch zwischen den Wiedergeburten gibt es eine lebendige Daseinsphäre, die in einem GEISTIGEN REICH liegt, das große Entwicklungs- und Erkennungsmöglichkeiten hat. Aber die Zeiten dieser Entwicklung sind unendlich. Und hier kann der Mensch in der Materie versorgen; d.h. den Zeitablauf der Entwicklung verkürzen, indem er sich bemüht ein MENSCH zu sein.

Der Mensch zerstört durch die von Luzifer ihm aufgezwungenen Zweifel und besonders durch seine geistesarme Gottlosigkeit alle Bande, die zwischen der Materie und dem Geist bestehen. Aus diesem Grunde können diese Menschen auch keine Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln. Der Atheist oder gottlose Zweifler macht jede übersinnliche Inspiration unmöglich. Er hat keine echte Chance, die außersinnliche Wahrnehmung (ASW) auszunutzen.

Allein der letzte Atemzug auf der Erde ist schon ein schauriges Erlebnis. Die ganze Qual des menschlichen Elends konzentriert sich auf ein paar Atemzüge. Und das dicke Ende kommt noch hinterher. Das sind keine leeren Drohungen, sondern die Folge eines ganzen Erdenlebens, das verkehrt gelebt wurde, weil man sich nicht um die Informationen gekümmert hat. Kein Wesen im ganzen Universum ist imstande, dieses GÖTTLICHE GESETZ außerkraft zu setzen. Es ist unbedingt zwingend.

Ganz anders ist es mit jenen Menschen, die auch nur ein bißchen guten Willen gezeigt haben. Sie erhalten den Beistand des GROSSEN PLANERS und INFORMATORS in der verdienten Weise. Niemand kann dieses Gesetz ändern und darum ist diese Hilfe ebenso gewiß.

Doch wer über das tägliche Leben hinaus im Plane des HÖCHSTEN zur Förderung der Menschheit gewirkt hat, und das Leid dieser schweren Mission wie ein Joch (Kreuz) auf sich genommen hat, der wird von einem Engel ins Geistige Reich geleitet und niemand im ganzen Universum kann ihn daran hindern. Auch das ist ein Universelles Gesetz.

Nun, ich weiß aus Erfahrung, daß man diese Botschaften und Belehrungen von vielen Seiten aus für phantasievolle Märchen erklären wird. Doch darum ändern sie diese Botschaften und Informationen nicht. Das KARMA-GESETZ der Wiedergutmachung bietet die einzige Lösung, aus dem selbstverschuldeten Dilemma herauszukommen. Doch das KARMA verlangt von euch das Zehnfache an Wiedergutmachung, von dem, was ihr gesündigt habt.

Mit einer Kirchenbeichte kann man diese GESETZE nicht aus dem Universum‘ schaffen. Kein Priester hat Macht, daran etwas zu ändern. Die GESETZE des SCHÖPFERS sind auch für den Priester zwingend wirksam. Darum laßt euch nichts versprechen, das niemand halten kann. Diese Lügen sind darauf ausgerichtet, euch finanziell auszunutzen.

Der Jugend stehen die Enttäuschungen noch bevor, sie muß noch den schwelen Weg der Selbsterfahrung zurücklegen. Hinzu kommt die Macht der Erotik; die den Menschen in schwere Situationen und Konflikte bringt und ihn daher oft in der Entwicklung weit zurückwirft.

Das Alter ist eine Stufe der Entwicklung. Daher ist das Alter schön, nicht an Äußerlichkeiten, sondern w&gen der inneren Reife. Wer den Sinn des Lebens richtig erkannt hat und über das Leben nach dem Tode etwas weiß, der steht bereits auf Erden himmelhoch über der unerfahrenen Jugend, die den schwierigen Reifeprozeß erst noch vor sich hat.

Ohne die entsprechende Lebenserfahrung ist es der Jugend unmöglich, ein objektives Urteil zu fällen und die Konsequenzen vorauszusehen. Hierzu fehlt ein ganzes Leben und auch das reicht nicht ganz aus. Doch der Dumme und Unerfahrene hat keine Übersicht über seine Dummheit und dünkt sich sehr klug und weise. Daher sollte man die Jugend aus schweren Entscheidungen herauslassen, denn sie wird nur Unheil anrichten.

WER SEIN ALTER MIT DER JUGEND VERTAUSCHEN MÖCHTE, IST EIN DUMMKOPF, DER ETWAS KOSTBARES FÜR ETWAS UNREIFES UND UNENTWICKELTES HERGEBEN MÖCHTE.

Je mehr der Mensch altert, um so mehr nähert er sich dem eigentlichen, Superlativen Leben. Er steht vor der Tür des GEISTIGEN REICHES, während die Jugend noch den Weg der Läuterung vor sich hat und daher Tausenden von Versuchungen und Gefahren ausgesetzt ist.

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