Zur Belehrung der Theologen: An höchster Stelle steht GOTT. Er ist der Ursprung allen Seins. Seine Entstehung ist ein Mysterium, für dessen Erklärung der irdische Sprachschatz nicht ausreichend ist. Die einzige mögliche Erklärung in eurer Sprache kann nur in folgende Worte gefaßt werden: Es gibt kein Nichts und es hat noch nie ein Nichts gegeben. Ohne ein Denken kann sich nichts ändern. Darum schuf GOTT denkende Wesen, geistig und materiell und gab ihnen große Macht.

Neben GOTT gibt es einen Geist, der seine Macht und Freiheit durch sein Geltungsbedürfnis mißbraucht. Er wollte und kann sich nicht unterordnen und schaltete sich zunehmend negativ !!

Neben GOTT stehen ENGEL mit hohen Aufgaben. Sie sind gewaltig an Macht und Zahl. Für den Bereich ERDE gibt es sieben hohe ENGEL. Für andere Sternenbereiche gibt es andere hohe ENGEL. Ein Erzengel ist soviel wie ein Minister – er plant mit GOTT zusammen.

Ein Engel aber verteidigt die göttliche Planung und verhilft ihr zur Verwirklichung. Wir Santiner sind GOTTES materielle Hand. Wir stehen im Dienst der göttlichen Planung und überwachen die Entwicklung. Wir sind aber auch Seine Botschafter.

Die Erdenmenschheit könnte ebenfalls in diese Mission gestellt werden, wenn ihre Entwicklung soweit fortgeschritten wäre. Die Erde ist der letzte negative Planet.

Unsere Religion begründet sich auf der höchsten Naturwissenschaft.

Eure Religion befaßt sich nicht mit der von Herzen kommenden Verehrung GOTTES und Seiner SCHÖPFUNG, welche das ganze Universum einschließt. Ihr stützt euren Glauben nur auf alte Schriften, die sich historisch beweisen lassen. Diese Schriften haben keine einzige naturwissenschaftliche Erklärung für die Existenz GOTTES, der ENGEL oder der GEISTIGEN HELFER, auch nicht für die Phänomene. Mit schwärmerischen Worten und Lobgesängen wird vom Wunder berichtet. Ein Wunder kann aber nicht verstanden werden und wird daher der Phantasie zugeschrieben.

Was ist ein Wunder? Ich sage euch, dieses Wort hat überhaupt keinen Sinn. Es gehört nicht in eine einzige Sprache des Universums. Mithin könnt ihr zur Kenntnis nehmen, daß alle Religionen auf eu-rem Stern ypllkommen sinnlos sind, wenn sie ein Wunder zum Gegenstand haben. Weder GOTT noch ein ENGEL, noch ein ASTRAL WESEN, ist ein Wunder, auch nicht ein Phänomen. Es gibt nur „naturwissenschaftliche Ereignisse“ und göttliche Gesetzmäßigkeiten!“

Ihr Priester und Schriftgelehrten, ihr alle könnt eure Nasen und Augen in alle Bücher eurer Menschheitsgeschichte stecken; ihr werdet aus eurem engstirnigen Kreis nicht herauskommen, wenn ihr an göttliche Wunder, an etwas Unnatürliches glaubt, für das ihr nicht ein einziges Wort der sinnvollen, objektiven Erklärung habt, als die einfältige Definition: „Daran muß man eben glauben.“

GOTT ist eine naturwissenschaftliche Existenz von gewaltiger Schönheit, Klarheit und Vielseitigkeit. Man kann diese großartige Existenz nicht einfach durch ein paar Theorien ersetzen.

Für uns, ja für die Mehrheiten großer Teile des Universums ist es unbegreiflich, warum eur,e Universitäten so viel Angst vor dieser wunderbaren Naturwissenschaft haben. Diese Aufgabe gehört nicht allein in die Theologie, sondern in die Hörsäle, welche von den Studenten besucht werden, die ja einmal Führer und Vorbilder einer Sternenmenschheit sein wollen. Was glaubt ihr, mit welcher Verachtung man euch auf einem anderen Stern empfangen würde, wenn euch eine solche Reise einmal glückte? – Das sollt ihr euch erst einmal überlegen. Kein Sternenvolk möchte mit Gottlosen etwas zu tun haben. Allein wir in unserem göttlichen Auftrag machen eine Ausnahme.

Das neue Zeitalter soll dazu führen, daß sich das Bild dieser Erde ändert. Alle irdischen Städte sollen ihr Gesicht ändern. Der Erdenmensch soll nicht in Armutsvierteln leben, sondern in Luft und Sonne.

Es muß unter allen Umständen mit vielen Traditionen aufgeräumt werden. Sie sind das Grundübel, das jeder Erneuerung und Höherentwicklung im Wege steht. Der Erdenmensch trennt sich lieber vom Leben, als von einem materiellen Besitz. Dabei läßt er aber außer-acht, daß auch der Körper ein kostbarer, materieller Besitz ist.

Entfernt aus euren Kirchen den Gekreuzigten, denn er nimmt durch diesen Anblick jedes Gefühl von Geborgenheit, Gemütlichkeit und Vertrauen. Eine Kirche muß für jeden Menschen ein Aufenthaltsraum höchster Harmonie und Zufriedenheit sein. Aber eure Gotteshäuser erinnern an kalte Todeshallen, wo das Grauen hinter den Mauern lauert. Ein Husten verursacht eine Störung, die an die letzte Anstrengung eines Sterbenden erinnert. Wo bleibt da noch das Wohlbehagen?

Wir können es vielen Menschen nicht verdenken, wenn sie sich in diesen Gotteshäusern nicht behaglich fühlen und andere Stätten der Erbauung aufsuchen. Aber auch der überladene Pomp gehört nicht in die Kirche. Sie ist kein Museum, sondern ein Zuhause für die Seele. Und dann die Predigten von der Kanzel! Sie ermüden oder klingen im schaurigen Echo der Drohung.

Ein Gottesdienst ist ein Fest, eine Stimmung, wie bei einer großen, feierlichen Veranstaltung. Es gibt keine Spur von Ernst oder Verkrampfung. Es gibt nur Freude, Vertrauen, Geborgenheit, Schönheit und Gehobenheit. Kein Mensch möchte diese Stunde missen. Wer bei uns einen Gottesdienst verläßt, der ist voller Freude und Zuversicht für viele, viele Tage. Er freut sich wie die Jünger am Tage der göttlichen VOLLINSPIRATION (Pfingsten).

  • Dieser Erdenmenschheit wird jedoch die große Stunde der Erlösung schlagen. Sie steht im Plane GOTTES und ist bereits festgelegt.
  • Diese Stunde bedeutet einen „Tag X“ in der ganzen Entwicklung der Erdenmenschheit.
  • Es gab schon einmal einen Tag X, an dem wir SANTINER beteiligt waren.
  • Es war der Tag der GÖTTLICHEN GESETZGEBUNG auf dem Berge SINAI!
  • Es sind die großen Wendepunkte.
  • Es gab schon einmal eine große Stunde für diese Erdenmenschheit. Es war die Stunde, da CHRISTUS ins Erdenleben trat.
  • Die nächste große Stunde wird das Gesicht der Erde und der Erdenmenschheit völlig verändern.

Wir bringen keine „Zeitungsenten“, keine Sensationen. Und wir haben für alles Ungewöhnliche eine sinnvolle Erklärung, oder wir schweigen. Wir bringen keine einzige Botschaft, in der nicht eine bedeutende Ermahnung als Lehre erkennbar ist. Wir helfen euch durch Belehrung.

Das Hauptübel der gesamten irdischen Zwickmühle, aus der die Menschheit nicht mehr herauskann, ist nicht die politische Führung; sondern die gefährliche PUBLIKATION.

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